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Blackout-Wenn es plötzlich Dunkel wird

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Nichts geht mehr, das Leben wird mit jeder Stun­de schwie­ri­ger. Vie­les pas­siert, nach und nach wird bewusst, dass der Alp­traum „Black­out“ Wahr­heit gewor­den ist.Ein span­nen­der Vor­trag vom Sicher­heits­re­fe­ren­ten der Gemein­de Alt­müns­ter, Josef Leit­ner in Neu­kir­chen. Vie­le Inter­es­sier­te fan­den sich im GH-Säge­müh­le ein, um sich über die­ses mitt­ler­wei­le aktu­ell wer­den­de The­ma aus­führ­lich zu informieren.

Was ist ein „Black­out“?

In ers­ter Linie denkt man unwei­ger­lich an einen Strom­aus­fall, ist auch rich­tig, denn dies bedeu­tet einen Aus­fall der kom­plet­ten Infra­struk­tur (Was­ser, Kanal, ….) und der Ver­sor­gung (Lie­fe­rung von Lebens­mit­teln, Medi­ka­men­te, Brenn­stof­fe, …). Aber auch Unwet­ter, Ter­ror, oder Stör­fäl­le in einem AKW kön­nen ein „Black­out“ ver­ur­sa­chen. In vie­len Fäl­len ist an eine Hil­fe von außer­halb – Bun­des­heer, Aus­land, Ret­tungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, … — nicht mehr zu den­ken. Denn in den meis­ten Fäl­len ist davon aus­zu­ge­hen, dass wei­te Tei­le Euro­pas betrof­fen sein können. 

Josef Leit­ner: „In die­sen Fäl­len ist der Zusam­men­halt der Bevöl­ke­rung immens wich­tig! Wir müs­sen zusam­men­hal­ten und mit­ein­an­der reden!“

 Wer ist im Ernst­fall zustän­dig? Zivil­schutz­ver­band, Blau­licht­or­ga­ni­sa­tio­nen, die Gemeinde, …

Was bedeu­tet ein „Black­out“ und wel­che Vor­be­rei­tun­gen sind zu treffen?

Zual­ler­erst kann die Fra­ge der Zustän­dig­keit am ein­fachs­ten geklärt wer­den: Hier ist man vor­erst auf sich selbst gestellt!Daher kann auch die zwei­te Fra­ge der Vor­be­rei­tung ganz ein­fach beant­wor­tet werden:Vorräte anle­gen und die­se auch lau­fend auf deren Halt­bar­keit kon­trol­lie­ren! Nudeln, Mehl, Kon­ser­ven, sind lan­ge halt­bar – aber hier ist auch zu dar­an zu den­ken, dass die­se gekocht, oder erwärmt wer­den sol­len. Was­ser in aus­rei­chen­der Men­ge, emp­foh­len wer­den min­des­tens 2 Liter/Person/Tag, im Som­mer sogar mehr!

vlnr.: Josef Leit­ner, Leo­pold Moser (Frak­ti­ons­ob­mann SPÖ), Lisa Nuss­bau­mer (Gemein­de­vor­stand)
Foto:Wilfried Fischer/fionet.at

Foto:Wilfried Fischer/fionet.at

Eben­so ist zu beden­ken, dass Han­del, Ban­ken, Tank­stel­len, oder Apo­the­ken nicht aus­rei­chend Ware auf Lager haben kön­nen und der Nach­schub sich sehr ver­zö­gern wird.Den Haus­halt und die Fami­lie pla­nen: wel­che Sze­na­ri­en kön­nen mich/uns betref­fen? Wie kom­men Kin­der von der Schu­le nach Hau­se? Sol­len die Kin­der war­ten bis sie von den Eltern abge­holt wer­den, oder gibt es sei­tens des Kindergartens/Schule Plä­ne für die­sen Fall?

Foto:Wilfried Fischer/fionet.at

Neben der Pla­nung der Ernäh­rung, muss man auch auf Medi­ka­men­te den­ken, auch hier für Vor­rä­te sor­gen. Und wei­ters darf man auch auf die tech­ni­sche Bevor­ra­tung nicht ver­ges­sen – Bat­te­rien, LED-Lam­pen, Ret­tungs­de­cken, Ker­zen oder Cam­ping­gas – Kocher. Und hier sei vom Refe­ren­ten beson­ders betont: „Bit­te mit dem Feu­er sorg­sam umge­hen, damit nicht am Ende noch ein wei­te­rer Not­fall eintritt!“

vlnr.: Leo­pold Moser (Frak­ti­ons­ob­mann SPÖ), Josef Leit­ner, Lisa Nuss­bau­mer (Gemein­de­vor­stand)
Foto:Wilfried Fischer/fionet.at

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen ste­hen die Sicher­heits­be­auf­trag­ten der Gemein­den und zu aller­erst die Home­page des Zivil­schutz­ver­ban­des zur Ver­fü­gung: https://zivilschutz-ooe.at/

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