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Notlandung mit Gleitschirm am Krippenstein

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Beim Flug vom 2.100 Meter hohen Krip­pen­stein in Ober­traun, geriet ein deut­scher Gleit­schirm­flie­ger in Tur­bu­len­zen. Sein Schirm ver­häng­te sich, wor­auf­hin er mit sei­nem Ret­tungs­schirm im unweg­sa­men Gelän­de not­lan­den muss­te. Die Berg­ret­tung stieg zur Unfall­stel­le auf und beglei­te­te den unver­letz­ten Pilo­ten sicher ins Tal.

Ein 37-jäh­ri­ger deut­scher Staats­bür­ger flog mit sei­nem Gleit­schirm vom 2.100 Meter hohen Krip­pen­stein im Dach­stein­ge­biet, Rich­tung Tal nach Ober­traun. Auf­grund von Tur­bu­len­zen, klapp­te sein Schirm plötz­lich ein und ver­häng­te sich. Ange­sichts des raschen Höhen­ver­lus­tes, ent­schied sich der Pilot sei­nen Not­schirm zu zie­hen um einen unkon­trol­lier­ten Absturz zu ver­mei­den. In Fol­ge lan­de­te der Gleit­schirm­flie­ger mit sei­nem Ret­tungs­schirm im unweg­sa­men Gelän­de.

Zeu­gen alar­mier­ten Ein­satz­kräf­te

Der Absturz wur­de vom Tal aus von meh­re­ren Zeu­gen beob­ach­tet, wel­che die Ret­tungs­kräf­te alar­mier­ten. Kurz nach sei­ner Lan­dung mel­de­te sich der Pilot über den Not­ruf und sag­te, dass er unver­letzt sei, sei­nen Gleit­schirm selbst­stän­dig aus den Bäu­men befrei­en kann und dann ins Tal abstei­gen wer­de.

Der bereits alar­mier­te Berg­ret­tungs­dienst Ober­traun ent­schied auf Grund des unweg­sa­men Gelän­des und der Tat­sa­che, dass der Pilot orts­un­kun­dig ist, die­sen an der Absturz­stel­le abzu­ho­len und sicher ins Tal zu beglei­ten. Der Gleit­schirm­flie­ger wur­de gegen 16:30 Uhr unver­letzt und sicher ins Tal gebracht.

Quel­le: BRD Ober­traun / Sym­bol­fo­to: pixabay

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