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3 SV Vöcklabruck-Schwimmer im Australischen Finale am Start

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Nach zwei­jäh­ri­ger „vira­ler“ Pau­se konn­te in die­sem Jahr end­lich wie­der das tra­di­tio­nel­le Vöck­la­bru­cker Raiff­ei­sen­bank­mee­ting am 19. und 20. Novem­ber über die Büh­ne gehen. Bereits zum 35ten Mal waren zahl­rei­che Akti­ve, kon­kret 250 Schwimmer/innen von 14 teil­neh­men­den Ver­ei­nen aus 3 Natio­nen, in Vöck­la­bruck zu Gast. Ins­ge­samt wur­den in den 1,5 Tagen mehr als 1.200 Starts absol­viert, und das High­light bil­de­te ein­mal mehr das „Aus­tra­li­sche Fina­le“, wel­ches in die­sem Jahr gleich mit drei­fa­cher SVV-Betei­li­gung bestückt war. Im Rah­men des Wett­kamp­fes fand zusätz­lich auch die Vor­run­de der Mann­schafts- und Mehr­la­gen­wett­kämp­fe der Schü­ler­klas­sen statt.

Bei den Damen qua­li­fi­zier­ten sich die bei­den 14-jäh­ri­gen SVV-Schwim­me­rin­nen Pia Part und Sara Maric sou­ve­rän für das Aus­tra­li­sche Fina­le. Bei star­ker Kon­kur­renz erreich­ten die bei­den dort den 5. bzw. 6. Rang, wobei teil­wei­se nur weni­ge Hun­derts­tel den Auf­stieg in die nächs­te Run­de ent­schie­den. Im Schluss­du­ell sicher­ten sich die Damen Lisa Süs­ser und Ange­li­ka Kron­lach­ner, bei­de vom ASV Linz, die vor­ders­ten bei­den Plät­ze, gefolgt von Mar­le­ne Sem­lak vom 1. LSK heindl auf dem 3. Platz.

Ähn­lich eng ging es auch bei den Ent­schei­dun­gen der Her­ren zu. Jakob Ste­ti­na vom SVV schaff­te pro­blem­los den Ein­zug in Run­de 2, muss­te sich danach aber ganz knapp mit nur 4 Hun­derts­tel Rück­stand mit dem Schleu­der­sitz zufrie­den geben. Mit schnel­len Zei­ten über­zeug­ten die drei Erst­plat­zier­ten Alex­an­der Tram­pitsch (ASV Linz), Luis Kurz (Wel­ser TV 1862) und Peter Kugel­gru­ber (SK VÖEST Linz) die vie­len Zuschau­er und Anfeuerer.

Pia Part räum­te aller­dings in vie­len ande­ren Bewer­ben kräf­tig ab. Neben dem Sieg in der Offe­nen Klas­se über 100 m Schmet­ter­ling, durf­te sich die 14-jäh­ri­ge noch wei­ters über 2x Gold, 1x Sil­ber und 2x Bron­ze in Ihrer Alters­klas­se freuen.

Foto:SV Vöck­la­bruck

Die erst 9‑jährige Mag­da­le­na Burg­stal­ler hat­te mit der Absol­vie­rung der Vor­run­de der Mann­schafts­meis­ter­schaft bereits ein Mam­mut­pro­gramm zu absol­vie­ren, bei dem sie sich den gesamt 3. Platz in der Jahr­gangs­klas­se 2012/2013 gegen fast nur älte­re Geg­ne­rin­nen sicher­te. Wei­ters hol­te sie sich in drei wei­te­ren, zusätz­li­chen Bewer­ben die Goldmedaille.

Gleich drei Sie­ge in der Offe­nen Klas­se ließ sich die 17-jäh­ri­ge Johan­na Maak in sehr span­nen­den Duel­len nicht neh­men. Sie über­zeug­te über 200 m Lagen, sowie 100 m und 200 m Rücken mit star­ken Zei­ten. Ein drit­ter Rang ging sich auch noch über 50 m Schmet­ter­ling aus. Ihre jün­ge­re Schwes­ter Maria Maak (Jg. 2010) war über 50 m und die kräf­te­zeh­ren­den 200 m Schmet­ter­ling nicht zu schla­gen, und hol­te zusätz­lich noch 5x Sil­ber in ihrer Altersklasse.

Der 9‑jährige Mihail Cris­tea hol­te zwei Sie­ge ins SVV-Team, wäh­rend sei­ne 11 Jah­re alte Schwes­ter Ali­na Cris­tea 2x Bron­ze an Land zog.

