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Badesee Aurachkirchen — seit 42 Jahren ohne Betriebsgenehmigung

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Bereits seit dem Jahr 1979 gibt es den Bade­see Aurach­kir­chen und genau seit die­sem Jahr gibt es für die­sen Bade­see kei­ne Betriebs­ge­neh­mi­gung. Daher auch das Schild „Kein öffent­li­cher Bade­platz – Baden ver­bo­ten“. Von der Behör­de wur­de bereits mehr­mals unter Andro­hung einer Stra­fe dar­auf auf­merk­sam gemacht.

Foto: pri­vat

Bei der letz­ten Sit­zung des Gemein­de­vor­stan­des am 11. Mai haben sich die Gemein­de­vor­stands­mit­glie­der dahin­ge­hend aus­ge­spro­chen, dass der Bade­see in Aurach­kir­chen auf Grund­la­ge des Bäder­hy­gie­ne­ge­set­zes adap­tiert wer­den soll, damit er wie­der für die  Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht wer­den kann.

Bür­ger­meis­te­rin Chris­ti­ne Eis­ner (Foto: privat)

Sozu­sa­gen  in  letz­ter Minu­te ist nun ein Ange­bot für die Pla­nung ein­ge­langt, wes­halb Bür­ger­meis­te­rin Chris­ti­ne Eis­ner einen Dring­lich­keits­an­trag bei der letz­ten Gemein­de­rats­sit­zung ein­ge­bracht hat, damit die Pla­nung in Auf­trag gege­ben wer­den kann. Die Zustim­mung für den Dring­lich­keits­an­trag wur­de von den Mit­glie­dern des Gemein­de­ra­tes mehr­heit­lich erteilt.

Bür­ger­meis­te­rin Eis­ner: “Bin zuversichtlich!”

Ich bin zuver­sicht­lich, dass nach dem vor vie­len Jah­ren bereits eine Pla­nung erfolgt ist, nun der Start­schuss zum Umbau  gege­ben wer­den kann. Zuver­sicht­lich bin ich des­halb, weil durch die Errich­tung der Orts­was­ser­lei­tung nach Aurach­kir­chen nun auch die not­wen­di­ge Men­ge Was­ser in der vor­ge­schrie­be­nen Qua­li­tät zur Ver­fü­gung steht, stellt Bür­ger­meis­te­rin Chris­ti­ne Eis­ner fest.“

Foto: pri­vat

Bade­see Aurach­kir­chen — ein ver­ges­se­nes Projekt

Bereits 2008 habe sich der dama­li­ge Bür­ger­meis­ter Spitz­bart um ein Pro­jekt und vor allem um eine Geneh­mi­gung bemüht. Aus dem Bade­see soll­te ein Natur-Bade­teich wer­den, der von Exper­ten geplant wur­de und es kam nach Beauf­tra­gung des Gemein­de­vor­stan­des zur Einreichung.

Man erhielt von den Behör­den im Febru­ar 2009 die Bewil­li­gung zur Umge­stal­tung – der damals ange­nom­me­ne Schätz­preis lag bei 350.000,– Euro und war für die­ses Pro­jekt ver­hält­nis­mä­ßig gering, um aus einem Beton-Bade­see ein Natur-Bad­pa­ra­dies zu machen. Man hat­te die Chan­ce — nach damals 30 Jah­ren — den Bade­teich offi­zi­ell zu betrei­ben, dies schei­ter­te aber lei­der dar­an, dass sich nur die SPÖ dafür aus­sprach. Seit­her liegt die­ses Pro­jekt im Schreib­tisch im Dorn­rös­chen­schlaf – nun­mehr über 12 Jah­re, berich­tet Vize­bür­ger­meis­te­rin Inés Mirlacher.

Vize­bür­ger­meis­te­rin Ines Mir­la­cher (Foto: privat)

Vize­bür­ger­meis­te­rin Mir­la­cher: “Müs­sen gemein­sam eine Lösung finden!”

