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Baustellenkontrollen wegen Verdacht auf Schwarzarbeit

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Am 16. Novem­ber 2022 wur­den in Koope­ra­ti­on mit der Finanz­po­li­zei koor­di­nier­te Bau­stel­len­kon­trol­len im gesam­ten Bun­des­land Ober­ös­ter­reich durch­ge­führt. Auf­grund vor­an­ge­gan­ge­ner Ermitt­lungs­er­kennt­nis­se waren die Kon­trol­len gezielt auf die Bran­che Bau­stahl­ver­le­gung gerich­tet, da es hier kon­kre­te Hin­wei­se für Schwarz­ar­bei­ter­be­schäf­ti­gung und Sozi­al­leis­tungs­be­trug in gro­ßem Aus­maß gab. 

Von den Ein­satz­kräf­ten wur­den in meh­re­ren Teams ins­ge­samt acht Bau­stel­len kon­trol­liert, bei denen 93 Arbei­ter der genann­ten Bran­che ange­trof­fen und einer Kon­trol­le zuge­führt wur­den. Dabei konn­ten zahl­rei­che Über­tre­tun­gen fest­ge­stellt wer­den. Ein Arbei­ter war zudem im Schen­ge­ner Infor­ma­ti­ons­sys­tem zur Auf­ent­halts­er­mitt­lung ausgeschrieben.

Auf­grund der Viel­zahl der fest­ge­stell­ten Schwarz­ar­bei­ter wur­den von den Kri­mi­nal­be­am­ten und der Finanz­po­li­zei neu­er­li­che Ermitt­lun­gen wegen orga­ni­sier­ter Schwarz­ar­beit und Sozi­al­leis­tungs­be­trug auf­ge­nom­men und zahl­rei­che Zeu­gen­ver­neh­mun­gen durchgeführt.

Der Geschäfts­füh­rer einer Bau­stahl­ver­le­gungs­fir­ma muss­te auf einer Bau­stel­le auf­grund ver­such­ter Behin­de­rung der Amts­hand­lung und ver­such­ter Beein­flus­sung von Zeu­gen weg­ge­wie­sen wer­den. Von den acht Kon­trol­len fan­den drei im Stadt­ge­biet Linz, zwei im Bezirk Urfahr-Umge­bung und je eine in den Bezir­ken Linz-Land, Gmun­den und Vöck­la­bruck statt, berich­tet die Polizei.

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