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Miba ist für Corona-Krise gut gerüstet

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Stabilität und finanzielle Unabhängigkeit helfen herausfordernde Zeiten erfolgreich zu meistern

  • Finan­zi­el­le Unab­hän­gig­keit und hohe Eigen­ka­pi­tal­quo­te von 49% garan­tie­ren Sta­bi­li­tät und sichern das Unter­neh­men in der Coro­na-Kri­se finan­zi­ell ab
  • Jah­res­um­satz im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr in einem stark her­aus­for­dern­den Markt­um­feld sta­bil – leich­ter Rück­gang um 0,8 Pro­zent auf 977 Mil­lio­nen Euro
  • 500.000 Euro Hilfs­fonds für Miba Mit­ar­bei­ter in durch die Coro­na-Kri­se aus­ge­lös­ten, exis­tenz­be­dro­hen­den Not­la­gen
  • Miba will auch wei­ter in die Zukunft inves­tie­ren und die Mega­trends Dekar­bo­ni­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung nach­hal­tig pro­ak­tiv mit­ge­stal­ten

Miba Pro­duk­ti­ons­mit­ar­bei­ter in Zei­ten von Coro­na — Foto: Miba

Die ober­ös­ter­rei­chi­sche Miba Grup­pe sieht sich für die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen der Coro­na-Kri­se gut gerüs­tet. Denn das Unter­neh­men steht nicht nur seit jeher für finan­zi­el­le Unab­hän­gig­keit, Sta­bi­li­tät und lang­fris­ti­ges Wachs­tum. Es hat sich auch im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr 2019/20 (1.2.2019–31.1.2020) sta­bil ent­wi­ckelt.

Trotz einer deut­li­chen Ver­lang­sa­mung des welt­wei­ten Wirt­schafts­wachs­tums, und trotz teil­wei­se stark rück­läu­fi­ger Absatz­märk­te etwa im Auto­mo­bil­ge­schäft, konn­te die Miba ihre Posi­ti­on in den wich­tigs­ten Kun­den­seg­men­ten hal­ten und teil­wei­se sogar stär­ken. Der Jah­res­um­satz betrug 977 Mil­lio­nen Euro, was gegen­über dem Rekord­wert von 985 Mil­lio­nen im Jahr davor einem leich­ten Rück­gang um 0,8 Pro­zent ent­spricht. 53 Pro­zent ihres Umsat­zes hat die Unter­neh­mens­grup­pe im Indus­trie­gü­ter­ge­schäft erwirt­schaf­tet, 47 Pro­zent im Auto­mo­bil-Sek­tor.

Es hat sich auch im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr deut­lich gezeigt, dass die Miba mit ihrem brei­ten Pro­dukt­port­fo­lio einem gerin­ge­ren Markt­ri­si­ko aus­ge­setzt ist als Unter­neh­men, die nur in einem ein­zi­gen Kun­den­seg­ment tätig sind“, stellt Miba CEO F. Peter Mit­ter­bau­er fest.

Miba CEO F. Peter Mit­ter­bau­er — Foto: Her­mann Wakol­bon­ger

Finan­zi­el­le Unab­hän­gig­keit schafft Sicher­heit in der Coro­na Kri­se Eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät der Miba ist ihre tra­di­tio­nell hohe Eigen­ka­pi­tal­quo­te. Im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr lag sie bei 49 Pro­zent. „Das gibt uns die finan­zi­el­le Unab­hän­gig­keit und Sicher­heit, das Unter­neh­men auch durch schwie­ri­ge Zei­ten mit kla­rem Kurs und siche­rer Hand zu steu­ern“, ver­si­chert Mit­ter­bau­er.

Und es schafft die Basis, um die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen, die in den nächs­ten Mona­ten auf uns zukom­men, gut zu meis­tern.“ Dafür nutzt das Unter­neh­men auch das öster­rei­chi­sche Kurz­ar­beits­zeit­mo­dell. „Es gibt uns die Fle­xi­bi­li­tät, auf Umsatz­aus­fäl­le mit ver­min­der­ter Arbeits­zeit zu reagie­ren, aber gleich­zei­tig bestehen­de Auf­trä­ge unse­rer Kun­den wei­ter pro­du­zie­ren zu kön­nen“, schil­dert der Miba Chef.

