„In Zeiten unsäglicher Freihandelsabkommen und einer Aneinanderreihung von Lebensmittelskandalen ist Transparenz auf dem Teller kein Luxus, sondern Pflicht“, erklären der Obmann der Freien Bauern Oberösterreich, DI Dr. Arthur Kroismayr aus Regau, und der Wirtesprecher der FPÖ, Nationalratsabgeordneter Michael Fürtbauer aus Ohlsdorf. „Es freut uns, dass unsere Forderung nun umgesetzt wird und die Gäste endlich klar sehen, woher ihr Essen kommt.“
Die Herkunftskennzeichnung war eine zentrale freiheitliche Forderung in den Regierungsverhandlungen. Man hat die Idee nun übernommen – wenn auch spät. „Es war eine Forderung in unseren Regierungsverhandlungen. Man hat die Idee jetzt übernommen“, betonen Kroismayr und Fürtbauer. „Auch wenn es aus unserer Sicht zu spät ist, kann es doch einer der vielen Bausteine sein, die der heimischen Landwirtschaft und dem Konsumenten hilft.“
Für die beiden Freiheitlichen steht fest: Freiheit heißt auch Wahlfreiheit beim Essen – und diese gibt es nur mit ehrlicher Herkunftskennzeichnung. „Wer weiß, was auf seinem Teller liegt und woher es kommt, trifft sichere, verantwortungsvolle Entscheidungen für seine Familie und für unsere Heimat“, so Kroismayr. „Wer regionale Produkte bestellt, stärkt unsere Bauern, unsere Wirte und unser Land.“
Gleichzeitig üben die beiden deutliche Kritik an der bisher praktizierten Politik der bloßen Ankündigungen. „Die ÖVP möge endlich wegkommen von einer Ankündigungspolitik hin zum Handeln, wenn sie schon unsere Ideen klaut“, stellt Fürtbauer klar. „Die Herkunftskennzeichnung ist mehr als überfällig – jetzt muss sie rasch, einfach und praxistauglich umgesetzt werden.“
Für die Freien Bauern und die Freiheitliche Wirtschaft ist die Herkunftskennzeichnung ein Schritt in die richtige Richtung – aber längst nicht das Ende des Weges. „Das ist ein wichtiger Baustein, doch wir brauchen noch viele weitere Maßnahmen, um die heimische Landwirtschaft zu stärken und unsere Wirte zu entlasten“, sagt Kroismayr. „Wir werden weiter Druck machen, damit unsere Bauern und unsere Gastronomie nicht nur schöne Worte, sondern echte Unterstützung bekommen.“
„Unser Ziel ist klar“, so Fürtbauer und Kroismayr abschließend: „Mehr österreichische Qualität auf den Tellern, mehr Sicherheit für die Konsumenten und mehr Zukunft für unsere Bauern und Wirte – für ein freies, sicheres und starkes Oberösterreich.“











