Im Rahmen seines Bezirkstags besuchte Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel mehrere soziale Einrichtungen im Bezirk Gmunden. Gemeinsam mit Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Rudolf Raffelsberger standen ein Netzwerktreffen im Sozialbereich, die Vorstellung eines neuen Gemeindekonzepts in Gschwandt, der Besuch der Einrichtung Feichtlgut in Ohlsdorf, ein Austausch im Bezirksseniorenheim Laakirchen sowie der Besuch des Landespflege- und Betreuungszentrum Laakirchen auf dem Programm.
„Oberösterreich hat aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke eine besondere soziale Verantwortung. Unser Anspruch ist klar: Wer Unterstützung braucht, soll sich darauf verlassen können, dass er in unserem Land gut betreut wird. Ob in der Pflege, in der Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung oder durch starke soziale Netzwerke in den Gemeinden – Oberösterreich soll auch in Zukunft das Land des Miteinanders bleiben. Der Bezirk Gmunden zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und Einsatz im Sozialbereich vorhanden ist – von neuen Konzepten für sorgende Gemeinschaften bis hin zu Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung und moderner Pflege.“ – Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel
„Der Bezirkstag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit sozialen Einrichtungen und Gemeinden im Bezirk Gmunden ist. Vom Netzwerktreffen in Gmunden über den Besuch im Feichtlgut in Ohlsdorf bis zu den Gesprächen im Bezirksseniorenheim Laakirchen – überall wird mit großem Engagement gearbeitet. Diese Einrichtungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und verdienen große Wertschätzung und Unterstützung.“ – Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Rudolf Raffelsberger
Netzwerktreffen Soziales – Austausch mit regionalen Trägern
Zum Auftakt des Bezirkstags lud Landesrat Dörfel zu einem Netzwerktreffen im Landhotel Grünberg in Gmunden. Vertreterinnen und Vertreter sozialer Organisationen nutzten die Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Herausforderungen im Sozialbereich sowie über zukünftige Entwicklungen in Pflege und Betreuung. Der direkte Dialog mit den Trägerorganisationen liefert wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der sozialen Angebote in Oberösterreich.
„Sorgende Gemeinschaft Gschwandt“ – neue Wege der sozialen Verantwortung
Im Anschluss wurde im Gemeindeamt Gschwandt das Konzept einer „Sorgenden Gemeinschaft“ vorgestellt. Die Gemeinden Gschwandt und St. Konrad planen dabei einen gemeinsamen Verein, der sich künftig verstärkt um soziale Anliegen in den beiden Gemeinden kümmern soll. Ziel ist es, durch koordinierte Angebote und lokale Vernetzung soziale Unterstützung noch niederschwelliger zu organisieren und das Miteinander in den Gemeinden zu stärken.
Feichtlgut Ohlsdorf – Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigung
Ein weiterer Programmpunkt führte Landesrat Dörfel in das Feichtlgut in Ohlsdorf, eine Einrichtung der Organisation „Fokus Mensch“. Dort erhalten Menschen mit mehrfacher Behinderung Angebote in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Begleitung. Insgesamt können rund 40 Menschen mit geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung hier nach Beendigung der Schulpflicht einem möglichst selbstbestimmten Leben nachgehen.
Bezirksseniorenheim Laakirchen – moderne Pflege im Bezirk
Ein weiterer Programmpunkt bildete der Besuch im Bezirksseniorenheim Laakirchen, das 2016 eröffnet wurde und über drei Wohnbereiche mit insgesamt 96 Pflegeplätzen verfügt. Im Gespräch mit Heimleitung und Gemeindevertretern standen insbesondere die Pflegeorganisation, die Angebote für Seniorinnen und Senioren in der Region sowie zukünftige Herausforderungen im Pflegebereich im Mittelpunkt.
Abschluss mit Besuch im Landespflege- und Betreuungszentrum Laakirchen
Den Abschluss des Bezirkstags bildete ein Besuch im Landespflege- und Betreuungszentrum (LPBZ) Laakirchen, wo Menschen mit Beeinträchtigung umfassende Betreuung und Begleitung erhalten. Dabei machte sich Landesrat Dörfel ein Bild von der Wohnsituation und kam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch. Die Einrichtung bietet spezialisierte Wohn- und Betreuungsangebote für Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Versorgung in der Region.












