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Vorsicht beim Abschießen von Feuerwerkskörpern

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Vie­le ver­ab­schie­den das Jahr ger­ne laut­stark mit Rake­ten und Böl­lern. Beim Abschie­ßen von Knall­kör­pern und Rake­ten kommt es aber oft auch zu schwe­ren Ver­bren­nun­gen, Augen­ver­let­zun­gen oder Ver­let­zun­gen, die bis zum Ver­lust von Kör­per­tei­len füh­ren, warnt die Polizei.

Unsach­ge­mä­ßes Han­tie­ren, Abfeu­ern unter Alko­hol­ein­fluss, ver­ant­wor­tungs­lo­se Wei­ter­ga­be von Feu­er­werks­kör­pern an nicht berech­tig­te Per­so­nen oder selbst pro­du­zier­te Knal­ler und ille­ga­le in Öster­reich ver­bo­te­ne Böl­ler ver­ur­sa­chen nicht nur schwe­re Ver­let­zun­gen, son­dern auch erheb­li­che Sachschäden.

Tipps im Umgang mit Feuerwerkskörpern

  • Vor der Ver­wen­dung von pyro­tech­ni­schen Arti­keln ist unbe­dingt die Gebrauchs­an­wei­sung zu beachten.
  • Rake­ten müs­sen aus einer geeig­ne­ten Abschuss­vor­rich­tung senk­recht nach oben abge­schos­sen wer­den. Bei ver­bo­ge­nen oder sogar gebro­che­nen Leit­stä­ben von Rake­ten dür­fen die­se nicht mehr ver­wen­det und nie­mals aus der Hand abge­schos­sen werden.
  • Schlie­ßen Sie Fens­ter, Haus- und Bal­kon­tü­ren, damit even­tu­el­le “Irr­läu­fer” kei­ne Brän­de in Ihrer Woh­nung oder Ihrem Haus ver­ur­sa­chen können.
  • Even­tu­el­le “Zünd­ver­sa­ger” kei­nes­falls auf­he­ben, son­dern lie­gen lassen.
  • Pyro­tech­ni­sche Gegen­stän­de sind auf­grund ihres Auf­baus und ihrer Beschaf­fen­heit dafür bestimmt Rauch, Feu­er, Druck und auch Far­ben zu erzeu­gen. Bei unsach­ge­mä­ßer oder leicht­sin­ni­ger Ver­wen­dung von Pyro­tech­nik kann es zu schwe­ren Ver­let­zun­gen kommen.

Verwendung im Ortsgebiet

Die Ver­wen­dung von pyro­tech­ni­schen Arti­keln der Kate­go­rie F2 (Blitz­knall­kör­per, Schwei­zer­kra­cher, Pyro­drif­ter, Rake­ten, Knall­frö­sche, Sprung­rä­der und ande­re) im Orts­ge­biet ist gene­rell ver­bo­ten. Aus­nah­me­re­ge­lun­gen kön­nen durch den Bür­ger­meis­ter erteilt wer­den. Die­ser kann mit Ver­ord­nung Tei­le des Orts­ge­biets von die­sem Ver­bot aus­neh­men. Unge­ach­tet die­ser Ver­ord­nung ist die Ver­wen­dung von pyro­tech­ni­schen Gegen­stän­den der Kate­go­rie F2 inner­halb oder in unmit­tel­ba­rer Nähe einer Men­schen­an­samm­lung ver­bo­ten. Die Ver­wen­dung von Pyro­tech­nik inner­halb und in unmit­tel­ba­rer Nähe von Kran­ken­häu­sern, Kin­der­hei­men, Alters- oder Erho­lungs­hei­men, Kir­chen sowie Tier­hei­men und Tier­gär­ten ist grund­sätz­lich verboten.

Verwendung in geschlossenen Räumen

In geschlos­se­nen Räu­men dür­fen nur pyro­tech­ni­sche Arti­kel ver­wen­det wer­den, die auf­grund ihrer Art dafür bestimmt sind. Dies sind F1- und ver­ein­zelt F2-Pro­duk­te. Unter F1-Pro­duk­te fal­len in ers­ter Linie Tisch­feu­er­wer­ke, Traum­ster­ne, Knall­bon­bons, Par­ty­knal­ler sowie Kon­fet­ti­ar­ti­kel. Die Ver­wen­dung von F2-Pro­duk­ten in geschlos­se­nen Räu­men ist nur erlaubt, wenn dies am Gegen­stand oder in des­sen Gebrauchs­an­wei­sung aus­drück­lich vor­ge­se­hen oder für zuläs­sig erklärt ist.

Zuständige Behörden in Oberösterreich:

  • Bezirks­haupt­mann­schaf­ten
  • Lan­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Oberösterreich 
    • Sicher­heits- und Ver­wal­tungs­po­li­zei­li­che Abtei­lung (Linz)
    • Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Steyr
    • Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at Wels

Foto: Poli­zei

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