500.000 Euro Hilfsfonds für Mitarbeiter in existenzbedrohenden Notlagen

Den Mit­ar­bei­tern will der Miba CEO in Not­fäl­len finan­zi­ell unter die Arme grei­fen. „Als Eigen­tü­mer­fa­mi­lie haben wir einen Mit­ter­bau­er Not­hil­fe­fonds mit 500.000 Euro ein­ge­rich­tet. Er unter­stützt Mit­ar­bei­ter, die durch die Coro­na-Maß­nah­men Ein­kom­mens­ver­lus­te haben und dadurch in exis­tenz­be­dro­hen­de Not­la­gen kom­men. Gel­der aus dem Fonds müs­sen von den Mit­ar­bei­tern nicht zurück­be­zahlt wer­den“, schil­dert Mit­ter­bau­er.

Miba Pro­duk­te — Tech­no­lo­gies for a clea­ner pla­net — Foto: Miba

Megatrends Dekarbonisierung und Digitalisierung werden Corona-Krise überdauern

Die Finanz­kraft und die sta­bi­le, nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung der Miba in den ver­gan­ge­nen Jah­ren schaf­fen nicht nur die Grund­la­gen, um die Her­aus­for­de­run­gen der nahen Zukunft gut zu meis­tern. Sie sind auch Vor­aus­set­zun­gen für die lang­fris­ti­ge Wei­ter­ent­wick­lung des Unter­neh­mens. „Dekar­bo­ni­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung – die­se bei­den Mega­trends wer­den die Coro­na-Kri­se über­dau­ern“, ist F. Peter Mit­ter­bau­er über­zeugt.

Wir wol­len sie pro­ak­tiv mit­ge­stal­ten: indem wir mit unse­ren Tech­no­lo­gien einen wich­ti­gen Bei­trag zu einer nach­hal­ti­gen, CO2-redu­zier­ten Pro­duk­ti­on, Über­tra­gung, Spei­che­rung und Nut­zung von Ener­gie leis­ten. Und indem wir neue digi­ta­le Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen mit einem ech­ten Mehr­wert für unse­re Kun­den ent­wi­ckeln.“

Fast 400 Patente, 54 neue allein im abgelaufenen Geschäftsjahr

Eine wich­ti­ge Basis für die Nut­zung sol­cher neu­en Geschäfts­chan­cen ist die enor­me Inno­va­ti­ons­kraft der Miba. Allein im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr 2019/20 hat das Unter­neh­men 54 neue Paten­te ange­mel­det, 373 hält es ins­ge­samt. Und auch die Inves­ti­tio­nen der Miba schaf­fen die Vor­aus­set­zun­gen für künf­ti­ges Wachs­tum.

2019/20 hat sie rund 115 Mil­lio­nen Euro in ihre Zukunft inves­tiert: mehr als 70 Mil­lio­nen in Sach­an­la­gen, 40 Mil­lio­nen in For­schung und Ent­wick­lung und 2,7 Mil­lio­nen in die Aus- und Wei­ter­bil­dung ihrer Mit­ar­bei­ter.

Die Miba Gruppe

Die Miba AG zählt zu Öster­reichs füh­ren­den Indus­trie- und Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men. Die High-Tech Grup­pe ist mit 30 Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten in Euro­pa, Asi­en, Nord- und Süd­ame­ri­ka in allen wich­ti­gen Kun­den­märk­ten ver­tre­ten. Die Miba ent­wi­ckelt und pro­du­ziert Kom­po­nen­ten, die Fahr­zeu­ge, Züge, Schif­fe, Flug­zeu­ge, Indus­trie­an­la­gen und Anla­gen zur Pro­duk­ti­on, Über­tra­gung und Spei­che­rung von Ener­gie effi­zi­en­ter, leis­tungs­stär­ker, lei­ser und umwelt­freund­li­cher machen.

Spe­zia­li­siert ist die Grup­pe auf die Ent­wick­lung und Pro­duk­ti­on von Sin­ter­form­tei­len, Moto­ren- und Indus­triegleit­la­gern, Reib­be­lä­gen, Beschich­tun­gen, Leis­tungs­elek­tro­nik-Kom­po­nen­ten und Tech­no­lo­gien für die eMo­bi­li­ty. Dar­über hin­aus ent­wi­ckelt und pro­du­ziert die Miba Son­der­ma­schi­nen.

Der Umsatz im Geschäfts­jahr 2019/20 betrug 977 Mil­lio­nen Euro. 53 Pro­zent ihres Umsat­zes erwirt­schaf­te­te die Miba im Indus­trie­gü­ter­ge­schäft, 47 Pro­zent im Auto­mo­ti­ve-Seg­ment. Nähe­re Infos unter www.miba.com

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