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Familienvater mit zwei Söhnen von kämpfenden Hunden verletzt

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Beim Ver­such zwei kämp­fen­de Hun­de zu tren­nen, wur­den Mon­tag­mit­tag in Hall­statt ein Hun­de­hal­ter und sei­ne bei­den Söh­ne verletzt. 

Die Tie­re gerie­ten in einen Kampf. Ein 35-jäh­ri­ger Hun­de­be­sit­zer aus Wels und sei­ne zwei Söh­ne, sie­ben und zehn Jah­re alt, sowie der Besit­zer des zwei­ten Hun­des, ein 26-jäh­ri­ger Gra­zer, alle afgha­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge, ver­such­ten die Tie­re zu tren­nen. Der 35-Jäh­ri­ge und sei­ne bei­den Söh­ne erlit­ten dadurch meh­re­re Biss­wun­den an den Hän­den. Der Besit­zer des zwei­ten Hun­des blieb unverletzt.

Nach medi­zi­ni­scher Erst­ver­sor­gung durch das Rote Kreuz wur­den der Fami­li­en­va­ter und sein zehn­jäh­ri­ger Sohn mit einem Ret­tungs­wa­gen in das Salz­kam­mer­gut Kli­ni­kum Bad Ischl gebracht. Der Sie­ben­jäh­ri­ge wur­de mit dem Not­arzt­hub­schrau­ber Chris­to­pho­rus 14 eben­falls in das Kran­ken­haus geflo­gen, berich­tet die Polizei.

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17 Kommentare

  1. Rudi Froscher am

    was soll man sich den­ken, wenn die­se Hun­de­hal­ter nicht ein­mal die eige­nen Hun­de im Griff haben? wie hun­de­ge­recht ist die Hal­tung in Öster­reich wirk­lich über­all, wer kon­trol­liert das und wer nimmt auch Beob­ach­tun­gen und Anzei­gen bei Men­schen mit Hun­den, die offen­sicht­lich über­for­dert ist wirk­lich ernst?

    in einer Zeit, wo Hun­de immer mehr Mode wer­den, aber ande­rer­seits die Aus­lauf­mög­lich­kei­ten und art­ge­rech­te Tier­un­ter­brin­gung durch immer weni­ger und teu­re­ren Wohn­raum ein­ge­schränk­ter vor­han­den sind, soll­ten sich Poli­ti­ker doch schon lan­ge was über­legt haben.

    zu vie­le Hun­de auf engem Raum sind eine Pla­ge, und die Kon­flik­te der Men­schen unter­ein­an­der wer­den gera­de­zu offen­sicht­lich behörd­li­cher­seits in sol­chen Fäl­len nicht mit wirk­sa­men Vor­gän­gen begleitet. 

    man kann alles bekämp­fen, aber wenn Hun­de dau­ernd bel­len, dann wer­den sol­che Fäl­le zu einem ech­ten Pro­blem der Gesell­schaft, wenn man von Sei­ten der Behör­den kei­ne ent­spre­chen­den Beob­ach­ter oder Hun­de­po­li­zis­ten bzw. behörd­li­che Exper­ten bereitstellt. 

    zudem kon­trol­liert man ja auch die Lei­nen oder Beiß­korb­pflicht kaum.

    Das Man­ko an Kon­trol­le rund um Hun­de­hal­tung, was das gute gesell­schaft­li­che Zusam­men­le­ben betrifft, haben vie­le Men­schen in die­sem Land nicht wirk­lich verdient. 

    Es gilt für Alle die Unschuldsvermutung.

      • Rudi Froscher am

        ich hat­te einen Hund und tue mir das nicht mehr an. ein Hund braucht im Gegen­satz zu einer Kat­ze halt immer eine Bezugs­per­son, soll­te nie län­ger allei­ne gelas­sen wer­den, und außer­dem braucht man ja immer jemand, wenn man län­ge­re Zeit ande­re Pro­jek­te betreibt. und was tut man wirk­lich, wenn sich Köter nicht rie­chen kön­nen in der Nach­bar­schaft? und ich beob­ach­te eben lau­fend immer mehr Hun­de­ge­bell und die Pro­ble­me neh­men rapi­de zu mit­ten in der Wohl­stands­ge­sell­schaft, auch wegen der stei­gen­den Anzahl von Hunden.

