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Gmunden, kein Platz für Homosexuelle?

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Wir sind es ja gewohnt, kri­ti­sche Zei­len in die Redak­ti­on zu bekom­men. Die Wor­te die ges­tern per Mail an uns gerich­tet wur­den, machen uns betrof­fen und trau­rig zugleich!

Dar­um haben wir beschlos­sen den Brief anony­mi­siert zu ver­öf­fent­li­chen. Wir haben nach Erhalt des Schrei­bens ein paar State­ments ein­ge­holt. Was ist eure Mei­nung dazu? 

Mail an die Redak­ti­on

Geschätz­te Redak­ti­on! Geschätz­te Gesell­schaf­ter von Salzi.tv!

Vor­aus­schi­cken möch­te ich, dass ich eine regel­mä­ßi­ge Sehe­rin bin, die Ihre loka­le Bericht­erstat­tung prin­zi­pi­ell sehr schätzt, da sie auch gut zu unse­rem klei­nen, fei­nen Gmun­den passt.

Nur hat letz­tens lei­der eine für mich sehr betrüb­li­che und ver­stö­ren­de Erkennt­nis die­sen posi­ti­ven Gesamt­ein­druck stark getrübt. Die­se möch­te ich Ihnen nun offen zur Kennt­nis brin­gen.

Mei­ne lie­be Nich­te, ein ganz wun­der­ba­rer Teen­ager, ist viel in die­sen sozia­len Medi­en unter­wegs, ich als älte­re Dame habe ja davon wenig Ahnung. Dabei ist sie auf die Reprä­sen­tanz ihres Mode­ra­tors Bern­hard Schwen­de­mann gesto­ßen, die sie mir dann auch in die­sem Face­book gezeigt hat.

Ich war zutiefst scho­ckiert vom dort Dar­ge­bo­te­nen!

Die­se Per­son, der Mann lebt offen­sicht­lich in einer homo­se­xu­el­len Bezie­hung, betreibt in die­sem Face­book für alle Welt sicht­bar einen schwer zu ertra­gen­den Kult um sei­ne schwu­le Ori­en­tie­rung.

Ich habe per­sön­lich nichts gegen arme Geschöp­fe, die Gott noch nicht auf den rech­ten Weg füh­ren konn­te, ich bete täg­lich für die Armen und Schwa­chen. Aber ich hal­te es defi­ni­tiv für falsch in die­sen sozia­len Medi­en wie Ihr Mit­ar­bei­ter Bern­hard S. für die­se Fehl­ent­wick­lun­gen zu kam­pag­ni­s­ie­ren. Sie machen sich hier ja fast zum Kom­pli­zen, wenn sie so etwas bei Ihrem Per­so­nal tole­rie­ren.

Nicht nur dass es mich per­sön­lich zurück­stößt, es macht mir auch Sor­gen um unse­re Jugend, wenn der­ar­ti­ges in die­sem Face­book prä­sen­tiert wird.

Seit mir mei­ne Nich­te das gezeigt hat, haben alle Ihre Sen­dun­gen mit die­sem Mode­ra­tor für mich die­sen unan­ge­neh­men Kon­text.

Viel­leicht ste­he ich ja mit mei­ner Mei­nung allei­ne? Um mich abzu­si­chern, dass ich mich mit mei­ner per­sön­li­chen Ein­schät­zung nicht täu­sche, wer­de ich die­se Situa­ti­on bei Gele­gen­heit auch mit mei­nen Freun­din­nen im Gmund­ner Wirt­schafts­bund dis­ku­tie­ren. Es könn­te ja sein, dass hier ja bereits ähn­li­che Erfah­run­gen und Ein­schät­zun­gen bestehen.

Ich will Ihnen bei Gott ja kei­ne Vor­schrif­ten oder Emp­feh­lun­gen machen, wen Sie beschäf­ti­gen und mit wem Sie zusam­men­ar­bei­ten, oder auch wie die­se Per­so­nen zu leben haben.

Aber spre­chen sie bit­te mit dem jun­gen Mann. Es kann ja nicht sein, dass unser schö­nes Gmun­den durch sei­ne Akti­vi­tä­ten in Face­book in so einen Kon­text gerät.

Eine bis­her treue Sehe­rin, die auf Ihr Ver­ständ­nis und Ihre Unter­stüt­zung in die­ser lei­der betrüb­li­chen Sache hofft. 

 

Mag. Ste­fan Krapf 

Mag. Ste­fan Krapf, Bür­ger­meis­ter Gmun­den

Gmun­den ist eine Stadt, in wel­cher Offen­heit,  Akzep­tanz  und Wert­schät­zung in allen Berei­chen des Lebens einen hohen Stel­len­wert genie­ßen. Der Mensch steht im Mit­tel­punkt, voll­kom­men unab­hän­gig von sei­ner reli­giö­sen und kul­tu­rel­len Zuge­hö­rig­keit, der Her­kunft sowie auch sei­ner sexu­el­len Ori­en­tie­rung.

Dis­kri­mi­nie­rung und sozia­le Aus­gren­zung jeg­li­cher Form sind vehe­ment und strikt abzu­leh­nen. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die Stadt­po­li­tik und auch ich als Bür­ger­meis­ter leh­nen men­schen­ver­ach­ten­de Dif­fa­mie­rung ab. Per­sön­lich bin ich stets bestrebt, eine von Tole­ranz gepräg­te Hal­tung und Lebens­wei­se auch mei­nen drei Kin­dern zu ver­mit­teln.“

Gabri­el Grab­ner, MBA

Gabri­el Grab­ner MBA, Obmann Wirt­schafts­bund Gmun­den

 „Gmun­den ist eine welt­of­fe­ne Stadt. Als Obmann des Wirt­schaft­bun­des ist es mir ein Anlie­gen fest­zu­hal­ten, dass uns Men­schen aller sexu­el­len, reli­giö­sen und kul­tu­rel­len Ori­en­tie­run­gen will­kom­me­nen sind. Ich ver­wah­re mich dage­gen den WB mit dis­kri­mi­nie­ren­den und vor­gest­ri­gen Ansich­ten in Ver­bin­dung zu brin­gen.

Ich bin der Mei­nung, dass Herr Schwen­de­mann eine vor­züg­li­che Arbeit bei salzi.tv leis­tet, und dass sei­ne Akti­vi­tä­ten in Bezug auf Empower­ment jun­ger Men­schen ein guter und wich­ti­ger gesamt­ge­sell­schaft­li­cher Bei­trag sind. Eine wie immer gear­te­te Dis­kri­mi­nie­rung von Gesell­schafts­grup­pen hat im Wirt­schafts­bund Gmun­den kei­nen Platz!“ 

Mag. Mela­nie Jung­wirth

Mag. Mela­nie Jung­wirth, Redak­teu­rin

In einer Zeit von #Black­Live­s­Mat­ter und mit­ten im Pri­de Mon­th, machen sol­che Zei­len nur noch betrof­fe­ner und las­sen einen wütend zurück!

