Almtal – Am 16. März 2026 besuchte ÖVP-Bezirksobmann LAbg. Bgm. Rudolf Raffelsberger die Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau im Almtal, um sich ein umfassendes Bild von der aktuellen Forschungsarbeit sowie von zukünftigen Entwicklungen am Standort zu machen.
Begleitet wurde der Termin von den stellvertretenden Leiterinnen der Forschungsstelle, Petra Sumasgutner und Didone Frigerio. Die Leiterin der Forschungsstelle, Sonia Kleindorfer, befindet sich derzeit für Forschungsarbeiten auf den Galápagos-Inseln.
Ebenfalls beim Termin anwesend waren Johann Vielhaber, Präsident des Betreibervereins des Wildparks Grünau, sowie Bernhard Lankmaier, Leiter des Tierparks Grünau.
Die Forschungsstelle ist ein bedeutender Standort der Universität Wien und genießt international hohes Ansehen in der Verhaltensforschung. Die 1973 gegründete Einrichtung gilt heute als fixer Bestandteil der österreichischen Forschungslandschaft und als „Hot Spot“ der Verhaltens- und Kognitionsbiologie. Besonders hervorgehoben wurde die praxisnahe Ausbildung: Schülerinnen und Schüler sowie Studierende lernen hier, wissenschaftlich, systematisch und methodisch zu arbeiten – eine wichtige Grundlage für ihre weitere akademische und berufliche Laufbahn.
Die Forschungsstelle am Gelände des Wildparks bietet heute zeitgemäße Infrastruktur für Forschung und Wissensvermittlung und ist Ausdruck der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Land Oberösterreich und regionalen Partnern.
„Unser Landeshauptmann Thomas Stelzer arbeitet daran, den Standort Oberösterreich zu stärken. Dazu gehört auch ein starker Forschungs- und Wissenschaftsstandort. Daher unterstützt Oberösterreich auch die Arbeit des Forschungsinstituts KLF in unserer Region,“ so Raffelsberger.
Das Land Oberösterreich unterstützt diese Projekte dabei großzügig und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Forschungsstandortes. „Grünau ist ein Epizentrum der internationalen Verhaltensforschung – ein unschätzbarer Wert für unsere Region“, betonte Raffelsberger.
Ein zentrales Zukunftsprojekt ist das neue Open Science Center, das im Spätsommer eröffnet werden soll. Insgesamt werden rund 1,5 Millionen Euro in dieses Projekt investiert. Das Zentrum entsteht am Gelände des Wildparks. Bestehende Formate wie KinderUni oder Science Holidays werden dort weiterentwickelt und ausgebaut, gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten für Austausch, Veranstaltungen und internationale Konferenzen.
Im Rahmen des Besuchs wurde auch betont, dass die Forschungsstelle klar vom benachbarten Tierpark zu unterscheiden ist. Während der Cumberland Wildpark ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt ist, steht die Konrad Lorenz Forschungsstelle für wissenschaftliche Exzellenz und internationale Forschungstätigkeit. Gleichzeitig wurde die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Forschungsstelle und Tierpark hervorgehoben – hier ziehen alle an einem Strang.












