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Begleitetes Wohnen“ Pinsdorf dankt zahlreichen Unterstützern

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Dan­ke­schön – ihr seid alle super!“
Das WG-Leben für die vier jun­gen Erwach­se­nen im „Beglei­te­ten Woh­nen“ in Pins­dorf, einer Ein­rich­tung des OÖZIV (Ober­ös­ter­rei­chi­scher Zivil-Inva­li­den­ver­band), läuft her­vor­ra­gend. Die­ser Tage haben sich die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner mit einem klei­nen Geschenk bei ihren Unter­stüt­zern bedankt.

Per­sön­lich soll­te das Geschenk sein und von Her­zen kom­men, da waren sich Isa­bel­la Sta­nig, Moni­ka Leeb, Andre­as Geb­hart und Son­ja Past­leit­ner einig. Schließ­lich zeig­ten ihre Unter­stüt­zer auch reich­lich Enga­ge­ment und eige­nes Herz­blut. Also mach­ten sich die Vier
an die Arbeit: Etwas Süßes – eine Tafel Scho­ko­la­de – denn auch ihr Leben wur­de ver­süßt; ein per­sön­lich unter­schrie­be­ner Begleit­brief – sie möch­ten sich per­sön­lich bedan­ken und ste­hen mit ihrem Namen dafür; und eine Foto-Col­la­ge – so bunt, wie das WG-Leben in Pins­dorf ist. Die­se Din­ge haben die Bewoh­ne­rin­nen und der Bewoh­ner selbst hän­disch ins Luft­polst­er­ku­vert gepackt und ihren Unter­stüt­zern zukom­men las­sen.

Damit wol­len sie zei­gen, wie dank­bar sie für all die Unter­stüt­zung zur Rea­li­sie­rung ihres Wohn­traums sind. Auf dem Weg dort­hin wur­de das Vor­ha­ben von zahl­rei­chen Unter­neh­men unter­stützt: 2018 ent­schloss sich der OÖZIV, das neue Ange­bot „Beglei­te­tes Woh­nen“ in Pins­dorf zu rea­li­sie­ren. Vom Ankauf des Wohn­ob­jekts im Herbst 2018, über des­sen Sanie­rung, Umbau, bis zur Ein­rich­tung und dem Ein­zug im Spät­herbst 2019 gab es zahl­rei­che Fir­men, mit denen her­vor­ra­gend koope­riert wur­de und auch vie­le Unter­stüt­zer, die die Rea­li­sie­rung erst mög­lich mach­ten.

Gleich vor­weg sei aber gesagt: Sich aus­schließ­lich auf die Hil­fe ande­rer zu stüt­zen, das woll­ten die vier jun­gen Erwach­se­nen selbst­ver­ständ­lich nicht. Gemein­sam mit meh­re­ren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus dem Feichtlgut haben sie zahl­rei­che Arbeits­stun­den inves­tiert, um bei der Adap­tie­rung des gekauf­ten Wohn­hau­ses tat­kräf­tig mit­zu­wir­ken. Auch die Betreue­rin­nen und Betreu­er waren in die­ser Zeit „am Bau beschäf­tigt“.

Hin­sicht­lich der Finan­zie­rung über­nahm das Land Ober­ös­ter­reich aus Mit­teln der Behin­der­ten­hil­fe einen Groß­teil der Kos­ten. Für den rest­li­chen Teil konn­te der OÖZIV als Trä­ger und als größ­te lan­des­wei­te Inter­es­sens­ver­tre­tung für Men­schen mit Behin­de­rung eine
Rei­he von Spon­so­ren gewin­nen.

Allen vor­an leis­te­te der Ver­ein Feichtlgut einen erheb­li­chen Bei­trag, aber ohne wei­te­re zahl­rei­che Unter­stüt­zer wäre die Gesamt­fi­nan­zie­rung nicht mög­lich gewe­sen. An die­ser Stel­le möch­ten wir uns ganz herz­lich bedan­ken bei: Fa. Job­Ser­vice (Vöck­la­bruck), Land­apo­the­ke Pins­dorf, Pfar­re Pins­dorf, FF Sicking, Tra­fik Fürt­hau­er (Schörf­ling), Fa. Heri­an Tra­ding (Wiesen/Pinsdorf) und die OÖZIV-Bezirks­grup­pe Gmun­den.

