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Trotz Krise: Bereits 43.000 m² Betriebsgrund verkauft

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Nah­wär­me-Genos­sen­schaft ver­sorgt INKO­BA-Wirt­schafts­park Vorch­dorf
VORCH­DORF / Das neue, vom Gemein­de­ver­band INKO­BA Salz­kam­mer­gut Nord ent­wi­ckel­te Betriebs­bau­ge­biet im Vorch­dor­fer Orts­teil Feld­ham nimmt For­men an. Nach­dem der Grund­stücks­ver­kauf bereits im Vor­jahr ange­lau­fen ist, wird seit Jah­res­be­ginn an der Errich­tung der Infra­struk­tur gear­bei­tet. “Auf­grund der guten Vor­be­rei­tung und des mil­den Win­ters konn­ten in Rekord­zeit alle not­wen­di­gen Lei­tun­gen in die eben­falls neu gebau­te Stra­ßen­tras­se ver­legt wer­den”, berich­tet INKO­BA-Obmann Bür­ger­meis­ter Hans Kron­ber­ger.

Erd­ka­bel statt Frei­lei­tung
Der­zeit wird der neue Links­ab­bie­ger mit Fahr­bahn­tei­ler und Rad­weg­e­in­bin­dung von der Pet­ten­ba­cher Lan­des­stras­se in den Wirt­schafts­park gebaut. Für die Stra­ßen- und Lei­tungs­auf­schlie­ßung müs­sen knapp 500.000 Euro vom Gemein­de­ver­band auf­ge­bracht wer­den. Wei­te­re 200.000 Euro kos­tet die Umrüs­tung der Strom­frei­lei­tung auf etwa zwei Kilo­me­ter Erd­ka­bel und der Neu­bau von zwei Trans­for­ma­to­ren. Auch die Ver­sor­gung mit Erd­gas und Glas­fa­ser wur­de sicher­ge­stellt. Kanal- und Was­ser­lei­tung samt Pump­wer­ken errich­tet die Markt­ge­mein­de Vorch­dorf.

Per­fek­te Koope­ra­ti­on mit Nah­wär­me Genos­sen­schaft
“Für mich war von vor­he­r­ein klar, die Nah­wär­me Vorch­dorf als Wär­me­ver­sor­ger mit ins Boot zu holen”, ist es Bür­ger­meis­ter Kron­ber­ger wich­tig, dass mög­lichst viel umwelt­freund­li­che Wert­schöp­fung in der Regi­on bleibt. Er ist aber auch von der Leis­tungs­fä­hig­keit der bäu­er­li­chen Genos­sen­schaft über­zeugt, betreibt sie doch das größ­te Bio­mas­se­heiz­werk in Ober­ös­ter­reich. So inves­tiert die Nah­wär­me Vorch­dorf, nach eige­nen Anga­ben die bei die­sem Pro­jekt 400.000 Euro in eine neue mehr als 1000 Meter lan­ge Ver­sor­gungs­lei­tung. “Alle sie­ben Unter­neh­men, die im neu­en Wirt­schafts­park einen Betriebs­bau­grund erwor­ben haben, sind nun bereits unse­re Kun­den”, freut sich Nah­wär­me-Geschäfts­füh­rer August Schöf­berger über das effi­zi­en­te Team­work.

INKO­BA-Gemein­den dür­fen bereits 2021 Kom­mu­nal­steu­er erwar­ten
“Wir haben jetzt 43.400 m² Betriebs­bau­flä­chen mit Bebau­ungs­ver­pflich­tung fix ver­kauft”, stellt Obmann Kron­ber­ger fest und betont, “das ist die gesam­te Opti­ons­flä­che, auf der kein Schot­ter abge­baut wird”. Zwei Betrie­be wer­den noch heu­er mit der Gebäu­de­er­rich­tung begin­nen, drei wei­te­re wer­den 2021 fol­gen. Somit ist laut Obmann Kron­ber­ger davon aus zu gehen, dass bereits im kom­men­den Jahr ers­te Kom­mu­nal­steu­er­ein­nah­men an alle elf Mit­glieds­ge­mein­den flie­ßen wer­den.

Absen­kung soll­te noch heu­er gestar­tet wer­den
Die rest­li­che, 17 Hekt­ar gro­ße Flä­che soll bekannt­lich ja um ca. 10 Meter vom bestehen­den Niveau abge­senkt wer­den, um einen größt­mög­li­chen Land­schafts- und Emis­si­ons­schutz zu errei­chen. „Hier arbei­ten wir seit über einem Jahr am Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren“, berich­tet INKO­BA-Geschäfts­füh­rer DI Horst Gai­gg, „nun sei aber Licht im Tun­nel zu erken­nen“. Die INKO­BA-Füh­rung rech­net mit einer Bewil­li­gung im drit­ten Quar­tal. Par­al­lel dazu wird bereits das Was­ser­rechts­pro­jekt erstellt, wobei vor allem die Siche­rung der Was­ser­ver­sor­gung bzw. ‑qua­li­tät der angren­zen­den Sied­lun­gen obers­te Prio­ri­tät hat. Nach Abschluss die­ser bei­den Behör­den­ver­fah­ren soll­te dem Schot­ter­ab­bau nichts mehr im Wege ste­hen. „Ers­te Inter­es­sen­ten für den Kauf von Grund­stü­cken am tie­fer­lie­gen­den Are­al haben wir bereits vor­ge­merkt“, ist Obmann Kron­ber­ger vom Erfolg die­ses wich­ti­gen regio­na­len Pro­jek­tes über­zeugt.

Foto: INKOBA/G. Rad­ner

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