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Laufprofi Christian PFLÜGL — wer rastet, der rostet

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Auch in Coro­na Zei­ten muss der mensch­li­che Kör­per in Schuss gehal­ten wer­den und Lauf­pro­fi und haupt­be­ruf­lich geprüf­ter Lauf­trai­ner Chris­ti­an PFLÜGL, Öster­reichs Aus­hän­ge­schild im Lauf­sport aus Gschwandt bei Gmun­den dazu im Interview:
„Da sich die Trai­nings­leh­re stän­dig wei­ter ent­wi­ckelt, ist es mir als haupt­be­ruf­li­cher Trai­ner und im eige­nen Inter­es­se wich­tig, mich stän­dig fort­zu­bil­den. Denn Still­stand ist auch ein Rück­schritt. Wie bereits seit 9 Jah­ren war es mir auch die­ses Jahr trotz Coro­na Zeit äußerst wich­tig, an einer Fort,- und Wei­ter­bil­dung mit der abso­lu­ten Welt­spit­ze des Lauf­sport teil­zu­neh­men. Dahr ent­schloss ich mich auch 2021 für die Kenia­rei­se von 28.1. bis 11.2.2021, wo in Ilten/Kenja auf einer Trai­nings­hö­he von 2400 Meter die­ses Lauf Semi­nar stattfand.

Mei­ne Rei­se war schon lan­ge geplant, und ich war stän­dig in Kon­takt mit dem Außen­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit und mit der Österr. Bot­schaft in Nai­ro­bi. Ich muss­te für die Ein,- und Aus­rei­se als haupt­be­ruf­li­cher Trai­ner einen nega­ti­ven PCR Test vor­le­gen. Nach mei­ner Rück­kehr nach Öster­reich brauch­te ich nicht in Qua­ran­tä­ne, son­dern nur „Frei­tes­ten” und konn­te mich nach dem nega­ti­ven Ergeb­nis wie­der frei bewe­gen. In Kenia an sich ist das Leben ganz nor­mal ohne Mas­ken­pflicht, die Regie­rung ver­weist Schwer­punkt mäßig auf Eigen­ver­ant­wor­tung der Bevöl­ke­rung. Im Hotel wo ich unter­ge­bracht war, waren 9 euro­päi­sche Natio­nen mit 30 Leis­tungs­port­ler anwesend.

Trai­nie­ren und ler­nen mit der abso­lu­ten Welt­eli­te des Lauf­sports, von den Bes­ten der Bes­ten Ath­le­ten und deren Trai­ner zu ler­nen, war und ist mei­ne Divi­se. Über den Tel­ler­rand hin­aus zu schau­en, ist für mich sehr wich­tig, um jun­ge talen­tier­te Sport­ler behut­sam und lang­sam in den Spit­zen­sport bzw. Leis­tungs­sport zu füh­ren. Neben­bei unter­stütz­te ich auch sozia­le Pro­jek­te jun­ger Sport­ler in Kenia mit mit­ge­brach­ter Lauf­be­klei­dung, Lauf­schu­he etc., mit dabei auch eine Fußballmannschaft.

 

Am 3 Tag mei­nes Auf­ent­hal­tes star­te­tet ich beim kenia­ni­schen Cross Lauf in Eldoret als ein­zi­ger Euro­pä­er. Ein ganz nor­ma­ler Mas­sen­start und Lauf­be­werb ohne Coro­na beding­ten Ein­schrän­kun­gen. Lauf­sport ist ein­mal mit teil­wei­sem Kör­per­kon­takt, Wind­schat­ten lau­fen und Über­hol­vor­gän­gen ver­bun­den, die den Reiz die­ses Sport‘s aus­macht. Es war wie­der ein groß­ar­ti­ges Erleb­nis dabei gewe­sen zu sein. Ich hof­fe auch, dass bei uns in Öster­reich bald wie­der Sport im Frei­en und in den Hal­len (nicht nur im Spit­zen­sport) sowohl bei diver­sen Läu­fen, als auch bei Trai­ning und Spiel­be­trieb mit Ein­hal­tung der gel­ten­den Rege­lun­gen mög­lich sein wird. Ansons­ten droht spe­zi­ell den Unter­ver­ei­nen in allen Sport­ar­ten ein Unter­gang mit kaum mehr gut zu machen­den Schä­den an der Gesellschaft!“

Die­ser Hil­fe­ruf ist nicht nur von Chris­ti­an PFLÜGL, son­dern auch aus allen Sport­rich­tun­gen Öster­reichs zu hören. Sport und Bewe­gung ist ein wesent­li­cher Bestand­teil unse­rer Gesell­schaft und trägt zum geis­ti­gen, see­li­schen und kör­per­li­chen Woh­le Aller bei!

Bericht und Bil­der Peter SOM­MER FOTOPRESS

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2 Kommentare

  1. Wie wäre es mit Kor­rek­tur lesen vor der Ver­öf­fent­li­chung? Recht­schreib­feh­ler, Verb-Wie­der­ho­lun­gen, Satz­stel­lung.… prü­fen wür­de nicht schaden.

  2. Na, da haben wir unser Steu­er­geld aus dem Här­te­fall-Fonds ja gut inves­tiert! Wür­de vor­schla­gen alle Arbei­ter und Ange­stell­ten, die jetzt in Kurz­ar­beit waren bzw. sind oder gar ihren Job ver­lo­ren haben, klat­schen heu­te am Bal­kon für unse­re haupt­be­ruf­li­chen Sportler.