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Schotter-Tycoon Hans Asamer spendete 500.000 Euro an ÖVP

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Sponsorzusage bei Hausdurchsuchung in Telekom-Büro Michael Fischers gefunden.
Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass bei der Durchsuchung des Büros des beurlaubten Telekom-Managers und früheren ÖVP-Direktors Michael Fischer eine “Sponsorzusage” des oberösterreichischen Schotter- und Beton-Industriellen Hans Asamer für die ÖVP “im Original” sichergestellt wurde.

Gegenüber NEWS ließ Asamer bestätigen, dass er 500.000 Euro an die ÖVP gezahlt habe, “beginnend ab Oktober 2006 in fünf vierteljährlichen Tranchen”. “Gegenleistung” habe es keine gegeben, “da es sich ganz klar um eine Parteispende handelte.”

salzi.aktuell – Nachrichten vom 18.9.2013

In den Rechenschaftsberichten der ÖVP für die Jahre 2006 und 2007 lässt sich die Zahlung so nicht nachvollziehen. Sollte Asamer als Privatperson gespendet haben, gilt die Zahlung als “Ziffer-1-Spende” nach § 4 Absatz 7 Parteiengesetz. Da gab es im Jahr 2006 einen Eingang über 100.000 Euro (was passen würde), 2007 gab die ÖVP jedoch an, keine Spenden nach Ziffer 1 bekommen zu haben. Hat Asamer die Spende über sein Unternehmen getätigt, gilt das als “Ziffer-2-Spende”.

Da veröffentlichte die ÖVP im Jahr 2006 einen Eingang von 660.000 Euro, im Jahr 2007 will man aber nur 250.000 Euro erhalten haben.

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11 Kommentare

  1. Der Firma Asamer geht´s sehr schlecht aber für solche Sachen haben die natürlich Geld. Naja, das Schicksal der Voest-Alpine wird auch Asamer bald ereilen. Die Korruption in diesem Land nimmt Ausmaße an, das ist nicht mehr feierlich. Und das ist nicht nur die Schuld der Politik, sondern auch solcher Betriebe wie Asamer.

  2. Kennt Ihr den verfallen(d)en Bauernhof in der Himmelreichstraße unterhalb des Grünbergbauern?
    Mir gefällt der irgendwie, also hab ich im Grundbuch nachgeschaut, wem er gehört. Und siehe da: Hans Asamer. Naja, warum auch nicht.
    Aber die Glupscherl sind mir erst so richtig rausgefallen als ich weiter unten gelesen hab: Pfandrecht für die VKB 2.203.000,–!!!
    2,2 Mio soll die Bruchbude mit ein paar Tausend m² wert sein?
    Möge sich jeder selbst seine Meinung dazu bilden.

  3. Ohne Gegenleistung macht eine Fam. Asamer gar nichts und schon gar nicht beim Abgang von €500.000,–. Die Zahlung soll zwar beginnend 2006 in 1/4jährlichen Zahlungen gelaufen sein, vielleicht findet man bei den div. Hausdurchsuchungen ja auch noch schriftliche Zusagen über diverse Gegenleistungen! Es wäre echt zum Lachen – das würde bedeuten unsere sogenanten Wirtschaftskapitäne und “Profi”politiker – trauen sich selbst am wenigsten!!!! WIe soll dann das einfache Volk diesem Bund von Scharlatanen vertrauen – die sind ja selbst zum beschei… zu blöd!!!! Gangsterschule 1.Lektion (hallo Bildungsreform) gib nie belastende Schriftstücke aus der Hand!!!!!!

  4. Gratuliere salzi.at zu Ihrem Mut, diese Nachricht in Ihrer Lokalzeitung zu veröffentlichen. Die OÖN, im Einflussbereich der Raiffeissenbank, hat diesen Schritt noch nicht gewagt. Keine Gegenleistung? Dass ich nich lache. Die Zuschanzunge eines hochwertigen Seegrundstückes zu einem Spottpreis mithilfe der ÖVP u. ihrem Bürgermeister, zusätzlich die Kredite von angeblich 700 mio Euro bei der Raiffeisenlandesbank durch die Gunst von Jagdfreund Scharinger, die nicht mehr bedient werden können, wie lange lassen sich die Gmundner Bürger noch an der Nase herumführen? Wenn man in der Scheisse umrührt, kommen die Stinkgase an die Oberfläche. Wenn es den Aufdeckdungsjournalismus von NEWS nicht gäbe, würden die o.ö. Medien die einheimische Bevölkerung dumm sterben lassen. Hoffe, dass die Parteien, die da mitgespielt haben, ihre Watschn bei der nächsten Wahl bekommen.

  5. Aber geh… Einfach eine weitere kleine Spende an die richtigen Leute und die Sache gerät schon bald wieder in Vergessenheit :)

  6. Durchschnittswähler am

    Natüüüüüürlich ooooooohne Gegenleistung…! Endlich wirds zumindest stückweise öffentlich, was für eine korrupte S..bagage das ist…! HOFFENTLICH hat wenigsten DAS jetzt irgendwelche Konsequenzen!

  7. Keine Gegenleistung? Ich sag nur Seebahnhofgelände! Bin schon neugierig, wie sich der Herr Bürgermeister da wieder rauswindet.