          • Rudi Froscher am

            der Vor­teil bei dem manch­mal ärger­li­chen Gebell ist wenigs­tens, dass nur ab gewis­sen Zei­ten, meist dann wenn vie­le Men­schen nach der Arbeit ihren Hund aus­füh­ren, die­ser Lärm­pe­gel weit­flä­chig ent­steht. aber das dümms­te ist ja bekannt­lich auch, wenn Leu­te mit vie­le Geld und guten Bezie­hun­gen immer wie­der die Hun­de aus­kom­men, die dann halt ein bis­serl wil­dern und die Men­schen fürch­ten sich regel­recht vor die­sen orts­be­kann­ten schar­fen und poten­ti­ell gefähr­li­chen und ris­kant gehal­te­nen gro­ßen Tie­ren. es könn­te näm­lich auch Kin­der erwi­schen, auch Erwach­se­ne wenn es blöd her­geht. die Mei­nung von man­chen Hob­by Zoo­lo­gen, dass Hun­de kei­ne Kin­der bei­ßen wur­de lei­der schon tra­gisch selbst bei Hun­de­trai­nern sel­ber in der eige­nen Fami­lie mit ihrem eige­nen Hund wider­legt. was bei so vie­len Men­schen, die dann eh kaum eine gute Bezie­hung und Betreu­ung ihres Hun­des haben auch aus Zeit­man­gel zu den­ken gibt, ist, war­um sich nicht mehr Men­schen die an sich Hun­de mögen, zusam­men­tun und gemein­sam einen Hund betreu­en. aber das funk­tio­niert halt nicht ein­mal bei Autos dummerweise.

    • Rudi Froscher am

      wie sich immer wie­der her­aus­stellt, auch beim Abschie­be­fall Tina, erwi­schen unse­re Behör­den nicht sel­ten genau die fal­schen, machen dort einen mords Druck, um poli­ti­sche Wer­bung zu machen, sind aber dort, wo man nur einen “Urlaub” schnel­ler been­den könn­te oder sogar nach­weis­lich müss­te, zu über­haupt nichts fähig. es ist wirk­lich so, die Qua­li­tät ist unter jedem Niveau, die gro­ße poli­ti­sche Klap­pe ist über­all weit offen, aber unterm Strich wie über­all fehlt jedes brauch­ba­re ver­nünf­ti­ge und auch mensch­li­che Qua­li­täts — Kon­zept rund­her­um. was die Wäh­ler lei­der nicht ver­ste­hen ist, Par­tei­en, die dafür bekannt sind, dass sie nicht das ers­te Mal gera­de bei Eigen­tum etc. frag­wür­di­ge Din­ge machen, auch von den dar­an Betei­lig­ten Wer­be­geld bekom­men und nach­weis­lich immer wie­der plum­pe Aus­re­den haben, die sol­le man nur des­halb, weil die Feind­bil­der ums pla­ka­ti­ver gemacht wer­den, nie mehr wie­der wäh­len. aber so weit reicht halt das Lang oder auch Kurz­zeit — Gedächt­nis nicht im wer­be­wirk­sam gewoll­ten Affekt. Und rechts bleibt rechts, egal ob ganz oder nur ein bis­serl nicht so weit rechts. und wenigs­ten die gol­de­ne Mit­te gibt es ja bis wei­len auch noch zur Aus­wahl, die nicht ver­lo­ren gehen soll­te. Jeder, der dar­an denkt, dass man in Gmun­den offen­sicht­lich nicht ein­mal die Pacht­ver­trä­ge des Lan­des kennt in der Stadt­po­li­tik, dem soll­te das viel­leicht doch ein bis­serl zu den­ken geben. Wer weiß nun, wie lan­ge dort noch Hun­de rich­ti­ger­wei­se an der Lei­ne spa­zie­ren geführt wer­den dür­fen, bis jetzt konn­te man es mit nicht sagen, was ja bei die­ser Art von Poli­tik eh kein Wun­der ist. Es gilt für Alle die Unschuldsvermutung.

  2. Pfizer aktionär am

    3 Afgha­nen aus Wels und 1 Afgha­ne aus Graz in Hallstatt.
    Geschich­te mit Potential

      • Rudi Froscher am

        zum Poten­ti­al nur so viel, auch Pfi­zer hat noch das Poten­ti­al ein­mal wirk­lich so gut wie Zip­fer zu wer­den. und alle die ein­mal Zip­fer ken­nen­lern­ten, las­sen sich nicht ohne wei­te­res mit Pfi­zer imp­fen. das aus­ge­rech­net der “Grü­ne” namens Kog­ler gemeint hat, die Impf­pflicht wür­de halt mehr zur Imp­fung füh­ren, war natür­lich ein gro­ßer Feh­ler. Hät­te man das gan­ze als Zip­fer benannt und auch die­se Brau­qua­li­tät ein­ge­hal­ten, wäre nicht so viel pas­siert, was nun lang­sam durch­si­ckert, aber genau­so wie bei Alko­ho­li­kern wahr­schein­lich noch lan­ge abge­strit­ten wer­den wird. das zum Poten­ti­al rund um Pfi­zer, der aber eh Zip­fer meint, was auch tat­säch­lich gesund ist. Es gilt für Alle die Unschuldsvermutung.

        • Ja die Zip­fer Imp­fung ist viel gesün­der und prak­ti­zie­re ich regel­mäs­sig, beson­ders bevor ich hier pos­te, boos­te ich mich mit Zip­fer (Selbst­iro­nie, denn ich bin jetzt nüch­tern; aus­ser­dem trin­ke ich auch Eggen­ber­ger zwi­schen­durch). Es gilt für alle die Unschulds­ver­mu­tung. Rudi, guter humor­vol­ler Beitrag!