Vor­ur­tei­le sind mensch­lich — die­se unge­fragt und unre­flek­tiert in sol­cher Manier wei­ter zu geben ist schwer bedenk­lich.
Es bleibt zu hof­fen, dass sol­che Gedan­ken end­lich am Aus­ster­ben sind und sich all die Enkerl, Kin­der, Freun­de und Freun­din­nen, die VIEL­FÄL­TIG leben wol­len, sich das trotz sol­cher Gedan­ken trau­en — um unse­re Gesell­schaft dadurch zu berei­chern!“

Dipl. Pass. Ger­hard Jessl

Dipl. Pass. Ger­hard Jessl

Vor ein paar Mona­ten erhielt ich einen Anruf eines jun­gen Man­nes. Er woll­te sich bei sei­nen katho­lisch leben­den Eltern outen. Von mei­ner Firm­vor­be­rei­tung hat­te er noch fol­gen­des im Ohr.  „Gott hat den Men­schen erschaf­fen und liebt ihn bedin­gungs­los wie er ist“.  Gera­de jun­ge Men­schen, die erken­nen, dass sie “anders füh­len“, kön­nen sich aber oft nicht selbst lie­ben, weil sie oft hören, sie leben in Sün­de.  

Heut­zu­ta­ge gilt es aber als wis­sen­schaft­lich gesi­chert, dass Homo­se­xua­li­tät kei­ne Krank­heit und Per­ver­si­on dar­stellt. Die Bibel, bzw. die dama­li­ge Zeit und Kul­tur der Ent­ste­hung ihrer Tex­te, kann­te die­se Form der Lie­be und der Part­ner­schaft noch nicht, vor allem wenn die­se Lie­be ehr­lich ist. Die betrof­fe­nen Per­so­nen sind nicht in der Lage, ihr Emp­fin­den auf das ande­re Geschlecht „umzu­po­len“. Sie wol­len aber wie alle Men­schen lie­ben und geliebt wer­den. 

Der Pas­to­ral­rat der Diö­ze­se Linz erklär­te 1999: „Die Dis­kri­mi­nie­rung von Men­schen auf­grund ihrer gleich­ge­schlecht­li­chen Ori­en­tie­rung kann sich nicht auf christ­li­che Prin­zi­pi­en beru­fen und lud ein in den Pfar­ren mit­zu­ar­bei­ten und mit­zu­wir­ken. 

Ich beglei­te­te den jun­gen Mann zu die­sem Gespräch. Nach einem kur­zen Moment des Schre­ckens und der Vor­wür­fe an sich selbst, bei der Erzie­hung womög­lich etwas falsch gemacht zu haben, nah­men die Eltern ihren Sohn in den Arm. „Du bist unser gelieb­ter Sohn“, die­sen Satz kann­ten sie noch von der Tau­fe, und es war ein guter neu­er Anfang für alle Betei­lig­ten.

Sil­via Wies­bau­er

Sil­via Wies­bau­er, Redak­teu­rin 

Ich arbei­te mit Bern­hard S. zusam­men und habe Ihn als einen kor­rek­ten, lie­bens­wer­ten, hilfs­be­rei­ten und sehr kom­pe­ten­ten Mode­ra­tor, Redak­teur und Buch­au­tor ken­nen­ge­lernt. Er ist mir als Mensch/Freund sehr ans Herz gewach­sen und ich schät­ze ihn sehr. 

Ich wür­de mir wün­schen, dass wir alle zusam­men mehr wagen, mehr wol­len und uns auf die­sem Weg auch nicht spal­ten las­sen. Ich erle­be Gmun­den als eine Stadt der Viel­falt und der Tole­ranz. Es soll­te jedem mög­lich sein, so zu leben, wie er ist. Das gilt selbst­ver­ständ­lich auch für die sexu­el­le Iden­ti­tät. Nie­mand hat das Recht ande­ren vor­zu­schrei­ben, was rich­tig ist oder was falsch.“ 

Chris­ti­na Mair u. Bern­hard Wiatsch­ka

Chris­ti­na Mair, MA & Mag. Bern­hard Wiatsch­ka

Wir leben in unse­rem Unter­neh­men, der sal­zi media OG, sowohl in der Bericht­erstat­tung als auch in der sal­zi Fami­lie Diver­si­tät und sind von der Gleich­heit aller Men­schen über­zeigt. Wir sind stolz Bern­hard Schwen­de­mann und Mar­co Schwen­de­man-Grath im Team zu haben und auch zu unse­ren Freun­den zäh­len zu dür­fen. Wir füh­len uns in unse­rem Tun bestä­tigt!”

Bern­hard Schwen­de­mann

Bern­hard Schwen­de­mann, Mode­ra­tor

Sehr lan­ge habe ich über­legt, ob eine Stel­lung­nah­me zu die­sem The­ma Sinn macht oder ob man einen sol­chen Kom­men­tar ein­fach für sich selbst spre­chen lässt.

Im End­ef­fekt bin ich zu dem Ent­schluss gekom­men, dass es hier­bei nicht nur um mich geht, son­dern um ganz vie­le Men­schen, die auf­grund ihrer Ori­en­tie­rung, Her­kunft, ihres Aus­se­hens oder nicht der Norm (oder das was dafür­ge­hal­ten wird) ent­spre­chend daher­kom­men und dafür dis­kri­mi­niert wer­den.

Dies­mal betrifft es auch mich, ganz per­sön­lich. Die oben ange­führ­te Email spricht sich nicht gegen mei­ne Qua­li­tät als Mode­ra­tor, Künst­ler, Unter­hal­ter, nicht gegen mei­ne Tätig­keit, son­dern gegen mich und mei­ne Indi­vi­dua­li­tät aus.

Dass es für einen Men­schen eine betrüb­li­che und ver­stö­ren­de Erkennt­nis ist, dass ein ande­rer Mensch sei­ne Homo­se­xua­li­tät offen aus­lebt und die­sen „Kult“ auch noch auf einem sozia­len Netz­werk zele­briert, das ist das eigent­lich Ver­stö­ren­de und zutiefst beängs­ti­gend.

Es wird nicht mei­ne Qua­li­tät als Mode­ra­tor, mei­ne (In)Kompetenz oder eine ande­re sach­li­che Kri­tik an mei­ner Arbeit dar­ge­bo­ten. Nein, es wird ein­fach auf mein Leben ein­ge­hau­en und es wird von einer Sor­ge der Jugend gegen­über gespro­chen, wodurch klar­ge­macht wird, dass Homo­se­xua­li­tät als Gefahr für die Gesell­schaft gewer­tet wird. Ich wür­de mei­ne „Fehl­ent­wick­lung“ kam­pag­ni­s­ie­ren, weil ich mir das Recht her­aus­neh­men, wie übri­gens Mil­lio­nen ande­re Men­schen, dass ich Ein­drü­cke mei­nes Lebens öffent­lich, auf mei­ner ganz indi­vi­du­el­len und per­sön­li­chen Face­book­sei­te zur „Schau stel­le“.

