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Monatelange Absperrung der Eingangsstufen am Bahnhof Vöcklabruck

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ÖBB ver­spricht nach Brief der Grü­nen rasche Umset­zung der Bau­maß­nah­men
Wegen des erschwer­ten Zugangs zum Bahn­hof haben sich die Grü­nen an den ÖBB-Vor­stands­vor­sit­zen­der Andre­as Mat­t­hä gewandt. Bekannt­lich sind seit Jän­ner (!) die Stu­fen abge­sperrt. Eine Sanie­rung erfolg­te bis­her nicht. Im Ant­wort­schrei­ben kün­digt die ÖBB an, dass die Sanie­rungs­ar­bei­ten am 6. Juli 2020 gestar­tet und rasch umsetzt wer­den sol­len.

Die Grü­nen drän­gen auf ein Ende der Absper­rung beim Zugang zum Bahn­hof, v. l. :, Son­ja Pickardt-Kröp­fel, Petra Wim­mer, Ste­fan Hin­din­ger

Bereits Anfang des Jah­res 2020 wur­de unse­rer­seits eine Fir­ma beauf­tragt und die Sanie­rungs­ar­bei­ten hät­ten Mit­te März star­ten sol­len. Lei­der ist es dann in die­ser Zeit zum Lock­down auf­grund der CoVI­D19-Pan­de­mie gekom­men und die Arbei­ten konn­ten nicht wie geplant durch­ge­führt wer­den“, heißt es im Schrei­ben der ÖBB. Umwelt­stadt­rä­tin Son­ja Pick­hardt-Kröp­fel begrüßt, dass nun end­lich die Bau­ar­bei­ten in Angriff genom­men wer­den. „Für einen attrak­ti­ven Öffent­li­chen Ver­kehr sind neben guten, getak­te­ten Ver­bin­dun­gen auch anspre­chen­de und bar­rie­re­freie Bahn­hö­fe wich­ti­ge Rah­men­be­din­gun­gen“, schließt Pick­hardt-Kröp­fel.

Foto: pri­vat

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1 Kommentar

  1. Rudi Froscher am

    das Pro­blem in so vie­len öffent­li­chen ‑Berei­chen ist die Papier­flut und bei der Umset­zung hapert es dann hin­ten und vor­ne, oben und unten, drin­nen und drau­ßen.….….…
    man braucht nur die Zufahrt beim Bahn­hof Att­nang Puch­heim her­neh­men, wenn man von Rich­tung Vöck­la­bruck kommt und dann links abbiegt.
    Wenn man dort die Kur­ve nicht gut anvi­siert, dann muss man rever­sie­ren und auf der Bun­des­stra­ße, dort zudem mit 60km/h, konn­te sowie­so kei­ne Abbie­ge­spur gemacht wer­den. Für so einen wich­ti­gen Bahn­kno­ten eigent­lich ein Armuts­zeug­nis, am Land wäre es ja egal, und manch­mal sogar schö­ner, die alten Bahn­hö­fe mit Charme bei­zu­be­hal­ten und nicht den Ein­heits Con­tai­ner Bau­ten zu opfern.

    Als zwei­tes ein Wunsch an die Grü­nen Ober­ös­ter­reich, die Wahl­ver­spre­chen 2015 für ein güns­ti­ges Ticket zu ver­wirk­li­chen,
    man soll­te für Gele­gen­heits Bahn­fah­rer die Ein­stieghür­de des Vor­teil­s­ti­ckets inso­fer­ne abschaf­fen, dass man von Haus aus nur etwa die Hälf­te zahlt,
    weil nur so ist ein fai­rer Anreiz weg vom Auto gege­ben ist.
    Aber gut, in Att­nang kann man ja eh auch mit der West­bahn fah­ren, dort ist es von Haus aus güns­ti­ger und auch des­halb ist der Park­platz in den letz­ten Jah­ren vor Coro­na auch extrem voll gewe­sen. Man ver­zich­tet auf die Pem­perl­bahn vom Salz­kam­mer­gut nach Att­nang, weil man mit den fai­re­ren Prei­sen der West­bahn in Att­nang ein­steigt.

    Öster­reich hat nicht ein Per­so­nal oder Aus­bil­dungs Pro­blem, es gibt genü­gend güns­ti­ge gut aus­ge­bil­de­te Tech­ni­ker und Fach­kräf­te mit Haus­ver­stand, aber in so vie­len Ver­wal­tungs Berei­chen sit­zen halt schnell mal fest am Ses­sel rei­ne Papier For­mal Auf­stiegs­künst­ler, denen der prak­ti­sche Lebens und Lösungs Bezug offen­bar abtrai­niert wor­den ist.

    Wir erle­ben das natür­lich auch im Umwelt­be­reich, ges­tern bei Frau Gewess­ler in der Live Über­tra­gung der Pres­se­kon­fe­renz über die Umwelt­zu­kunft kam wie­der klar zum Aus­druck, über­all reden da Leu­te mit, und so braucht jedes Bun­des Land wie­der neue Bestim­mun­gen, etc.…. und die Büro­kra­tie macht sich extrem wich­tig, aber das Ergeb­nis ist bis­lang alles ande­re als nütz­lich.

    Was nun bei der Gesund­heits­kas­se spie­lend gelun­gen ist, die total zen­tra­li­siert wur­de (ich per­sön­lich habe arge beden­ken bei so viel Macht und Geld zen­tral in Wien ver­wal­tet), wird aber genau dort wo Alle an einem Strang zie­hen soll­ten, näm­lich in einer Trans­for­ma­ti­on beim Ener­gie­ver­brauch und der Bereit­stel­lung zum Bei­spiel von Wind­rad­ener­gie, Solar­för­de­rung, Ener­gie­ver­sor­ger Maß­nah­men, schon im klei­nen Öster­reich neun­fach neu erfun­den ver­wal­tet und unter­schied­lich bewer­tet und geför­dert.

    So ist es auch ein Schwach­sinn, wenn Jemand im Bund För­de­run­gen bekommt und dann noch im Land, bzw. auch in diver­sen ande­ren Ver­wal­tungs­ebe­nen, Nischen und Abtei­lun­gen, Berufs­Ver­tre­tun­gen, etc.

    Ein Dschun­gel der Büro­kra­tie, nicht effi­zi­ent und für Antrag­stel­ler ein Spieß­ru­ten­lauf.

    Je mehr man sich mit Poli­tik beschäf­tigt, umso mehr merkt man, dass über­all der eige­ne, aber manch­mal sehr begrenz­te Hori­zont ver­tei­digt wird, und so lässt auch die Ent­fes­se­lung der CO2 Trans­for­ma­ti­on wohl noch lan­ge auf sich war­ten und hof­fen wir, wenn wenigs­tens das 3 er Umwelt­i­cket viel­leicht umge­setzt wer­den kann.
    Öster­reich braucht zur Unter­stüt­zung der sozia­len, der Arbeits­lo­sig­keit und Umwelt­zie­le mehr denn je auch eine Trans­for­ma­ti­on der Büro­kra­tie und Hier­ar­chie, denn es läuft viel nicht so wie es eigent­lich zum Nut­zen der gan­zen Gesell­schaft sein soll­te.