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Gmunden schnürt Corona-Sozialpaket

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Die Stadt­ge­mein­de Gmun­den jus­tiert und ergänzt die in ihrer Macht ste­hen­de Coro­na-Hil­fe stän­dig. Das nun­mehr bereits 6. Maß­nah­men­pa­ket hat sie spe­zi­ell für Men­schen geschnürt, die von der Kri­se sozi­al und finan­zi­ell am här­tes­ten getrof­fen wer­den.

Ener­gie­kos­ten­zu­schuss

  • € 170,00 in Gmund­ner Ein­kaufs­gut­schei­nen
  • Der Antrags­zeit­raum wird vor­ge­zo­gen und bis 31. 12. 2021 ver­län­gert, um auch spä­ter auf­tre­ten­de Coro­na-Aus­wir­kun­gen abfe­dern zu kön­nen.
  • Für Pen­sio­nis­ten ist kei­ne Antrags­stel­lung und Ein­kom­mens­nach­wei­ser­brin­gung not­wen­dig. Anträ­ge wer­den vom Sozi­al­amt vor­be­rei­tet und nach Hau­se zuge­stellt, um gera­de die­ser gefähr­de­ten Alters­grup­pe unnö­ti­ge Wege und Auf­ent­hal­te in Amts­räu­men zu erspa­ren.
  • Kon­takt­lo­se Antrags­stel­lung und Aus­zah­lung für alle
  • Jeder anspruchs­be­rech­tig­te Haus­halt bekommt 2 FFP2-Mas­ken dazu, um nicht nur die älte­re Bevöl­ke­rung, wie im ers­ten Paket, zu unter­stüt­zen, son­dern dies­mal bewusst die Ein­kom­mens­schwa­chen.
  • Das Sozi­al­amt kommt zu Ihnen nach Hau­se:
    Die Zustel­lung erfolgt per­sön­lich durch das Sozi­al­amt. Dabei wer­den auch Antrags­for­mu­la­re für wei­te­re Unter­stüt­zun­gen (Pfle­ge­geld, GIS-Befrei­ung,…) mit­ge­nom­men, um Bera­tungs­ge­sprä­che vor der Haus­tü­re zu erle­di­gen und auf Wün­sche und Fra­gen unmit­tel­bar ein­zu­ge­hen. Die­ser Haus­be­such vom Amt ist ein Gmund­ner Spe­zi­fi­kum.

 

Foto (v. l.):
Sozi­al­amts­lei­ter Tho­mas Bergtha­ler, Bür­ger­meis­ter Mag. Ste­fan Krapf und Sozi­al-Stadt­rä­tin Ire­ne Schön­leit­ner bei der Prä­sen­ta­ti­on des Coro­na-Pake­tes.
Foto: Stadt­ge­mein­de Gmun­den

Liebstatt-Akti­on

Alle 300 finan­zi­ell schlecht aus­ge­stat­te­ten Haus­hal­te, die im letz­ten Jahr den Ener­gie­kos­ten­zu­schuss bewil­ligt bekom­men haben, erhal­ten rund um den Liebstatt­sonn­tag einen Brief des Bür­ger­meis­ters mit einem 10-Euro-Ein­kaufs­gut­schein. Da kei­ne Liebstatt­fei­er am Rat­haus­platz statt­fin­den kann, ent­spricht der Gut­schein dem Wert eines Leb­ku­chen­her­zens.
Der ursprüng­li­che Sinn der Cor­pus Chris­ti-Bru­der­schaft, Men­schen zu unter­stüt­zen, die nicht auf die But­ter­sei­te des Lebens gefal­len sind, wird aus dem 17. Jahr­hun­dert in die Gegen­wart über­tra­gen.

