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Sarah Lackner führte Krenglbach zur Winterkrone

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In jedem Spiel des Herbstmeisters der LT1- O.Ö. Liga, SV Fenastra Krenglbach, hatte Top-Stürmerin Sarah Lackner aus Bad Goisern mindestens 1mal ihre „Visitkarte“ bei der gegnerischen Torhüterin abgegeben. „Mir macht Fußball wieder richtig Spaß, freut sich die 22- jährige ÖFB U 19- Ex- Internationale, die im Sommer von Bundesliga-Absteiger Union Kleinmünchen nach Krenglbach gewechselt war.

„Die Übersiedlung in die niedrigere Liga habe ich noch nie bereut, denn das Team hat mich sehr gut aufgenommen, ich fühle mich rundum wohl und möchte dem Team nicht nur mit meinen Toren, sondern auch mit meiner Routine helfen“. Mit 12 Toren liegt die frühere Akteurin beim USK Hof, Wacker Innsbruck und Kleinmünchen gemeinsam mit Nina Wasserbauer (SPG Antiesenshofen/Weilbach an der Spitze der Torschützinnen-Liste

„Sarah ist die beste Stürmerin der Liga“, anerkannte mit Daniel Weissteiner ausgerechnet der Coach des schärfsten Konkurrenten um Platz 1, SPG Antiesenhofen/Weilbach. Er selbst weist mit Nina Wasserbauer, Sandra Mayrhofer und Vanessa Hartl sogar 3 ehemalige ÖFB- U19- Internationale in seinem Team auf.

„Zaubertor“ kickte heurigen Finalisten SPG Wolfern/Garsten aus dem Cup
Einen neuerlichen Beweis ihrer Extraklasse lieferte die gebürtige Bad Goiserin am Wochenende. Im O.Ö. Ladies-Cup- Achtelfinale gegen die SPG Wolfern/Garsten nahm Lackner in der 90. Spielminute (!!) einen weiten Outeinwurf direkt an und knallte die Kugel aus der Drehung in die rechte Kreuzecke zum 1:0 (0:0) für Krenglbach gegen die SPG Wolfern/Garsten, die im heurigen Endspiel 2018/19 erst Kleinmünchen 1 b unterlegen war. „Ein Treffer, wie ihn nur Sarah zustande bringt“, strahlte Krenglbach-Trainer Reinhard Buchner, nachdem die Ausnahmekönnerin ihr verletzungsgeplagtes Team „last minute“ in die nächste Runde geschossen hatte.

Wie groß ist die Gegenwehr in der LT1-Liga für die Ausnahme-Stürmerin? „Dass ich bei vielen Spielen eine „Leibwächterin“ zugeteilt bekomme, ist schon die Normalität, dafür öffnen sich für meine Mitspielerinnen größere Freiräume“, aber bei manchen Härteattacken würde sich die faire Sportlerin mehr Rücksicht auf der Gegenseite wünschen.

Ihre Wünsche für die Zukunft? „Unser Ziel ist der Meistertitel, momentan kämpfen wir aber mit einer langen Verletztenliste, da wird es ziemlich schwierig. Persönlich möchte ich möglichst ohne größere Blessuren bleiben“.

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