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Einsatzreichstes Jahr aller Zeiten für Notarztteam Gmunden

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2.078 Einsätze – Notarztteam Gmunden blickt auf einsatzreichstes Jahr seines Bestehens zurück

Zwischen fünf und sechs Einsätze pro Tag – so lautet die Jahresbilanz des Notarztteams Gmunden. Zehn Notfallsanitäter/-innen des Roten Kreuz und 14 Notärzte/-innen des Salzkammergut-Klinikums waren im vergangenen Jahr 2016 insgesamt 2078 Mal im Einsatz. Das bedeutet ein Plus von 184 Fahrten im Vergleich zum Vorjahr und damit das einsatzreichste Jahr seit Bestehen des Teams.

60.000 Kilometer zurückgelegt

Aber nicht nur die Zahl der Einsätze, sondern auch andere Fakten unterstreichen die beeindruckende Leistung der Mitarbeiter/-innen. So wurden bei diversen Fahrten etwa 60.000 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht dem eineinhalbfachen Erdumfang. Hauptursachen für die Alarmierung des Notarztteams waren akute Erkrankungen, Verkehrs- und Arbeitsunfälle. Bei den Diagnosen dominierten Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schlaganfälle und Lungenerkrankungen. Weiteres musste in 74 Fällen auf Grund von Alkoholvergiftungen ausgerückt werden. Zu den schönsten Erinnerungen zählen sicherlich die vier Entbindungen, bei denen Notfallsanitäter/-innen und Notärzt/-innen als Geburtshelfer im Einsatz waren.

Zehn Notfallsanitäter/-innen des Roten Kreuz und 14 Notärzt/-innen des Salzkammergut-Klinikums waren im vergangenen Jahr 2016 insgesamt 2.078 Mal im Einsatz.  Bildquelle: gespag

Zehn Notfallsanitäter/-innen des Roten Kreuz und 14 Notärzt/-innen des Salzkammergut-Klinikums waren im vergangenen Jahr 2016 insgesamt 2.078 Mal im Einsatz. Bildquelle: gespag

Wie wichtig rasche Hilfeleistung durch erfahrene Notfallsanitäter/-innen und Notärzt/-innen ist, zeigt eine Statistik der Schwere der Verletzung und Erkrankungen. In 1.449 Fällen handelte es sich um mäßig bis schwere gesundheitliche Störungen bzw. akute Lebensgefahr oder eine Reanimation. In 73 Fällen kam leider jegliche medizinische Hilfe zu spät.

Um den Nachwuchs zu sichern, wurden drei Jungmediziner/-innen im Klinisch Praktischen Jahr, zwei Diplomierten Krankenpflegerinnen, die eine Sonderausbildung absolvierten, sowie vier Famulant/-innen und fünf angehenden Notfallsanitätern Praktika ermöglicht.

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