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Diskussionsabend zur Klimakrise mit Prof. Kromp-Kolb

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Diens­tag, 12. Febru­ar, 19 Uhr, Buch­hand­lung Neu­dor­fer
„Plus zwei Grad: War­um wir uns für die Ret­tung der Welt erwär­men soll­ten“

Foto: W. Gaggl

Auf Ein­la­dung der Grü­nen kommt die Kli­ma­for­sche­rin Prof. Hel­ga Kromp-Kolb am Diens­tag, 12. Febru­ar nach Vöck­la­bruck. Um 19 Uhr fin­det in Koope­ra­ti­on mit Micha­el Neu­dor­fer in des­sen Buch­hand­lung (Hin­ter­stadt 21) ein Vor­trag mit Dis­kus­si­on zur Kli­ma­kri­se statt. Vor­ge­stellt wird auch das neue Buch von Hel­ga Kromp-Kolb und Her­bert For­may­er: „Plus zwei Grad: War­um wir uns für die Ret­tung der Welt erwär­men soll­ten“. Wir Grü­ne wol­len mit die­ser Ver­an­stal­tung nicht nur Fak­ten zur Kli­ma­kri­se lie­fern, son­dern auch dafür Mut machen, die not­wen­di­gen Maß­nah­men zu set­zen, so Umwelt­stadt­rä­tin Son­ja Pick­hardt-Kröp­fel. Die Grü­nen ersu­chen um Kar­ten­re­ser­vie­rung direkt in der Buch­hand­lung, Tel. 07672 26400. Der Ein­tritt ist frei, frei­wil­li­ge Spen­den wer­den erbe­ten.

Der Kli­ma­wan­del wird nicht nur unse­re Umwelt, son­dern auch unse­re sozia­len und wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen nach­hal­tig ver­än­dern. Hel­ga Kromp-Kolb und Her­bert For­may­er fas­sen den The­men­kom­plex und die neu­es­ten wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se für jeder­mann zugäng­lich zusam­men. Sie gehen der Fra­ge nach, war­um ledig­lich +2 Grad Erd­er­wär­mung zu einer Bedro­hung der Umwelt und auch unse­res sozia­len Mit­ein­an­ders wer­den kön­nen. In kon­kre­ten Bei­spie­len zei­gen die Autoren, wel­che Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­wan­del bereits auf Öster­reich hat und wel­che Sze­na­ri­en zukünf­tig zu erwar­ten sind. Sie gehen vor­herr­schen­den Über­zeu­gungs­hal­tun­gen und Des­in­for­ma­tio­nen auf den Grund und beleuch­ten, war­um Öster­reich vom eins­ti­gen Umwelt­schutz-Mus­ter­schü­ler zum Nach­züg­ler in Sachen Kli­ma­zie­le wur­de. Trotz gro­ßer Besorg­nis zeich­nen die bei­den Autoren kei­ne apo­ka­lyp­ti­schen Sze­na­ri­en, die eine Aus­weg­lo­sig­keit und all­ge­mei­ne Ohn­macht nur noch ver­stär­ken wür­den. Viel­mehr lie­fern sie ganz kon­kre­te Vor­schlä­ge, wie jeder Ein­zel­ne die fest­ver­an­ker­te Ein­stel­lung – nichts an der Situa­ti­on ver­än­dern zu kön­nen – über Bord wer­fen und ohne gro­ßen Auf­wand Wesent­li­ches zum Stopp der Erd­er­wär­mung bei­tra­gen kann.

 

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