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Nächtliche Rettungsaktion von 4 Tourengehern am Dachstein

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Die Berg­ret­tung stand ges­tern am Hall­stät­ter Glet­scher im Ein­satz. Vier Ski­tou­ren­ge­her muss­ten in der Dun­kel­heit erschöpft ins Tal gebracht wer­den. 

BRD Hall­statt

Die bei­den Frau­en und zwei Män­ner fuh­ren am 2. März 2021 gegen 9:15 Uhr mit der Krip­pen­stein Seil­bahn hoch und star­te­ten von dort die soge­nann­te Rump­ler­run­de-Ski­tour. Das Ziel führt von Ober­feld über den Rump­ler zum Schlad­min­ger Glet­scher, wei­ter über den Hall­stät­ter Glet­scher zur Simo­ny­hüt­te und anschlie­ßend zurück zum Krip­pen­stein.

Ski­tou­ren­ge­her erschöpft

Am Glet­scher sind der­zeit die Lif­te nicht in Betrieb, was eine zusätz­li­che Anstren­gung beim Auf­stieg bedeu­tet. Gegen 19:30 Uhr befan­den sich die Tou­ren­ge­her bei Dun­kel­heit und dar­aus resul­tie­ren­der Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit erst ober­halb der Simo­ny­hüt­te. Des­halb setz­ten sie nach 10 Stun­den auf den Bei­nen einen Not­ruf ab.

BRD Hall­statt

Ski­tou­ren­ge­her mit Hub­schrau­ber loka­li­siert

Zur Loka­li­sie­rung der Grup­pe wur­de die Flug­po­li­zei ange­for­dert. Im Nah­be­reich vom “Schö­berl” orte­te die Crew die Pen­sio­nis­ten und begut­ach­te­te sogleich den Hub­schrau­ber­lan­de­platz bei der Simo­ny­hüt­te.

Zwei Berg­ret­ter von Hall­statt wur­den zur Simo­ny­hüt­te geflo­gen, wo sie ein Stück wei­ter zu den Opfern auf­stie­gen und sie mit Licht und gutem Zuspruch schließ­lich tal­wärts Rich­tung Wies­berg­haus beglei­te­ten. Die Tou­ren­ge­her konn­ten dort die Nacht ver­brin­gen, die zwei Berg­ret­ter fuh­ren in das Tal ab.

Quel­le: LPD / Fotos: BRD Hall­statt

BRD Hall­statt

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