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Ein Hoch der Wirtshauskultur!

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Gute Kooperation mit Behörden macht’s möglich
Ursprünglich wollte der legendäre „Katrin-Alm“-Wirt Erwin Lechner nicht ins Tal – zu gerne übte er seine Tätigkeit als Hüttenwirt auf dem Ischler Hausberg aus. Aber als er die urige Gaststätte im Goiserer Weißenbachtal betrat, war es um ihn und seine Lebensgefährtin Carina geschehen. Daran konnten auch 22 schöne Jahre auf der Katrin nichts ändern. Das Flair der alten Gaststube und der prächtige Gastgarten zogen das Paar in seinen Bann, sodass sie sich vor zwei Jahren zu einem Kauf des Objekts entschlossen.

Erbaut im 17. Jahrhundert, wird das Haus seit 1872 als Gaststätte geführt. Sogar der Kaiser hatte in der Gaststube seinen Stammplatz. Ein Zeichen, dass auch schon damals exzellent aufgekocht wurde. Und noch heute gibt es den alten Holzofen, auf dem Erwin und Carina – zur Freude der Einheimischen und der Gäste- täglich wechselnde Hausmannskost frisch zubereiten.

„Dass die Gaststätte auch heute noch so wie damals ihren Charme verbreitet, ist nicht selbstverständlich. Wir haben uns alle bemüht, dass dieses urige Wirtshaus in seiner alten Form bestehen bleibt und haben Erwin von Beginn an unterstützt“, sagt Ing. Franz Putz. Mit „alle“ meint der ehemalige Bauamtsleiter von Bad Ischl die Behörden, die WKO und seine Person. Putz unterstützt als sog. Betriebsanlagen-Coach die Unternehmen in technischer und organisatorischer Hinsicht. Er hilft bei der Erstellung von Einreichunterlagen und beim Verfahren zur Betriebsanlagengenehmigung. Dieses Coaching wird von der WKOÖ gefördert.

„Es wäre ein unwiederbringlicher Kulturverlust ginge so ein gastronomischer Traditionsbetrieb, der so viel Atmosphäre und Geschichte ausstrahlt, verloren“, sind sich Putz, Lechner und die vielen Gäste einig. Die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der Bezirkshauptmannschaft Gmunden heben die beiden besonders hervor. Mit ihnen gemeinsam wurde damit das „Überleben echter Wirtshauskultur“ in Bad Goisern ermöglicht.

Foto: WKOÖ

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