Meteorologe: Christian Brandstätter
Region: Salzkammergut (Bezirk Vöcklabruck und Gmunden)
Mit einer mittleren Temperatur von 0,9 Grad fiel der Dezember etwas milder als das langjährige Mittel (1991 – 2020) aus. Laut Meteorologe Christian Brandstätter, zeichnete sich der erste Wintermonat meist doch ruhiges Hochdruckwetter aus mit viel Nebel/Hochnebel und dadurch auch nur extrem wenig Sonne.
Laut METEO-data startete der Dezember recht mild. Bis zum 13. Dezember gab es in den meisten Regionen nicht mal Nachtfrost. Zwischen dem 08. und 10. Dezember wurden sogar zweistellige Höchstwerte registriert. Ab dem 14. Dezember wurde es dann allmählich kälter und pünktlich zu Weihnachten gab es in vielen Regionen bis ins Flachland etwas Schnee, meist aber nur 1 bis 2 cm. An 8 Tagen gab es einen Eistag, d.h. die Temperaturen blieben unter der 0 Grad Marke.
Wegen fehlender Westwetterlagen gab es im gesamten Dezember keine Stürme. Lediglich am 24. Dezember wurden im Rahmen einer markanten Ostwetterlage regional Böen bis 60 km/h verzeichnet, wie z.B. im Bereich Mondsee und Vöcklabruck. Der Dezember fiel in vielen Regionen extrem zu trocken aus. In Seewalchen betrug die Monatsmenge nur 14 mm, nur ca. 19 % vom langjährigen Mittel (1991 – 2020). Die höchste Niederschlagsmenge wurde dabei am 08. Dezember mit 6,8 mm verzeichnet. In Bad Goisern waren es am selben Tag 12 mm, in Bad Ischl 23 mm. In nahezu allen Regionen des Salzkammerguts war der 08.12. der einzige markante Tag mit nennenswerten Niederschlägen.
Was bringt statistisch für den Monat Jänner? Es gibt im Durchschnitt 23,2 Frosttage und 10,7 Eistage. Der Monatsdurchschnitt liegt bei -0,5 Grad. Der wärmste Tag war 19,2 Grad im Jahr 2015, der kälteste Tag war 1985 bei -24,0 Grad.