Lie­be Unbe­kann­te, ja und?

Macht mich das in mei­ner Qua­li­tät als Mode­ra­tor schlech­ter, macht es mich als Mensch min­der­wer­ti­ger? Macht es Sie glück­li­cher, wenn Sie das nicht sehen müs­sen? Dann schau­en Sie ein­fach nicht hin!

Auch ich wür­de ger­ne nicht hin­schau­en, auf Ihre völ­lig inak­zep­ta­ble, ver­ab­scheu­ungs­wür­di­ge und into­le­ran­te Mei­nung. Aber ich stel­le mich die­ser The­ma­tik, da ich mir das Recht her­aus­neh­me mein Leben so zu leben, wie ich es für rich­tig hal­te, so wie ich glück­lich bin und ich darf Ihnen ver­si­chern, das bin ich.

Ich füge Ihnen und Ihrer, wie Sie erwäh­nen, wun­der­ba­ren Nich­te kei­ner­lei Scha­den zu!

Ich weiß nicht wie alt Ihre Nicht ist, hof­fe jedoch, dass Ihr Ein­fluss und Ihre so gefähr­li­che Mei­nung nicht zu sehr auf die­ses Mäd­chen abfärbt. Wenn das, was Sie hier ver­mit­teln die Wer­te unse­rer zukünf­ti­gen Genera­ti­on sein sol­len, dann sehe ich für unse­re Zukunft schwarz und das möch­te ich nicht. Ich möch­te die Zukunft und das Leben bunt sehen und bin nicht bereit, Ihre gemei­ne, fast schon kri­mi­nel­le, da dis­kri­mi­nie­rend, Mei­nung so hin­zu­neh­men.

Ich ver­bit­te mir auch, dass Sie für mich als armen und schwa­chen Men­schen beten und bit­te Sie instän­dig, dass Sie „Gott“ aus dem Spiel las­sen. Sie belei­di­gen somit nicht nur homo­se­xu­el­le Men­schen, son­dern auch alle Gläu­bi­gen, die die Bibel ken­nen und damit auch nach dem Kre­do die­ser, alle Men­schen sind gleich, leben möch­ten.

Die­se schreck­li­che Form der Homo­pho­bie, ver­steckt hin­ter einer Email, ist ein ganz heim­tü­cki­scher Ver­such, Men­schen, die Sie als ver­kehrt erken­nen zu glau­ben, zu atta­ckie­ren und zu defor­mie­ren.

Einen Fern­seh­sen­der der Gott sei Dank nicht bereit ist solch wider­wer­ti­gen Hum­bug zu igno­rie­ren, der für Viel­falt, Offen­heit und eine bun­te Mischung aus The­men und Men­schen besteht, dann als Kom­pli­zen zu beti­teln, das schlägt dem Fass den Boden aus.

Auch Ihr sub­ti­ler Ver­such einen Ver­ein, wie den Wirt­schafs­bund (sie­he Stel­lung­nah­me Wirt­schafts­bund) zu instru­men­ta­li­sie­ren, um Ihr Ziel, wel­ches das immer auch sein mag, zu errei­chen, ent­behrt jeder Grund­la­ge.

Dis­ku­tie­ren Sie ger­ne mit Ihren Freun­din­nen dar­über und hören Sie genau hin. Hören Sie hin, ob die­se Freun­din­nen auch der Mei­nung sind, dass ein Mensch, auf­grund sei­nes Seins eine sol­che Dis­kri­mi­nie­rung ver­dient hat. Erst dann, wenn die­se Freun­din­nen tat­säch­lich glei­cher Mei­nung sein soll­ten, erst dann lie­be Unbe­kann­te, müs­sen Sie sich tat­säch­lich Sor­gen um Ihr gelieb­tes Gmun­den machen. Und genau dann wird Ihre klein­sich­ti­ge Welt­an­schau­ung tat­säch­lich ein gro­ßes Pro­blem für die Jugend und damit auch für Ihre Nich­te. Wenn die­se eine der­ar­ti­ge Into­le­ranz vor­ge­lebt bekommt, dann soll­ten Sie sich tat­säch­lich Sor­gen um Ihre Stadt machen.

Ich bin nicht die Bedro­hung, bestimmt nicht. Ich wer­de Sie mit mei­ner Homo­se­xua­li­tät nicht infi­zie­ren, wer­de auch Ihrer Nich­te nichts vor­le­ben, was sie nicht kennt und bestimmt wer­de ich Ihre Stadt nicht schlech­ter machen. Viel­leicht tra­ge ich mit mei­ner Arbeit dazu bei, dass Ihre Stadt bun­ter ist, dass sie offe­ner ist, aber bestimmt wer­de ich Ihnen durch mein Sein kei­nen Scha­den zufü­gen.

Auch wer­de ich in Zukunft wei­ter mei­ne Lie­be offen leben, ich wer­de sie zele­brie­ren, sie zur Schau tra­gen und ich wer­de stolz dar­auf sein.

Viel­leicht kön­nen Sie sogar etwas davon ler­nen, näm­lich, dass Lie­be laut sein darf, dass Lie­be gezeigt wer­den darf, dass lie­be viel öfter gezeigt wer­den soll, bei dem vie­len Hass und der star­ken Into­le­ranz, die, wir Ihre Email zeigt, ja immer noch herrscht.

Mein Tipp ist, besu­chen Sie ein­fach nicht mei­ne sozia­len Netz­wer­ke, ver­bie­ten Sie es auch Ihrer Nich­te und schal­ten Sie um, wenn Sie mich im Fern­se­hen sehen. Es erspart Ihnen in Zukunft die Pein­lich­keit sol­cher Emails und mir bleibt erspart, dass ich mich mit The­men aus­ein­an­der­set­zen muss, die längst kei­nen Platz mehr in unse­rer Gesell­schaft haben.

Ich möch­te abschlie­ßend dar­auf hin­wei­sen, dass Dis­kri­mi­nie­rung nicht nur eine Schand- son­dern auch eine Straf­tat ist. Sie kön­nen damit sehr vie­le Men­schen ver­let­zen und sehr viel Unheil anrich­ten. Letzt­end­lich Ihnen selbst am Meis­ten.

Erspa­ren Sie sich und ande­ren künf­tig der­ar­ti­ge Ent­glei­sun­gen.”

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51 Kommentare

  1. grenz­ge­ni­al, amn for­dert tole­ranz für alles.
    ist aber selbst nicht bereit mei­nun­gen zu tole­rie­ren die gegen die eige­ne über­zeu­gung gehen.

    merkt ihr den wider­spruch?

