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Wieder tödlicher Badeunfall in der Ager

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Ein Asyl­wer­ber fiel in Redlham in die Ager und ertrank vor den Augen sei­ner Freunde.

Vier Asyl­wer­ber aus Afgha­ni­stan, 23, 16, 17 und 31 Jah­re alt, fuh­ren am spä­ten Nach­mit­tag des 30. Juli 2016 mit ihren Fahr­rä­dern zur soge­nann­ten Ager­wehr­an­la­ge in Au, Gemein­de Redlham, um dort den Nach­mit­tag mit schwim­men und gril­len zu verbringen.

Gleich­ge­wicht ver­lo­ren — vom Sog unter Was­ser gezogen
Der 23-Jäh­ri­ge fass­te plötz­lich den Ent­schluss, meh­re­re im Was­ser trei­ben­de Bäl­le mit einem lan­gen Holz­stock aus der Ager zu fischen. Auf der Wehr­an­la­ge ver­lor er beim Her­aus­ho­len der Bäl­le das Gleich­ge­wicht und stürz­te kopf­über in die Ager. Er schaff­te es noch ein klei­nes Stück Rich­tung Ufer zu schwim­men, bevor er von einem Sog der Wehr erfasst und unter Was­ser gezo­gen wur­de. Die alar­mier­ten Ein­satz­kräf­te bar­gen ihn etwa 200 Meter unter­halb der Wehr aus einer Tie­fe von unge­fähr zwei bis drei Metern. Die sofort durch­ge­führ­ten Wie­der­be­le­bungs­maß­nah­men ver­lie­fen ohne Erfolg. Ein Arzt stell­te Als Todes­ur­sa­che Ertrin­ken fest. Es gibt kei­ne Hin­wei­se auf Fremdverschulden.

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