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Gmundner Liebstattsonntag ABGESAGT !!!

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DER LIEBSTATTSONNTAG 2020 IST AUFGRUND DER CORONAKRISE ABGESAGT!

“Der Schutz und die Sicherheit der Gmundner Bürgerinnen und Bürger, aber natürlich auch für alle Freunde der Stadt, steht für mich UNEINGESCHRÄNKT an oberster Stelle und hat höchste Priorität, gibt Bürgermeister Krapf  bekannt. „Viel Glück“ uns allen, das können wir in Zeiten wie diesen gebrauchen!”

Es wird befürchtet, dass am Liebstattsonntag trotz der Absage aller offiziellen Feierlichkeiten sehr viele Ausflügler Gmunden ansteuern werden. Gmunden will nun gegensteuern. Die Polizei wird die Einfahrt an vier Stellen kontrollieren.

Speziell am Rathausplatz und auf der Esplanade würden dann das Einhalten des Sicherheitsabstandes illusorisch, die Ansteckungsgefahr enorm und gesetzeswidrige Zustände unvermeidlich sein. Bürgermeister Stefan Krapf und Sicherheitsreferentin Vizebürgermeisterin Beate Enzmann sehen sich zu einer Gmundner “Reisewarnung” veranlasst.

Ausnahmesituationen erfordern außergewöhnliche Schritte

“Der Liebstattsonntag ist einer der höchsten Gmundner Feiertage, und wir freuen uns über jeden Menschen, der unserer Stadt an diesem Tag einen Besuch abstattet. Aber Ausnahmesituationen erfordern außergewöhnliche Schritte. Wir ersuchen Sie inständig, Gmunden zum Schutz der Bevölkerung an diesem Tag zu meiden. 

Stefan Krapf und Beate Enzmann erörtern mit der Polizei, wie und wo am Liebstattsonntag bestmöglich kontrolliert werden kann. (Foto: Stadtgemeinde Gmunden)

Polizei kontrolliert Einfahrt an vier Stellen

Bundespolizei und Stadtpolizei werden die Einfahrten an vier Stellen kontrollieren und massiv einschränken. Wir ersuchen Sie um Verständnis für diese drastische, aber in dieser entscheidenden Phase der Pandemiebekämpfung unbedingt notwendige Maßnahme. Wir hoffen sehr, dass Sie der Stadt Gmunden dennoch weiterhin gewogen bleiben und freuen uns auf Ihren Besuch nach der Krise.”

Stefan Krapf: “Es bricht mir mein Liebstattherz, aber ich sehe mich in der Verantwortung für die Bevölkerung.”

Foto: Stadtgemeinde Gmunden

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2 Kommentare

  1. Hier stellt sich die Frage, warum noch “Ausflügler” unterwegs sind!!! Es besteht eine Ausgangseinschränkung und das beinhaltet nicht blöde herum fahren mit dem Auto, unverständlich wie verantwortungslos manche sind! Die sollten Strafen bekommen und das ned ohne! Jeder sollte so Verantworungsbewusst sein, dass man zu Hause bleibe, aber das klappt scon nich! Traurig und bescheuert!

  2. Rudi Froscher am

    Ich habe es eh schon mehrfach gesagt, am engsten im Verhältnis zum Besucheraufkommen ist der schmale einesitige Gehstreifen auf der neuen Traunbrücke, da müsste man einen Teil der Fußgeher auf den Radweg verlegen und den Radweg auf die Straße, was bei einer 20 er Zone überhaupt kein Problem darstellt. und um die Satire auch zu beleben, am sichersten ist es, wenn Fußgänger dementsprechend lange Stecken mitnehmen, oder überhaupt mit umgehängten Reifen den Abstand einhalten. Was ich nicht verstehe, wie machen die Polizisten diverse Kontrollen, ohne den Menschen zu nahe zu kommen, und bekommen die eine extra Gefahrenzulage? Und was ist, wenn ein Gendarm Passanten ansteckt, bekommt der Patient dann auch einen staatliche Überbrückungshilfe?
    Alles Fragen, die nur Experten beantworten können?

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