In einem Herz­schlag­fi­na­le schwamm Samu­el Schnei­der in der All­ge­mei­nen Klas­se zu Gold über 100 m Brust. Sei­ne Leis­tung über die 50 m Brust bescher­te ihm in einem eben­falls knap­pen Ren­nen den her­vor­ra­gen­den 2. Platz. Eine Sil­ber­me­dail­le in der Offe­nen Klas­se erkämpf­te wei­ters die erst 14-jäh­ri­ge Marie Sophie Mar­schall über 200 m Schmet­ter­ling. Die­se Leis­tung bedeu­te­te Gold in ihrer Alters­klas­se, und zusätz­lich errang sie noch zwei Sil­ber­me­dail­len an die­sem Wochen­en­de. Ihr Bru­der Maxi­mi­li­an Mar­schall war über 100 m Schmet­ter­ling mit Bron­ze in der Offe­nen Klas­se, sowie Gold in sei­ner Alters­klas­se sehr erfolg­reich unterwegs.

Je ein Sieg ging an Arthur May­er (Jg. 2011) sowie Alex­an­der Bal­din­ger (Jg. 2012). Arthur konn­te sich zusätz­lich noch über den drit­ten Rang in der Mehr­la­gen­wer­tung im Jg. 2011 freuen.

In der Spit­ze der Offe­nen Klas­se, ist der 16-jäh­ri­ge Leon Ficht mit Bron­ze über 100 m Rücken ange­kom­men. In sei­ner Alters­klas­se bedeu­te­te dies eben­falls Bron­ze, und dort hol­te er auch noch eine wei­te­re Goldene.

Eine her­vor­ra­gen­de Mann­schafts­leis­tung zeig­ten die teil­neh­men­den Bur­schen in der Vor­run­de der Mann­schafts­wett­kämp­fe der Schü­ler­klas­sen. Alex­an­der Bal­din­ger, Dani­el Leit­ner, Arthur May­er und Cris­tea Mihail konn­ten den Sieg für den SVV an Land zie­hen, und demons­trier­ten ihre star­ke Team­leis­tung am Ende auch noch mit dem Sieg in der 4 x 100 m Lagenstaffel.

Sara Maric war nicht nur im Aus­tra­li­schen Fina­le schnell unter­wegs, son­dern errang über 50 m Frei­stil und 50 m Rücken die Sil­ber­me­dail­le in der Offe­nen Klas­se. Zusätz­lich schwamm sie noch zu je einer Sil­ber- und Bron­ze­me­dail­le in ihrer Alters­klas­se der 14-jäh­ri­gen. Die ein Jahr älte­re Zoe Schnei­der erkämpf­te Bron­ze über 50 m Frei­stil in der Offe­nen Klas­se, sowie zusätz­lich drei 2. Rän­ge in ihrer Klasse.

Die 12-jäh­ri­gen Sophie Burg­stal­ler und Jana Sun erran­gen je eine Sil­ber- sowie vier bzw. eine Bron­ze­me­dail­le. Bei den 13-jäh­ri­gen ging je ein­mal Sil­ber an Azra Dau­to­vic und Maxi­mi­li­an Pickl, genau­so wie ein bzw. zwei Bron­ze­ne. Leo­no­re Bam­mer und Dani­el Leit­ner (Jg. 2011), sowie Alex­an­dra May­er (Jg. 2006) erschwam­men jeweils eine Silbermedaille.

Zusätz­lich zu sei­ner ful­mi­nan­ten Qua­li­fi­ka­ti­on für das Aus­tra­li­sche Fina­le, durf­te sich der 18 Jah­re alte Jakob Ste­ti­na auch über Bron­ze in der Offe­nen Klas­se über 50 m Frei­stil freu­en. Den SVV-Medail­len­spie­gel kom­plet­tier­ten Anna Bassa­ni und Sarah Föt­tin­ger (bei­de Jg. 2006), sowie Karl Alex­an­der Fische­re­der (Jg. 2007) mit je einem Sprung auf das Podest in Form einer Bronzemedaille.

In Sum­me erran­gen die Vöck­la­bru­cker somit beim Heim­mee­ting 20x Gold, 21x Sil­ber und 26x Bron­ze, was mit gesamt 67 Medail­len den her­vor­ra­gen­den 3. Platz im Medail­len­spie­gel bedeutete.

Foto:SV Vöck­la­bruck

Ein gro­ßes Dan­ke­schön gilt allen Hel­fern und Unter­stüt­zern, ohne die die Durch­füh­rung einer sol­chen Ver­an­stal­tung nicht mög­lich gewe­sen wäre!

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