    • Ja klar, jeder halb­wegs Nor­ma­le hier erkennt den Wider­spruch. Aber kaum jemand will gegen den Zeit­geist, der Poli­ti­cal Cor­rect­ness, dem Main­stream ankämp­fen. Mei­nungs­frei­heit soll nur für einem sel­ber gel­ten, dem Gegen­über wird die­se nie­mals ein­ge­räumt. Trau­ri­ge Zei­ten!

  2. Ingrid Königseder am

    Ich bin zutiefst betrübt, dass es immer noch Men­schen gibt die sol­che Aus­sa­gen auch noch im Namen des Glau­bens von sich geben. Las­sen Sie bei sol­chen Äuße­run­gen bit­te Gott aus dem Spiel, den­ken Sie noch mal über Ihre Aus­sa­ge nach und ent­schul­di­gen Sie sich bei Her­ren Schwen­de­mann!
    Was gibt es doch immer noch für DUM­ME Men­schen.

  3. hät­te ich’s mir aus­su­chen kön­nen, ich hät­te nicht in der heu­ti­gen zeit leben wol­len. die mensch­heit wird immer düm­mer, immer into­le­ran­ter, immer igno­ran­ter. was pas­siert hier nur ???

  4. Querdenker am

    Die For­mu­lie­rung in besag­tem Leser­brief fin­de ich ehr­lich gesagt ziem­lich unver­fro­ren, wer gibt uns das Recht, mit erho­be­nen Zei­ge­fin­ger auf unse­re Mit­men­schen her­ab­zu­se­hen? Im Jahr 2020 soll­te eigent­lich jeder so viel Tole­ranz und Ver­ständ­nis auf­brin­gen, sei­nen Mit­men­schen das Leben so gestal­ten zu las­sen, wie sie es für gut und rich­tig hal­ten. Ob mich der Aus­druck gegen­sei­ti­ger Zunei­gung bei ande­ren Paa­ren stört hängt für mich nicht mit dem Geschlecht zusam­men, und ist auch anlass­be­zo­gen unter­schied­lich. Ein küs­sen­des Paar auf der Espla­na­de wür­de ich ver­mut­lich nicht ein­mal wahr­neh­men, egal in wel­cher Kon­stel­la­ti­on. Bei einem Kaba­rett in der letz­ten Rei­he zu sit­zen und vor sich ein frisch ver­lieb­tes Pär­chen zwangs­wei­se beim Aus­tausch von Zärt­lich­kei­ten beob­ach­ten zu müs­sen, obwohl man sich eigent­lich auf den Akteur auf der Büh­ne gefreut hat, emp­fin­de ich aller­dings — unab­hän­gig vom Geschlecht — auch als stö­rend, wenn einem dadurch der Blick auf den Künst­ler ver­wehrt wird.

    Ein Zitat von Herrn Schwen­de­mann möch­te ich hier aus dem ursprüng­li­chen Zusam­men­hang reis­sen: Wir müs­sen uns dar­an gewöh­nen, dass es jeman­den gibt, der weiß, was gut für uns ist. Leu­te, die sich gern in das Pri­vat­le­ben ande­rer ein­mi­schen, hat es immer gege­ben und das wird ver­mut­lich auch immer so blei­ben. Nur wird sol­chen Per­so­nen durch Ver­öf­fent­li­chen pri­va­ter Fotos in den sozia­len Medi­en eine viel grö­ße­re Angriffs­flä­che gebo­ten. Auf offe­ner Stra­ße hät­te die­se “gott­ge­fäl­li­ge” Dame mit Sicher­heit nicht den Mut gehabt, das offen aus­zu­spre­chen, was sie anonym auf die­sem Weg der brei­ten Mas­se zugäng­lich machen kann. Da kom­me ich für mich zu dem Schluss, dass wir uns mit Face­book, Twit­ter,.… Pro­ble­me machen, die wir ohne nicht hät­ten.

  5. Karl Bauer am

    Zitat Sal­zi:
    “Wir sind es ja gewohnt, kri­ti­sche Zei­len in die Redak­ti­on zu bekom­men. Die Wor­te die ges­tern per Mail an uns gerich­tet wur­den, machen uns betrof­fen und trau­rig zugleich!”

    Es macht eher trau­rig und betrof­fen, dass um ein ein Mail einer ein­zel­nen Per­son so ein Tam­tam gemacht wird! Sämt­li­che Redak­teu­re, dazu der Herr Bür­ger­meis­ter sowie ein Dipl. Pass., dürfen/müssen dann ihren Senf dazu geben. Dabei wüss­te kein Mensch außer der Brief­schrei­be­rin und der Sal­zi-Redak­ti­on, wel­che Ansich­ten die­se hat und nie­man­den wür­de es tan­gie­ren, dass sich der besag­te Herr zu Män­nern hin­ge­zo­gen fühlt.
    Wenn jemand Kre­dit schä­di­gend, belei­di­gend oder in irgend­ei­ner Wei­se ver­un­glimp­fend agiert, wäre es nahe lie­gend, die Ange­le­gen­heit einem Anwalt zu über­ge­ben.
    Irgend­wie wirkt die­ses Thea­ter auf mich insze­niert, eben mit dem Ziel, ein biss­chen Auf­merk­sam­keit zu erha­schen. Beson­ders vie­le Men­schen wer­den es ohne­hin nicht lesen, außer den Kro­nen-Zei­tung-Redak­teu­ren ist eben­falls ein bis­serl fad und sie sprin­gen auch auf die­sen Zug auf.

  6. Es wäre schön, wenn man der Dame auch etwas Respekt ent­ge­gen brin­gen wür­de. Und zwar den sel­ben den Homo­se­xu­el­le für ihre Welt­aun­schau­ung ein­for­dern. Homo­se­xua­li­tät gehört zur Mensch­heit seit es die Mensch­heit gibt und wird es auch in Zukunft geben. Was mich abstösst ist die Pene­tranz mit der man­che Leu­te die sexu­el­le Ori­en­tie­rung zele­brie­ren.
    Ja, Homo­se­xu­el­le dür­fen nicht dis­kri­mi­niert wer­den, aber wäh­rend wir in Öster­reich und Euro­pa auf Gen­der­spra­che ach­ten und Fir­men wegen Dis­kri­mi­ni­rungs­kla­gen Stel­len nicht beset­zen kön­nen, über­ho­len uns Chi­na und Indi­en tech­no­lo­gisch und wirt­schaft­lich. Und wenn Euro­pa wirt­schaft­lich absteigt, wer­den Rand­grup­pen die ers­ten sein, die es zu spü­ren bekom­men. Z.b. auch die­ser Mode­ra­tor, der sobald die staat­li­chen För­de­run­gen ver­sie­gen und kei­ne Wer­be­gel­der mehr flies­sen mal was arbei­ten muss.
    Und weil die welt­frem­de Redak­teu­rin im Arti­kel meint, wegen dem Pri­de Mon­th und black­live­s­mat­ter darf kei­ne gesell­schaft­li­che Kri­tik geübt wer­den dann zeigt das nur von der Prä­po­tenz der Redak­ti­on.
    Bei black­live­s­mat­ter wird ein wegen Dro­gen­han­del und einem Raub­über­fall Vor­be­straf­ter, der wegen des Ver­dachts eines Betru­ges (Bezah­len mit Falsch­geld) fest­ge­nom­men wer­den soll­te als Vor­wand für Mor­de, Plün­de­run­gen und Brand­stif­tung her­ge­nom­men. Zu was das führt sahen wir am Wochen­de in Stutt­gart.