Wir müs­sen nun end­lich GEMEIN­SAM eine Lösung für den Bade­teich Aurach­kir­chen fin­den, er ist trotz allem immer Nah­erho­lungs­ge­biet für unse­re Ohls­dor­fe­rin­nen und Ohls­dor­fer gewe­sen, vor allem auch für unse­re Jugend. In die­ser Form kön­nen wir ihn nicht mehr las­sen, es besteht end­lich Hand­lungs­be­darf. Somit sind wir in der Gemein­de ALLE gefor­dert, das Pro­jekt auf­le­ben zu las­sen oder uns für eine ande­re Ver­wen­dung zu entscheiden.

Foto: pri­vat

Für unse­re Gemein­de­bür­ge­rIn­nen täte es mir sehr leid, wenn wir uns für das Ent­fer­nen ent­schei­den müss­ten. Ich wer­de mich auf jeden Fall für den Erhalt und eine Auf­le­bung des Pro­jek­tes BADE­SEE AURACH­KIR­CHEN ein­set­zen“ so Vize­bür­ger­meis­te­rin Inés Mir­la­cher, „lei­der wird es wohl heu­te nicht mehr ein Aus­kom­men mit den damals vor­an­ge­schlag­ten Mit­teln geben, aber wenn alle Frak­tio­nen gemein­sam an einem Strang zie­hen wür­den, könn­ten wir in Zusam­men­ar­beit mit den dort anwoh­nen­den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ein tol­les Pro­jekt der Voll­endung zuführen.“

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1 Kommentar

  1. RUDI FROSCHER am

    es ist eh manch­mal prak­tisch bes­ser, wenn etwas oder vie­les nicht geneh­migt, weil dort wo auch amt­lich manch­mal auch mit Ein­spruch was geneh­migt wird, kommt dann her­aus, dass die Vor­aus­set­zun­gen in der Pra­xis sich nicht dem Amts­pa­pier anpas­sen, ins­be­son­de­re wenn der poli­ti­sche Druck für die geneh­me Geneh­mi­gung durch ein dann doch zu erwar­ten­des unge­neh­mig­tes Risi­ko über­rascht wur­de, kom­men die unge­sün­des­ten Lebens­grund­la­gen, wie etwa Was­ser, her­vor. natür­lich weiß man manch­mal bei der Auf­ar­bei­tung ohne Whist­leb­lower auch nicht rechts, von wo der Wind her weht. vie­les wird dann ein­fach vom Win­de ver­weht und über­all wächst wie­der Gras drü­ber, außer anstatt der Kli­ma­er­wär­mung kommt wie­der eine Eis­zeit, dann kann man dort viel­leicht auch ein­mal in tau­sen­den Jah­ren im neu­en geschürf­ten Natur­glet­scher Salz­kam­mer­gut Becken baden gehen. übri­gens, aus zuver­läs­si­ger Quel­le lässt sich sagen, dass an nicht bade­ge­ne­h­mig­ten Schot­ter­tei­chen die Ver­un­rei­ni­gung des Grund­was­sers so unwahr­schein­lich ist, wie ein Coro­na Nie­ser am Traun­stein für einen Grün­berg Gip­fel­stür­mer. übri­gens der Gip­fel der Wahr­heit ist immer das Amts­pa­pier, nichts ist so unab­hän­gig und sau­ber und durch die Rein­hal­tung unter strik­ten amts­ge­heim­nis­ge­si­cher­ten Ver­hält­nis­sen noch dazu kom­plett ste­ril. ste­ri­ler als das Coro­na Insti­tut in Wuhan. mir ist schon glas­klar, dass ich heu­te ein bis­serl vom The­ma weg kam, aber mei­ne Lösch­tas­te funk­tio­niert heu­te nur mit dem Glas. es gilt für Alle die Unschulds­ver­mu­tung. als Rudi Fro­scher bür­ge ich immer voll­stän­dig dafür.

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