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Kirchham kann Haushalt wieder ausgleichen

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Kirchham kann Haushalt wieder ausgleichenSoli­de Finanz­la­ge ermög­licht zahl­rei­che Inves­ti­tio­nen!
Nach zwei Jah­ren mit bud­ge­tie­ren Abgän­gen, kann Kirch­ham sei­nen ordent­li­chen Haus­halt wie­der aus­ge­gli­chen erstel­len. Schon der Rech­nungs­ab­schluss 2011 wies kein Defi­zit mehr aus und für das lau­fen­de Jahr 2012 wird sogar ein leich­ter Über­schuss erwartet.

Bei der gest­ri­gen Gemein­de­rats­sit­zung prä­sen­tier­te Bür­ger­meis­ter Hans Kron­ber­ger nicht nur einen über­aus soli­den Vor­anschlag für 2013, son­dern freu­te sich, dass in der Lau­dach­t­al­ge­mein­de auch im kom­men­den Jahr wie­der kräf­tig inves­tiert wer­den kann. Der Vor­anschlag wur­de von allen Frak­tio­nen begrüßt und wie auch die rest­li­chen 22 Tages­ord­nungs­punk­te ein­stim­mig verabschiedet. 

Mehr Ein­nah­men, gerin­ge Ver­schul­dung
Die Haupt­fak­to­ren für die deut­lich ver­bes­ser­te Finanz­si­tua­ti­on sind einer­seits stei­gen­de Steu­er­ein­nah­men, ande­rer­seits blei­ben die Pflicht­aus­ga­ben sta­bil. „Erst­mals müs­sen wir kei­ne Stei­ge­run­gen  bei den Aus­ga­ben für Sozi­al­hil­fe­ver­band und Kran­ken­an­stal­ten ver­an­schla­gen. Hier trägt die Spi­tals­re­form von LH Dr. Püh­rin­ger ers­te Früch­te für die Gemein­den“, stellt Bür­ger­meis­ter Hans Kron­ber­ger zufrie­den fest.

Wesent­lich ist auch, dass Kirch­ham sei­nen  Schul­den­stand um über 370.000 Jahr auf ins­ge­samt 2.666.500 Euro redu­zie­ren konn­te. Davon ent­fal­len 95 % auf geför­der­te Dar­le­hen für den Kanal-und Was­ser­lei­tungs­bau und ledig­lich 137.000 Euro auf den lau­fen­den Haus­halt. Mit einer Pro-Kopf-Ver­schul­dung von 1.394 Euro liegt die Gemein­de Kirch­ham somit im Spitz­feld, der am wenigs­ten ver­schul­de­ten Kom­mu­nen im Bezirk Gmunden.

Orts­kern wird erneu­ert, Bau­plät­ze erschlos­sen
Als nächs­tes grö­ße­res Vor­ha­ben steht 2013 die Neu­ge­stal­tung des Orts­zen­trums mit Schaf­fung von zusätz­li­chen Park­plät­zen und einem Schutz­weg an (262.000 Euro). Für den Neu­bau von Sied­lungs­stra­ßen wie Erwei­te­run­gen des Kanal-und Was­ser­lei­tungs­net­zes sind im kom­men­den Jahr knapp 200.000 Euro und für 2014 wei­te­re 150.000 Euro vor­ge­se­hen. Damit wer­den ca. 30 neue Bau­plät­ze  für Orts­an­säs­si­ge wie für Zuzüg­ler geschaf­fen. In Kirch­ham wird aber auch in die Bil­dung inves­tiert. So wer­den mehr als 30.000 Euro in die 6klassige Volks­schu­le für Aus­ma­l­ar­bei­ten und Aus­stat­tung inves­tiert und für den Kin­der­gar­ten ist eine Gene­ral­sa­nie­rung im Jahr 2014 beantragt.

Knap­pe Mil­li­on für neu­es Ver­eins­zen­trum
Da sowohl Finanz­rah­men als auch das Raum­er­for­der­nis bereits vom Land geneh­migt sind, kann mit der Pla­nung des neu­en Ver­eins­zen­trums eben­falls 2013 begon­nen wer­den.  Bau­be­ginn für die­ses  980.000 Euro-Pro­jekt, in dem Musik- und Trach­ten­ver­ein wie der Kame­rad­schafts­bund eine neue Heim­stät­te am Flo­ria­ni­weg bekom­men, soll­te 2014 sein. „Ich bin dem Gemein­de­re­fe­rat des Lan­des sehr dank­bar, dass unse­re not­wen­digs­ten Vor­ha­ben wie geplant berück­sich­tigt wur­den und wir nun zügig mit der Umset­zung begin­nen kön­nen“, zeigt sich Kirch­hams Orts­chef über die Zusam­men­ar­beit mit den Lan­des­be­hör­den sehr zufrieden. 

Foto: Gemein­de­amt, Bür­ger­meis­ter Hans Kronberger

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