    • Ich fürch­te „Welt­fremd“ sind eigent­lich eher Sie. Sie soll­ten sich daher eher in Ihrer Berg­höh­le ver­ste­cken, damit wir ihr Ihre Homo­pho­bie und ihr rech­tes prä­po­ten­tes Gedan­ken­gut hier nicht län­ger ertra­gen müs­sen.

      • Sind Ihnen die Argu­men­te aus­ge­gan­gen, das Ziel des Arti­kel wur­de ja erreicht, ein bis dato unbe­kann­ter Mode­ra­tor hat nun etwas Auf­merk­sam­keit.

    • Clownfreund am

      Ich ahbe mir die Mühe gemacht Herrn Schwen­de­manns Face­book Sei­te genau­er anzu­schau­en. Oja, es gibt zwei drei Fotos, woe er uns sein im recht­mäs­sig ange­trau­ter Ehe­menn Arm in Arm zu sehen sind. ich glau­be auf einem küs­sen sie sich. Ist das die Pene­tranz die Sie mei­nen? Ist das die gesel­schaft­li­che Kri­tik die Sie gut fin­den? Ein lie­ben­des Ehe­paar dif­fa­mie­ren? Ich wer­de gleich alle Fotos mei­ner Eltern abhän­gen, die machen das näm­lich auch andau­ernd…

    • 1) Ja, Geor­ge Floyd hat­te Vor­stra­fen. Aller­dings kei­ne für einen Raub­über­fall. Sie soll­ten nicht jedes Share­pic glau­ben, das im Inter­net kur­siert.
      2) Kei­ne sei­ner Vor­stra­fen recht­fer­tigt das Vor­ge­hen der Poli­zei, das zu sei­nem Tod geführt hat. Und war­um erwäh­nen Sie das über­haupt? Ist ein Men­schen­le­ben wegen Ein­trä­gen im Vor­stra­fen­re­gis­ter weni­ger wert?
      3) Der aller­größ­te Teil der BLM-Pro­tes­te ver­läuft in fried­li­chem Rah­men.

      Spa­ren Sie sich Ihr bil­li­ges Framing, dan­ke.

      • zu 1. Wer lesen kann ist kalr im Vor­teil: https://www.dailymail.co.uk/news/article-8366533/George-Floyd-moved-Minneapolis-start-new-life-released-prison-Texas.html

        zu2. 2017 wur­de eine Frau die die Poli­zei wegen einer Ver­ge­wal­ti­gung zu Hil­fe geru­fen- Sie wur­de von einem Poli­zis­ten erschos­sen. es gab kei­ne Demo­stra­tio­nen weil die Frau eine weis­se Aus­tra­lie­rin war und der Poli­zist aus Soma­lia. Der Poli­zist wur­de übri­gens ver­ur­teilt und sitzt im Gefäng­nis.

        Auch im aktu­el­len Fall wird es ein Gerichts­ver­fah­ren geben und falls die Poli­zis­ten eine Schuld trifft wer­den sie ver­ur­teilt wer­den. Ubri­ges war eine Pili­zist im Fall Floyd ein Afro­mae­ri­ka­ner und ein wei­te­rer asia­ti­scher Abstam­mung.

        zu 3. In Seat­tle gibt es eine auto­no­me Zone, in der wur­den in den letz­ten Tagen ein Mensch ermoor­det und wei­te­re durch Schüs­se schwer ver­letzt.

      • zu 1: wer lesen kann ist klar im Vor­teil https://www.dailymail.co.uk/news/article-8366533/George-Floyd-moved-Minneapolis-start-new-life-released-prison-Texas.html

        zu2 Gegen den Poli­zis­ten wird ermit­telt und er wird vor Gericht gestellt. da wird sich her­aus­stel­len on der schul­dig. Und nur dort wird über die Schuld ent­schie­den und nicht von Brand­stif­tern und Plü­ne­rern auf der Stras­se.

        zu 3 In seat­t­tle wur­de ein Mensch ermor­det udn ein wei­te­rer schwerst durch Schüs­se ver­letzt in der ach so fried­li­chen BLM Zio­ne.

      • zu 1: sie Dai­ly Mail, für welt­of­fen Leu­te, das ist eine eng­lisch­spra­chi­ge Zei­tung aus Lon­don. Man kann sie als seriö­se Quel­le bezeich­nen. Links dazu fin­det man in der eng­lisch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia

        zu 2: Jeder Betrug recht­fer­tigt eine Fest­nah­me zur Fest­stel­lung der Iden­ti­tät und des Sach­ver­hal­tes. Dass die fest­nah­me schief ging ist tra­gisch und wird vor Gericht geklärt wer­den. Und nicht von Plün­de­rer und Brand­stif­tern auf der Stras­se. Übri­ges wur­de 2017 eine weis­se Frau von einem schwar­zen Poli­zis­ten erschos­sen. Da gab es komi­scher­wei­se kei­ne Pro­tes­te.

        zu 3: In Seatlle haben die ach so Fried­lie­ben­den eine auto­no­me Zone erreich­te und die Bür­ger­meis­te­rin hat die Poli­zei abge­zo­gen. Das resu­lat ein Mord und meh­re­re Ver­letz­te durch Schüs­se.

      • Zu den Vor­stra­fen, sie­he Dai­ly Mail aus Lon­don, kann man durch­aus als seri­ös bezeich­nen, nicht so wie die Öster­rei­chi­schen Zei­tun­gen wie Stan­dard, Kurier und Pres­se. Das kann sich ein Grü­ner Dumm­kopf aller­dings nicht vor­stel­len, und als welt­of­fe­ner Grü­ner liest man natür­lich nur Öster­rei­chi­sche Zei­tun­gen.
        2017 wur­de eine Aus­tra­lie­rin von einem Poli­zis­ten erschos­sen, die Frau hat die Poli­zei wegen einer Ver­ge­wal­ti­gung geru­fen und wur­de vom erst­ein­tref­fen­den Beam­ten erschos­sen. kei­ne Pro­tes­te da der Poli­zist aus Soma­lia stamm­te. Der Poli­zist wur­de übri­gens ver­ur­teilt.
        Die gegen­ständ­li­che Fest­nah­me wird eben­falls von einem Gericht unter­sucht wer­den.
        Zu den fried­li­chen Pro­tes­ten ver­wei­se ich nur auf die Bilanz der Sach­schä­den und auf die Mor­de in Seat­tle vor ein paar Tagen. Sie­he eben­falls die dazu­ge­hö­ri­gen Zei­tungs­be­rich­te.

