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Mann attackierte Ex-Freundin im Schlaf

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Am Neu­jahrs­tag kam es in Fran­ken­markt zu einem Poli­zei­ein­satz. Ohne vor­her zu klin­geln trat ein 39-Jäh­ri­ger die ver­sperr­te Woh­nungs­tür sei­ner Ex-Freun­din ein und atta­ckier­te sie im Schlaf. Ein Flucht­ver­such vor der Poli­zei ende­te auf dem Dach.

Ein 39-jäh­ri­ger Deut­scher aus dem Bezirk Vöck­la­bruck fuhr am 1. Jän­ner 2021, getrie­ben von rasen­der Eifer­sucht, mit dem Zug nach Fran­ken­markt zur Woh­nung sei­ner Ex-Lebensgefährtin.

Ex-Freun­din im Schlaf attackiert

Ohne vor­her zu klin­geln trat er die ver­sperr­te Woh­nungs­tür ein. Danach sperr­te er die Tür wie­der zu. Vom Vor­raum aus trat er die Glas­fül­lung der ver­sperr­ten Küchen­tür ein. Er ging wei­ter in das um einen Stock höher gele­ge­ne Wohn­zim­mer und fand dort die schla­fen­de 44-Jäh­ri­ge. Der Mann ging sofort mit Fuß­trit­ten und Schlä­gen auf sei­ne Ex-Freun­din los und droh­te ihr.

Täter ver­bar­ri­ka­dier­te sich im Schlafzimmer

Durch den Lärm wur­den Nach­barn auf­merk­sam und ver­stän­dig­ten die Poli­zei. Die ein­tref­fen­de Strei­fe konn­te mit der 44-Jäh­ri­gen, die sich auf dem Bal­kon im 3. Stock befand, Kon­takt auf­neh­men. Unmit­tel­bar danach gelang es ihr die Woh­nungs­tür zu öff­nen. Der 39-Jäh­ri­ge hat­te sich zwi­schen­zeit­lich in einem Schlaf­zim­mer ver­bar­ri­ka­diert. Er ver­sperr­te die Schlaf­zim­mer­tür und schob einen Kas­ten davor.

Flucht vor Poli­zei ende­te auf dem Dach

Trotz län­ge­rer Ver­hand­lun­gen gab er die Blo­cka­de nicht auf. Schließ­lich bra­chen die Poli­zis­ten die Tür auf. Ein voll­stän­di­ges Öff­nen war aber wegen der Bar­ri­ka­de immer noch nicht mög­lich. Als die Tür den Öff­nungs­ver­su­chen immer weni­ger Stand hielt, flüch­te­te der Deut­sche durch das Dach­flä­chen­fens­ter auf das schnee­be­deck­te Dach des drei­stö­cki­gen Wohnhauses.

Poli­zei nahm Täter fest

Wäh­rend die Feu­er­wehr die Hebe­büh­ne auf­bau­te, ließ dich der Mann nach etwa ein­stün­di­gem Auf­ent­halt über­re­den wie­der durch das Dach­flä­chen­fens­ter in das Schlaf­zim­mer zu stei­gen und ließ sich fest­neh­men. Zwi­schen­zeit­lich wur­de die 44-Jäh­ri­ge in das Kran­ken­haus Vöck­la­bruck gebracht und ambu­lant behan­delt. Die Staats­an­walt­schaft Wels ord­ne­te die Ein­lie­fe­rung in die Jus­tiz­an­stalt Wels an.

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