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Nachbar rettete Mann aus brennender Wohnung

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Ges­tern Abend gegen 17:50 Uhr bemerk­ten auf­merk­sa­me Kin­der und Nach­barn, dass aus einem Fens­ter im ers­ten Stock eines Mehr­par­tei­en­hau­ses in Len­zing star­ker Rauch quoll. Die Feu­er­wehr wur­de umge­hend alar­miert. Ein 31-jäh­ri­ger Nach­bar rech­ne­te damit, dass Per­so­nen in die­ser Woh­nung sein könn­ten und trat des­halb die Woh­nungs­tür ein.

Im Wohnzimmersessel eingeschlafen

Tat­säch­lich war der 63-jäh­ri­ge Bewoh­ner auf sei­nem Ses­sel im Wohn­zim­mer ein­ge­schla­fen, wobei genau die­ser Ses­sel zu bren­nen begon­nen hat­te. Der 63-Jäh­ri­ge wur­de vom 31-Jäh­ri­gen und der ein­ge­trof­fe­nen Feu­er­wehr Len­zing aus der Woh­nung geret­tet. Der Brand konn­te rasch gelöscht wer­den. Der 63-Jäh­ri­ge dürf­te nach ers­ten Erhe­bun­gen mit einer glü­hen­den Ziga­ret­te am Ses­sel ein­ge­schla­fen sein, wor­auf der Ses­sel zu bren­nen begann. Der 63-Jäh­ri­ge erlitt Ver­let­zun­gen unbe­stimm­ten Gra­des und wur­de von der her­bei­ge­ru­fe­nen Ret­tung am Ein­satz­ort erst­ver­sorgt. Bei dem Brand­ge­sche­hen waren 40 Feu­er­wehr­leu­te und 5 Rot-Kreuz-Sani­tä­ter im Ein­satz.

 

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1 Kommentar

  1. Greiner Franz am

    Die­sem beherz­tem Erst­ret­ter gebührt die Lebens­ret­ter Medail­le in Gold!