          • Ist ent­stan­den weil die Redak­teu­rin durch­klin­gen lies dass man in Zei­ten von black­li­fes­mat­ter kei­ne Kri­tik äus­sern darf. Sie­he dazu den Arti­kel

    • Homo­se­xua­li­tät ist kei­ne Welt­an­schaung, son­dern eine Tat­sa­che, das schrei­ben Sie ja selbst. Und die Tole­ranz ggü. Mei­nun­gen endet (auch recht­lich) dort, wo sie die Wür­de ande­rer Men­schen ver­let­zen.

    • Roland Simmer am

      Ich glaub auch nicht das Sie von die­sem Pla­ne­ten sind, aber viel­leicht mal genau lesen, oder des eng­li­schen mäch­tig wer­den!

      JEDER Mensch hat ein recht sei­ne Gefüh­le zu zei­gen auch sie als HETE­RO­SE­XU­EL­LER zei­gen das ja auch, also was macht SIE anders?

      Das höchs­te Gut ist unse­re Frei­heit zu zei­gen wer und was wir sind, jede Dis­kri­mi­nie­rung ist nur Ihre Art zu zei­gen wel­che ANGST sie haben ehr­lich zu sein. Pau­scha­lie­ren­de Aus­sa­gen wer­den ger­ne genom­men um sei­ne eige­ne UNFÄ­HIG­KEIT zu ver­ste­cken. Ehr­lich am bes­ten SIE ver­gra­ben sich ein­fach in einem Loch dann wer­den SIE nicht mehr beläs­tigt, und nie­mand muss den Schwach­sinn ertra­gen. Wir ALLE sind frei in unse­ren Ansich­ten, Glau­ben und Ori­en­tie­run­gen, die­ses GUT haben unse­re Vor­fah­ren erkämpft. Leu­te wie SIE soll­ten sind nicht erwünscht weil SIE die­se Frei­hei­ten mit Füs­sen tre­ten.

      UND: Georg Floyd wur­de vor­ge­wor­fen wahr­schein­lich einen unge­deck­ten Scheck(was noch nicht ein­mal bewie­sen wur­de) ein­lö­sen zu wol­len, er war nicht vor­be­straft. Ihn dafür zu töten indem er 9 Minu­ten lang das Knie auf sei­nen Hals drückt und trotz fle­hen das er kei­ne Luft bekommt wei­ter­zu­ma­chen ist MORD. Also ich wün­sche Ihnen nicht das Ihnen so etwas pas­siert! #black­li­ve­mat­ters #stop­dis­kri­mi­na­ti­on #weare­all­born­free

  7. Foettinger Helmut am

    Zum The­ma: „Gmun­den- kein Platz für Homo­se­xu­el­le“. Ich fin­de die­ser Leser­brief von einer welt­frem­den Dame gehört mit vol­lem Namen ver­öf­fent­licht. Bra­vo Herr Schwen­de­mann!

  8. Herbert Haumtratz am

    Ich gra­tu­lie­re Herrn Schwen­de­mann zu sei­ner Auf­rich­tig­keit und habe auch sehr Respekt von den Kom­men­ta­to­ren zu die­sem The­ma. Die Mei­nung der “Dame” mit der Nich­te kann man getrost igno­rie­ren und ist sicher­lich abso­lut nicht reprä­sen­ta­tiv für die Bevöl­ke­rung. Man soll­te dies als “Pri­vat­mei­nung” betrach­ten, wel­che kei­ner­lei Ein­fluss auf die Betrof­fe­nen und die übri­ge Bevöl­ke­rung haben soll. Sie lebt eben um ca. 80 Jah­re zu spät. Sie ist wahr­schein­lich eine der “Welt­ver­bes­se­rin­nen”, wel­che sel­ber geschei­tert ist.

  9. Gra­tu­la­ti­on an Sal­zi zum Umgang mit die­ser Sache!
    Hut ab, Herr Schwen­de­mann, für ihre pro­fes­sio­nel­le Reak­ti­on!

    Ein Wort an die erwähn­te Nich­te:
    Du hast die Mög­lich­keit, weit über dei­ne Tan­te hin­aus­zu­ge­hen!
    Weder musst du ihr glau­ben, wenn sie von ihrem Gott erzählt, an den sie zu glau­ben scheint. Noch musst du ihre Nie­der­tracht, mit der sie Herrn Schwen­de­mann scha­den möch­te, als Nor­ma­li­tät für mensch­li­ches Ver­hal­ten akzep­tie­ren.

    Du bist ein Säu­ge­tier, das auf einem wun­der­ba­ren Pla­ne­ten durch unser Uni­ver­sum saust.
    Du hast ein eige­nes Gehirn, mit dem du den­ken kannst, mit dem du gute Fra­gen stel­len kannst und mit dem du dei­ne Vor­fah­ren (und jeden­falls dei­ne Tan­te!) weit hin­ter dir las­sen kannst.

    Du kannst lie­ben und lie­ben las­sen und du kannst stets ver­su­chen, unse­re klei­ne Welt ein klein biss­chen schö­ner, mensch­li­cher und bes­ser zu machen.

    Lass’ dich weder von alten Mär­chen und lass’ dich schon gar nicht von dei­ner Tan­te dar­an hin­dern, ein offe­ner, posi­ti­ver, ein lie­ben­der Mensch zu wer­den.

    Alles Gute!

    • Man soll­te den Namen die­ses Etwas,das die Mail geschickt hat, ver­öf­fent­li­chen. Sel­ten soviel Hirn­lo­sig­keit auf einem Hau­fen gele­sen. Die­se Per­son kann einem leid tun. Sie soll­te sich am bes­ten irgend­wo ver­krie­chen und nie wie­der raus­kom­men. Pfui Teufl.…..

  10. Lukas Haider am

    Herz­li­chen Glück­wunsch an Sal­zi TV, Bür­ger­meis­ter Krapf, Gabri­el Grab­ner & vie­le ande­re für die ein­zig rich­ti­ge Reak­ti­on auf die trau­ri­ge E‑Mail der Dame.
    Die­se Reak­ti­on zeigt mir, dass das ach so kon­ser­va­ti­ve Salz­kam­mer­gut welt­of­fen und tole­rant ist und ein Platz für alle Men­schen ist.
    Wenn sich nun die Bewe­gung für eine “Salz­kam­mer­gut Pri­de” in Gmun­den for­miert, wäre es die Geschich­te sogar für etwas gut gewe­sen ;-)

  11. Sehr geehr­te Frau!

    Sie sol­len sich schä­men.