Jede der genann­ten Insti­tu­tio­nen hat ihren Bei­trag zum Gelin­gen des Wohn­pro­jekts geleis­tet, sei es in Form einer Unter­neh­mens-Spen­de oder einer Spen­den­samm­lung im Rah­men einer durch­ge­führ­ten Bene­fiz-Akti­on.

Es gab aber nicht nur Geld‑, son­dern auch Sach­spen­den, die Haus und Haus­halt der Wohn­ge­mein­schaft mit unter­schied­li­chen Objek­ten aus­stat­te­ten. Die­se groß­ar­ti­gen Sach­spen­der waren nament­lich die . Ver­si­che­rung (Linz), Frau Dr. Rena­te Pfeif­ho­fer (Schörf­ling), Frau Ani­ta Leit­ner (Timel­kam), Herr Uwe Peter Franz Enichl­may­er (Pins­dorf), Frau Clau­dia Leit­ner (Nie­der­thal­heim). Eben­falls Sach­spen­der, aber zugleich auch (defi­ni­tiv wei­ter zu emp­feh­len­de) Part­ner­fir­men rund­um die Arbei­ten am Haus, waren Fa. UNIS Raum­aus­stat­ter (Gmun­den), Fa. PH Kera­mik (Gmun­den) und Archi­tek­tur­bü­ro Hin­ter­wirth (Gmun­den). Für gute Zusam­men­ar­beit und sehr uvor­kom­men­de
Preis­nach­läs­se stan­den Fa. P. Max Möbel (Wels), Fa. Lech­ner Türen (Krems­müns­ter), Fa. THT-Tro­cken­bau (Pins­dorf), Fa. Tisch­le­rei Baum­gart­ner (Eben­see), Fa. Reischl Haus­tech­nik (Fran­ken­markt), Fa. Hal­ver Elek­tro (Pins­dorf), sowie Fa. Hausl & Schmid Bau (Oberndorf/Schwanenstadt).

Fa. HBS Brand­schutz (Regau) führ­te eine kos­ten­lo­se Brand­schutz­schu­lung für die vier neu­en Haus­be­woh­ner durch. Vom Wohn­pro­jekt begeis­tert unter­stütz­te das Unter­neh­men auch noch das Gemein­schafts­le­ben der WG-ler mit einem finan­zi­el­len Betrag, der für gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten oder Anschaf­fun­gen ver­wen­det wer­den wird.

Für kos­ten­lo­se Bau­be­ra­tun­gen stan­den Kon­su­lent Ing. Han­nes Wie­sin­ger (Wels) und Gün­ter Grund­ner (Wolf­s­egg) zur Ver­fü­gung und Notar Dr. Richard Loidl (Gmun­den) zeig­te sich eben­falls sehr groß­zü­gig. Inner­halb des Trä­gers OÖZIV mach­ten sich der Hof Schlüßl­berg und der Joker Hof Tol­let (bei­de Bezirk Gries­kir­chen) mit tol­ler Unter­stüt­zung bei der Arbeits­leis­tung bemerk­bar.

In der Gemein­de Pins­dorf selbst zeig­te sich Bür­ger­meis­ter Die­ter Helms als beson­ders star­ker Unter­stüt­zer die­ser Idee, so wird in den Win­ter­mo­na­ten durch die Gemein­de-Bau­hof-Mit­ar­bei­ter die Schnee­räu­mung mit über­nom­men. Und zu guter Letzt: Was wäre ein neu­es Daheim ohne Nach­barn, die einen unter­stüt­zen, auf die man sich ver­las­sen kann und die sich mit einem freu­en? Mit Fam. Dede­rich und Fam. Eder (Wastl­mann) hat man Men­schen in unmit­tel­ba­rer Nähe des Hau­ses, die man sich im Wohn­um­feld nicht bes­ser wün­schen kann.

Foto: pri­vat

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