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Navi führte Alkolenker in Polizeikontrolle

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Ein betrun­ke­ner Auto­fah­rer wur­de Sonn­tag­abend von sei­nem Navi nicht wie erwar­tet zu sei­ner Unter­kunft, son­dern direkt in eine Poli­zei­kon­trol­le manö­vriert. Der Mann saß mit über zwei Pro­mil­le hin­ter dem Steuer. 

Das Navi­ga­ti­ons­sys­tem sei­nes Autos wur­de einem 53-jäh­ri­gen Tsche­chen am Abend des 5. Sep­tem­ber 2021 zum Ver­häng­nis. Der Mann war mit sei­nem Pkw von Tsche­chi­en nach St. Geor­gen im Atter­gau unter­wegs gewe­sen, weil er dort wegen einer Neu­an­stel­lung ein Zim­mer genom­men hat­te. Sein Navi führ­te ihn jedoch nicht wie gewünscht zur Unter­kunfts­adres­se, son­dern ins Orts­zen­trum von St. Geor­gen im Atter­gau. Dort geriet er gegen 21:40 Uhr in eine Verkehrskontrolle.

Fah­rer war auf dem Weg zum neu­en Job

Als er dabei die Fah­rer­tür öff­ne­te, kam den Poli­zis­ten star­ker Alko­hol­ge­ruch ent­ge­gen. Der anschlie­ßen­de Alko­mat­test ergab 2,16 Pro­mil­le, wes­halb dem Mann sein Füh­rer­schein und der Fahr­zeug­schlüs­sel abge­nom­men wur­den. Als Recht­fer­ti­gung gab der 53-Jäh­ri­ge an, dass er mit 6. Sep­tem­ber einen neu­en Job bekom­men habe und er nor­ma­ler­wei­se mit dem Zug fah­re. Auf­grund des Fahr­plans sei sich dies aber nicht aus­ge­gan­gen und er habe mit dem Auto fah­ren müs­sen. Zudem habe er ledig­lich drei Bier getrunken.

Quel­le: Poli­zei 

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