    Ich neh­me an sie sind bei die Frei­en Chris­ten?

    Ich wün­sche ihnen noch ein schö­nes Leben
    Sie soll­ten mal nach den­ken

    Egal ob wer schwul ist oder nicht das ist ganz nor­mal

  12. Fred vom Jupiter am

    Ist ja alles schön und gut, und auch ich bin dafür, dass kein Mensch wegen sei­ner sexu­el­len Ori­en­tie­rung dis­kri­mi­niert wer­den darf. Aber: Ich will sagen dür­fen, dass es mich stört wenn zwei Män­ner in der Öffent­lich­keit schmu­sen, zuge­ge­be­ner­ma­ßen stört mich das bei zwei schö­nen Damen weni­ger (Gar nicht um genau zu sein). Das passt jetzt vie­len “tole­ran­ten und welt­of­fe­nen” Men­schen nicht, die nur eine Art Tole­ranz ken­nen, näm­lich ihre eige­ne. Die Mei­nung ande­rer wird natür­lich aufs Schärfs­te ver­ur­teilt. Mei­nungs­frei­heit ist aber kei­ne Ein­bahn­stra­ße. Ich freue mich schon auf den Shit-storm der hoch­in­tel­lek­tu­el­len links­lin­ken rot/grün wäh­len­den Ober­klas­se, die dem nied­ri­gen Gesin­del sagt was es zu den­ken hat.

    • Zuge­ge­ben, die Mensch­heits­ge­schich­te lang, wur­de die­ses “The­ma” sehr unter­schied­lich betrach­tet.

      Ich bin froh in die­ser schö­nen frei­en Welt zu leben.

      Even­tu­ell fin­de ich es auch wider­lich, wenn ich Sie in der Öffent­lich­keit schmu­sen sehe.

      Lg Steff P.

      Bin stolz auf mei­nen Cou­sin.

      Die Welt gehört hof­fent­lich den Grü­nen

      Die Zeit der Ras­sis­ten ist vor­bei

      • Die Welt gehört hof­fent­lich den Grü­nen
        Die Zeit der Ras­sis­ten ist vor­bei

        wenn die Welt den “grü­nen” gehört ist sie ver­lo­ren. wenn man in Zei­ten wie die­sen sieht, dass man jetzt auch sogar in der Bun­des­re­gie­rung einen schwerst­al­ko­ho­li­ker sit­zen hat macht mich das per­sön­lich sehr wütend. dass die zeit der ras­sis­ten vor­bei ist, kann ich nicht bestä­ti­gen, da die grü­nen ja in der der­zei­ti­gen Regie­rung sit­zen.

        • Herbert Haumtratz am

          Aber Sie soll­ten bit­te nicht ver­ges­sen, dass die der­zei­ti­ge Regie­rung — wo angeb­lich u.a. ein Schwerst­al­ko­ho­li­ker sitzt — von einem erheb­li­chen Teil der öster­rei­chi­schen Wäh­le­rIn­nen gewählt wur­de. Ich ver­steh das sowie­so nicht, dass man Per­so­nen und eine Par­tei wäh­len kann, wel­che gera­de die Vor­gän­ger­re­gie­rung “an die Wand gefah­ren hat”. Noch dazu, wo der “Füh­rer” weder ein abge­schlos­se­nes Stu­di­um noch einen erwäh­nens­wer­ten Leis­tungs­aus­weis hat. Es wird in Öster­reich kei­ne Unter­neh­men geben, wel­che mit einem Stu­di­um­ab­bre­cher einen Füh­rungs­pos­ten beset­zen wür­den. Aber das scheint für einen erheb­li­chen Teil der öster­rei­chi­schen Wäh­le­rIn­nen belang­los zu sein. VIEL­LEICHT WAREN GERA­DE SIE EINER DER SCHWAR­Z/TÜR­KIS-Wäh­ler.

        • Ja klar, die bes­ten Ant­wor­ten auf Kli­ma, Umwelt und Über­be­völ­ke­rung, habn die Faschis­ten. 😂

          Ich klin­ke mich aus.
          Ihre Ant­wor­ten kenn ich schon

          Das Erd­kli­ma hat sich immer ver­än­dert 🙈

          Umwelt? Kann ich das Essen?

          Völ­ker­wan­de­rung. Was juckn mich ande­re. Gren­zen zu. Waf­fe hoch.

          Wie ein Mensch, dem es so gut geht, soviel Hass auf Men­schen habn kann, die nichts haben.

          Schö­nen Sonn­tag ALLEN

    • Hal­lo Fred, es ist doch völ­lig o.k. wenn es Sie stört, dass zwei Män­ner knut­schen.
      Es ist dem Rest der Welt aber auch ziem­lich egal, was Sie stört. Solan­ge Sie die Män­ner in Ruhe las­sen, darf Sie stö­ren, was Sie will.
      Und wenn Sie bei Frau­en­paa­ren ger­ne span­nern, las­sen Sie sich nicht erwi­schen — das könn­te näm­lich gegen Sie ver­wandt wer­den. Aber auch das wäre dem Rest der Welt egal.

      • Fred vom Jupiter am

        Sie grei­fen mich hier per­sön­lich an und wer­den belei­di­gend, wäh­rend ich mei­ne Mei­nung zu einem The­ma abge­ben habe. So ist das mit euch Lin­ken. Ihr seid die wah­ren Into­le­ran­ten der Gesell­schaft. Anders den­ken gilt nur für euch. Und außer­dem: Ob es Ihnen passt oder nicht, wir haben weit­aus wich­ti­ge­re The­men als die Homo­se­xua­li­tät. Ich kann mich noch an das Geschrei über die gleich­ge­schlecht­li­che Ehe erin­nern, die in Wirk­lich­keit kaum einer wahr­nimmt. Und über­haupt: Wenn Sie mich schon belei­di­gen dann machen Sie das ohne Recht­schreib­feh­ler, man schreibt näm­lich ver­wen­det und nicht ver­wandt. Letz­te­res sind wir hof­fent­lich nicht. MfG.

        • Das zählt eigent­lich als gram­ma­ti­ka­li­scher Feh­ler und nicht als Recht­schreib­feh­ler, aber tut hier über­haupt nichts zur Sache ;)
          Belei­di­gend und per­sön­lich angrei­fend reagier­te hier in mei­nen Augen nie­mand, also bit­te. LG

          • Fred vom Jupiter am

            Na klar, wenn man mich einen Span­ner nennt, dann ist das nett und freund­lich und kei­ne Belei­di­gung.

    • Das Leben und die Lie­be eines Men­schen sowie die Tat­sa­che, dass er frei ist, die­se zu gestal­ten, sind kei­ne Mei­nun­gen. Sie sind nicht Gegen­stand von Tole­ranz, son­dern von Respekt und Aner­ken­nung. Alles Gute Ihnen, Herr Schwen­de­mann!