Sozi­al­topf

Der Sozi­al­topf ist ein Gmund­ner Fonds für Här­te­fäl­le und Not­la­gen, aus dem Son­der­hil­fen bezahlt wer­den. Den Fonds spei­sen auch zahl­rei­che Ver­ei­ne, Ser­vice­clubs und pri­va­te Wohl­tä­te­rIn­nen.  Men­schen mit beson­ders dras­ti­schen finan­zi­el­len Ein­bu­ßen durch die Pan­de­mie mögen am Sozi­al­amt Anträ­ge stel­len.

Foto (v. l.): Sozi­al­amts­lei­ter Tho­mas Bergtha­ler, Bür­ger­meis­ter Mag. Ste­fan Krapf und Sozi­al-Stadt­rä­tin Ire­ne Schön­leit­ner bei der Prä­sen­ta­ti­on des Coro­na-Pake­tes. Foto: Stadt­ge­mein­de Gmun­den

Impf­hil­fe

Da gera­de älte­re Men­schen Pro­ble­me bei der Anmel­dung zur Imp­fung haben und nicht immer Ver­wand­te zur Ver­fü­gung ste­hen, die dabei hel­fen, wird die Bür­ger­ser­vice­stel­le eine Assis­tenz bei der Anmel­dung (via E‑Mail bzw. Tele­fon) anbie­ten. 

Wie­der­auf­nah­me der Sozia­len Diens­te (häus­li­che Arbei­ten, Besor­gun­gen,…)

Der Wunsch der Kli­en­ten nach einem Wie­der­be­ginn die­ser nur in Gmun­den orga­ni­sier­ten Akti­on ist äußerst dring­lich gewor­den. Der Sozi­al­aus­schuss hat des­halb einen Neu­start beschlos­sen. Die Sicher­heits­vor­keh­run­gen sind aller­dings sehr streng, weil die Stadt kei­nes­falls eine Coro­na-Über­tra­gung ris­kier­ten möch­te. Der­zeit sind es elf Frau­en, die gegen eine Auf­wands­ent­schä­di­gung die­se Diens­te erle­di­gen. Im Schnitt wen­den sie etwas mehr als ins­ge­samt 2000 Stun­den jähr­lich auf. 2020 brach die Bilanz auf 900 Stun­den ein. Der sozia­le Kon­takt, das Plau­scherl bei einem abschlie­ßen­den Kaf­fee mit­ein­an­der, das sei min­des­tens genau­so wich­tig wie die zu erle­di­gen­de Arbeit, weiß Tho­mas Bergtha­ler.

Bedin­gun­gen, die alle erfüllt sein müs­sen

  • Die Ampel­far­be darf weder im Bezirk noch im Bun­des­land rot sein.
  • Für die Mit­ar­bei­te­rin­nen besteht eine Test­pflicht inner­halb von 24 Stun­den vor dem Besuch.
  • Auch der Klient/ die Kli­en­tin soll­te sich vor dem Besuch einem Coro­na­test unter­zie­hen. Das kann ein Nasen­boh­rer­test aus der Apo­the­ke sein. Soll es ein Test auf einer der bei­den Test­stra­ßen sein (Kli­ni­kum, Tos­ca­na Con­gress), bezahlt die Stadt­ge­mein­de die Taxi­fahrt dort­hin. Die Kli­en­ten­tes­tung ist aller­dings nicht ver­pflich­tend.
  • FFP2-Mas­ken­pflicht für Mit­ar­bei­te­rin und Klient/in
  • Lüf­tung der Woh­nung
  • Die Auf­ent­halts­dau­er ist auf das unbe­dingt not­we­ni­ge Maß zu beschrän­ken.
  • Min­des­tens 2 Meter Abstand sind wäh­rend des gesam­ten Diens­tes ein­zu­hal­ten.
  • Es darf nur ein Klient/Tag besucht wer­den (Nach­ver­fol­gung).
  • Durch den Kli­en­ten, die Kli­en­tin muss eine schrift­li­che Anfor­de­rung des Diens­tes samt Unter­schrift erfol­gen.
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