salzi.at - Aktuelles aus dem Salzkammergut

Kandidatur für das Amt der Bürgermeisterin in Ohlsdorf

0

Es ist ja eigent­lich kein Geheim­nis mehr, dass Ines Mir­la­cher, der­zeit Vize­bür­ger­meis­te­rin, für das Amt der Bür­ger­meis­te­rin in Ohls­dorf kan­di­diert. Sie fei­ert in die­sen Tagen ihren Run­den 50. Geburts­tag. Bereits Anfang April wur­den die Mit­glie­der ihrer Orts­or­ga­ni­sa­ti­on befragt und sie erhielt ein Votum von 100 %. GEMEIN­SAM wird das Mot­to ihrer Frak­ti­on sein.

Die­ser Ver­trau­ens­vor­schuss ist für mich natür­lich eine gro­ße Moti­va­ti­on und war mir sehr wich­tig. Man trifft die­se Ent­schei­dung- zumin­dest sehe ich das so — nicht allei­ne. In ers­ter Linie habe ich mich in mei­ner Fami­lie bera­ten, die auch tat­kräf­tig und unter­stüt­zend hin­ter mir steht”, so Mirlacher.

Wie kommt man zur Politik?
In mei­nem Fall wur­de ich mit­ten hin­ein­ge­bo­ren, mei­ne ers­ten Lebens­jah­re wuchs ich im Arbei­ter­heim auf und spä­ter in einem Gemein­de­bau. Soli­da­ri­tät, Zusam­men­ar­beit und vor allem Zusam­men­halt war in unse­rer Sied­lung eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, jeder half jedem und wir ach­te­ten auf­ein­an­der. Das ist mir bis heu­te geblie­ben, lei­der ist es mir nicht immer mög­lich, allen zu hel­fen, aber jeder Ver­such ist es wert. So wur­de ich vom dama­li­gen Bür­ger­meis­ter von Ohls­dorf Spitz­bart gefragt, ob ich mich auch in Ohls­dorf enga­gie­ren möch­te, dar­aus wur­den nun 18 Jah­re Gemein­de­rä­tin, davon 6 als Vize­bür­ger­meis­te­rin. Mei­ne Beru­fung für ande­re Men­schen da zu sein, fand ich auch in der Feu­er­wehr, wo ich mich seit vie­len Jah­ren als akti­ves Mit­glied engagiere.

Macht die­se Arbeit immer Spaß?
Für mich kann ich sagen JA, natür­lich wird man immer wie­der kon­fron­tiert mit Ent­schei­dun­gen, die nicht für alle getrof­fen wur­den, aber eines jeden Recht getan, ist was kei­ner kann. Es ist oft bei einer poli­ti­schen Ent­schei­dung der Gedan­ke dabei, dass es für die einen Freu­de bedeu­tet und man sogleich man­che ent­täuscht, aber das Gesetz gibt das Meis­te vor und man kann sich nur in den Spiel­räu­men bewe­gen, die zuge­las­sen sind. Anders ist es, wenn man sich im sozia­len Bereich enga­giert, ich freue mich über jeden Tag, wo man Jeman­dem hel­fen konn­te. Gera­de in der Coro­na­zeit war und ist der Zusam­men­halt und die Hil­fe wich­ti­ger Bestand­teil mei­ner Arbeit.

Was wird für Ohls­dorf wich­tig sein?
Mei­ne Frak­ti­on und ich machen seit Jah­ren auf diver­se Pro­ble­me auf­merk­sam, die extre­me Ver­bau­ung ist bei den Umfra­gen gro­ßes The­ma in einem Zug mit der Ver­kehrs­si­tua­ti­on. Ich wür­de es sehr schät­zen, wenn zwi­schen Bau­ten von Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern Platz für klei­ne Parks bleibt, mit Bäu­men und Bän­ken, dies lockert die Struk­tur auf und ver­schö­nert das gesam­te Orts­bild. Es muss Platz für Spa­zier­gän­ger und Rad­fah­rer sein, die­se Wege muss man schaffen.

Erfolg­reich kön­nen wir bereits in die Zukunft bli­cken in Punk­to Alter­na­ti­ve Wohn­form, ich war von Anfang an in der Arbeits­grup­pe Pfle­ge, die Lan­des­rä­tin Gersto­fer auch im Bezirk Gmun­den ein­ge­rich­tet hat, für Ohls­dorf ist die­se Wohn­form bereits auf Schie­ne, die Pla­nun­gen schrei­ten vor­an. Wei­ters ste­he ich für offe­ne und trans­pa­ren­te Orts­po­li­tik, die Zeit der Orts­kai­ser, die hin­ter ver­schlos­se­nen Türen ent­schei­den soll­te eigent­lich Geschich­te sein. Jede in den Gemein­de­rat gewähl­te Par­tei hat ihre Berech­ti­gung und muss auch mit­ein­ge­bun­den wer­den. Daher ste­he ich für GEMEIN­SA­MES Arbei­ten für unser Ohlsdorf.

Per­sön­li­che Daten
Ines Mir­la­cher, geb. 14. Mai 1971
Ver­hei­ra­tet mit Robert Mirlacher
Mut­ter von Katha­ri­na und Maximilian
Ver­trags­be­diens­te­te Finanz­amt Gmunden
Vize­bür­ger­meis­te­rin Ohlsdorf
Mit­glied der Frei­wil­li­gen Feuerwehr
Hob­bys: Gar­ten­ar­beit, vor allem Rosen, Urlaub mit dem Wohn­wa­gen, Häkeln, Feu­er­wehr, Wan­dern, mei­ne Hunde

Foto: pri­vat

Teilen.

Comments are closed.