    • Sie kön­nen eh sagen, dass es Sie stört, wenn zwei Män­ner öffent­lich schmu­sen. Sie müs­sen es halt auch aus­hal­ten, wenn Sie für die­se into­le­ran­te Hal­tung kri­ti­siert wer­den.

      Und nein, Kri­tik an ande­rer Leu­te Mei­nun­gen ist weder into­le­rant, noch eine Ein­schrän­kung der Mei­nungs­frei­heit (die, wie Sie selbst fest­stel­len, eben “kei­ne Ein­bahn­stra­ße” ist).

  13. Als Mut­ter von 2 Töch­tern im Alter von 18 und 22 Jah­ren bin ich froh, dass es vor ca 10 Jah­ren end­lich zu einer gesetz­li­chen Aner­ken­nung von gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaf­ten gekom­men ist und die jet­zi­ge Jugend mit den Wer­ten der Gleich­stel­lung in allen Berei­chen auf­wächst und nicht mit der im Leser­brief dar­ge­stell­ten dis­kri­mi­nie­ren­den Denk­wei­se. Die Zukunft gehört den für ein welt­of­fe­nes und wert­schät­zen­des Mit­ein­an­der ein­tre­ten­den Men­schen

  14. Rosalie Laubichler am

    Ich bin sehr scho­ckiert, dass sol­che dis­kri­mi­nie­ren­den Aus­sa­gen noch getä­tigt wer­den, geschwei­ge denn in man­chen Gesell­schafts­krei­sen sogar tole­riert wer­den. Eine zutiefst ver­stö­ren­de und ekel­er­re­gen­de Vor­stel­lung, die einen schon mal leicht den Glau­ben an die Mensch­lich­keit eines so man­chen ver­lie­ren lässt. Man soll­te mei­nen unse­re Gesell­schaft wäre bes­ser als das.
    Beim Durch­le­sen der Stellungnahme(n) bekommt man dann Gott (an den die “gute” Chris­tin ja so sehr glaubt) sei Dank wie­der ein biss­chen Hoff­nung auf eine bes­se­re Zukunft.
    Hof­fent­lich war dies nur ein Ein­zel­fall, obwohl dies zu bezwei­feln ist, nichts­des­to­trotz: Hap­py Pri­de und wie es in der Bibel so schön geschrie­ben steht “Lie­be dei­nen Nächs­ten”!

  15. Alter Schwe­de, in wel­chem Jahr­hun­dert sind wir denn jetzt gelan­det? Sel­ten so etwas Wider­wär­ti­ges gele­sen…

    Zu scha­de, dass von sol­chen Per­so­nen nicht ein­fach die Namen ver­öf­fent­licht wer­den. Ich wür­de halt schon gern wis­sen, wor­an ich bin, soll­te ich jemals mit die­ser Per­son Kon­takt haben oder sie sogar ken­nen.

    Wenn ich hier jeman­dem eine Krank­heit attes­tie­ren wür­de, dann der guten Dame. Nor­mal ist so ein ver­bohr­tes rück­stän­di­ges Den­ken heu­te jeden­falls nicht mehr, wenn­gleich sie damit lei­der auch sicher noch nicht ganz allein ist… Zu Gott soll­te sie lie­ber für ihre eige­ne Wider­wär­tig­keit und Into­le­ranz gegen­über ande­ren Men­schen beten.

  16. Ich habe per­sön­lich nichts gegen arme Geschöp­fe, die Gott noch nicht auf den rech­ten Weg füh­ren konn­te, ich bete täg­lich für die Armen und Schwa­chen.”

    Ich hof­fe es beten vie­le für die Ver­fas­se­rin die­ser Zei­len! Schon eini­ger­ma­ßen Selt­sam so eine Anschau­ung in unse­rer heu­ti­gen Zeit! Leben und Leben las­sen!

    Herr Schwen­de­mann, leben sie ihr Leben so wie bis­her und las­sen sie sich von sol­chen Men­schen nicht her­un­ter machen!

    • Anton Höchtl am

      Der Stel­lung­nah­me von Peter H. Ist nichts hin­zu­zu­fü­gen. Als Bewoh­ner der Regi­on muss man sich vor allem für die Ver­fas­se­rin der Mail schä­men.

      Anton H.

    • Birgit Scheutz Brunner am

      Frau Xy… ich bin zutiefst betrof­fen.. Ihre Ableh­nung von homo­se­xu­el­len Men­schen ist eine Sache.. hier aber den Herr­gott und den Wirt­schafts­bund rein­zu­zie­hen, ist erbärm­lich.
      Unser Herr­gott MACHT KEI­NE FEH­LER… wir sind alle sei­ne Geschöp­fe, ob wir nun Män­ner oder Frau­en lie­ben.. Haupt­sa­che ist, wir LIE­BEN!
      Und das ist bei Ihnen… fürch­te ich.. zu kurz gekom­men. Ich wün­sche Ihnen, dass Sie umden­ken kön­nen.. dass Sie in sich gehen, sich beim betr. Mode­ra­tor ent­schul­di­gen und in Zukunft alle Men­schen so anneh­men kön­nen, wie Gott sie geschaf­fen hat.
      Ich durf­te, dank mei­ner lie­ben klei­nen Oma, unter schwu­len Män­nern auf­wach­sen… sie waren Freun­de des Hau­ses, gin­gen aus und ein. Ich lern­te groß­ar­ti­ge, her­zens­war­me und lie­bens­wer­te Män­ner ken­nen, die mich Zeit ihres Lebens unter­stütz­ten und mir wei­ter­hal­fen. Ich bin dank­bar für die­se welt­of­fe­ne Kind­heit, die mir ermög­licht, weit zu den­ken und zu han­deln. Mei­ne Oma war Jg. 1905, es war der unge­zwun­ge­ne Umgang mit Homo­se­xua­li­tät eine Selbst­ver­ständ­lich­keit… bis zur Nazi­zeit.. Hit­ler kri­mi­na­li­sier­te.. wie so vie­les…
      die­se schreck­li­che Denk­art wei­se ich ent­schie­den zurück.. im Namen aller mei­ner Freun­de und Bekann­ten, die eben­falls von Her­zen LIE­BEN♥️.. halt a wen­gerl anders als ich.. aber sie LIE­BEN und sind LIE­BENS­WERT♥️
      Ihnen alle guten Wün­sche.. möge es Ihnen mög­lich sein, umzu­den­ken!

      • ja aber wenn der herr­gott kei­ne feh­ler macht, wie kann es dann eigent­lich sein dass die­se frau xy so eine mei­nung ver­tritt?

  17. Bra­vo Herr Schwendemann,da bin ich ganz bei Ihnen und mei­ne Hoch­ach­tung für die­sen Artikel.Viel Glück für die Zukunft.

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