Bad Ischl und das Innere Salzkammergut entwickeln sich zunehmend zu einer international gefragten Tourismus- und Wirtschaftsregion. Ein deutliches Signal setzt der Internationale Chorwettbewerb & Festival von 29. April bis 3. Mai 2026 in Bad Ischl. Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 13 Nationen werden erwartet. 21 Chöre aus Europa, Asien und Nordamerika sorgen nicht nur für kulturelle Vielfalt, sondern auch für eine spürbare wirtschaftliche Wertschöpfung in Beherbergung, Gastronomie und regionalem Handel.
Initiatorin der Veranstaltung ist Brigitte Stumpner, Obfrau der WKO Bad Ischl. Für sie unterstreicht das Event die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region: „Großveranstaltungen dieser Dimension stärken Auslastung, Kaufkraft und internationale Sichtbarkeit gleichermaßen.“
Hohe Investitionen in Bad Ischl, Gosau und Hallstatt
Parallel dazu setzen gezielte Investitionen substanzielle wirtschaftliche Impulse. Mit der Eröffnung des Grand Hotel Elisabeth in Bad Ischl wurde die Infrastruktur im Bereich Kongress- und Qualitätstourismus entscheidend erweitert. Das Hotel stärkt die Position Bad Ischls als Kultur- und Tagungsstandort und erhöht die ganzjährige Wertschöpfung.
Auch in Gosau wird investiert: Das Familien- und Luxusresort Dachsteinkönig erweitert seine Kapazitäten um elf zusätzliche Luxus-Chalets. Damit reagiert der Betrieb gezielt auf die steigende Nachfrage im hochpreisigen Segment und steigert sowohl Nächtigungszahlen als auch die regionale Wertschöpfung.
Ein weiteres Infrastrukturprojekt ist der Neubau der Standseilbahn auf den Salzberg in Hallstatt. Die Bahn erhöht ab Juni die Kapazität pro Fahrt von bisher 24 auf künftig 60 Personen, ist barrierefrei und verfügt über moderne Kabinen in Salzkristall-Form.
Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region
Im Skigebiet Dachstein West wurden mit den neuen 6-Sesselbahnen „Angeralm“ und „Aussichtsberg“ Komfort und Beförderungskapazität deutlich erhöht. Die Modernisierung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit im Wintertourismus und sichert langfristig Arbeitsplätze in der Region.
„Diese Investitionen sind klare Bekenntnisse zum Standort. Das Innere Salzkammergut setzt auf Qualität und internationale Ausrichtung – und stärkt damit nachhaltig seine wirtschaftliche Substanz“, betont Stumpner.












