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Obamnnwechsel be der ÖVP Gmunden

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Stadt­rat Tho­mas Höpolt­se­der folgt auf Stadt­rat Mar­tin Apf­ler als neu­er Stadt­par­tei­ob­mann von Gmunden
Mit einem ein­stim­mi­gen Beschluss wur­de dem Bank­an­ge­stell­ten und Finanz­stadt­rat Tho­mas Höpolt­se­der beim dies­jäh­ri­gen VP Stadt­par­tei­tag im Gmund­ner Stadt­thea­ter das Ver­trau­en aus­ge­spro­chen. Ein ein­stim­mi­ges Votum gab es zudem auch für alle wei­te­ren Mit­glie­der des neu­en Par­tei­vor­stan­des, sei­nen Stell­ver­tre­tern Mag. Ste­fan Krapf, Mag. Bir­git Zwach­te, Dipl. Ing. (FH) Wolf­gang Schlair, Lucas Ort­ner MSc und Gabri­el Grab­ner MBA, der Kas­sie­rin Augus­te Thal­lin­ger (Stv. Micha­el Weich­sel­bau­mer), Schrift­füh­re­rin Bet­ti­na Ves­se­ly (Stv. Gabrie­le Rihl), Öffent­lich­keits­ar­beit Wolf­gang Ebner, Sozia­le Medi­en Mag. Maxi­mi­li­an Att­wen­ger und Juli­an Riedl, sowie die Finanz­prü­fer Dipl. Ing. Kurt Hoff und Eli­sa­beth Gru­ber. Auf­grund der pan­de­mie­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen konn­ten lei­der nicht alle Par­tei­mit­glie­der ein­ge­la­den wer­den und so muss­te man auf ein Dele­gier­ten­sys­tem zurück­grei­fen. Stadt­rat Tho­mas Höpolt­se­der folgt nun­mehr Stadt­rat Mar­tin Apf­ler nach, der auf eige­nem Wunsch auf eine Wie­der­kan­di­da­tur ver­zich­tet hatte.

Mar­tin Apf­ler war von 2015 bis 2020 der Stadt­par­tei vor­ge­stan­den, vor einem Jahr hat er bereits an Höpolt­se­der über­ge­ben, der die Par­tei seit­dem als „geschäfts­füh­ren­der Obmann“ geführt hat­te. In sei­nem Rück­blick ver­weist Mar­tin Apf­ler auf eine funk­tio­nie­ren­de Stadt­par­tei, die gut auf­ge­stellt ist, die auf über­aus agi­le und moti­vier­te Teil­or­ga­ni­sa­tio­nen mit Stolz bli­cken kann und die bei der letz­ten Gemein­de­rats- und Bür­ger­meis­ter­wahl, wie er betont, ein sen­sa­tio­nel­les Wahl­er­geb­nis erreicht hat­te. In sei­nem Rück­blick spann­te er zudem einen Bogen über eini­ge grö­ße­re Pro­jek­te, die in die­ser Funk­ti­ons­pe­ri­ode vom Bür­ger­meis­ter­team der Gmund­ner Volks­par­tei umge­setzt wor­den sind. So erwähn­te er den Baum­wip­fel­pfad auf dem Grün­berg, die Sanie­rung des Mies­we­ges, die über­par­tei­li­chen Vor­be­rei­tun­gen für die Umset­zung des geplan­ten See­vier­tels mit einem Hotel­neu­bau, die Sanie­rung vie­ler Sport- und Kul­tur­stät­ten und die Durch­bin­dung der Traun­see­tram, wel­che die Stadt eini­ge Jah­re in Atem gehal­ten hatte.

(v.l.n.r.).: Vize­bür­ger­meis­ter DI Wolf­gang Schlair, NRin Bet­ti­na Zopf, Stadt­par­tei­ob­mann Tho­mas Höpol­se­der, Stadt­rat Mag. Mar­tin Apf­ler, Bür­ger­meis­ter Mag. Ste­fan Krapf und Frak­ti­ons­ob­frau August Thallinger

Tho­mas Höpolt­se­der hat für sei­ne Arbeit auch bei der Beset­zung des Stadt­par­tei­vor­stan­des per­so­nel­le Ände­run­gen vor­ge­nom­men und er sieht in der Erstel­lung der Kan­di­da­ten­lis­te für die im Herbst bevor­ste­hen­den Land­tags- und Gemein­de­rats­wahl vor­erst sein vor­dring­lichs­tes Ziel. Bür­ger­meis­ter Ste­fan Krapf und Vize­bür­ger­meis­ter Wolf­gang Schlair wer­den eine neue „Mann­schaft“, bestehend aus „alt­be­währ­ten“ Man­da­ta­ren sowie jun­gen und enga­gier­ten Per­so­nen, in die Wahl 2021 füh­ren. Für die kom­men­de sechs­jäh­ri­ge Funk­ti­ons­pe­ri­ode im Gmund­ner Stadt- und Gemein­de­rat wird die ÖVP laut Höpolt­se­der einen Zehn-Punk­te-Plan für Gmun­den vor­le­gen. Mit den dar­in ent­hal­te­nen Maß­nah­men soll unse­re Stadt in eine moder­ne Zukunft geführt werden.

Bür­ger­meis­ter Ste­fan Krapf bedank­te sich in sei­ner Rede beim schei­den­den Obmann für sei­ne Arbeit und gra­tu­lier­te dem neu­en Vor­stand zum ein­stim­mi­gen Wahl­er­geb­nis. Er hebt das Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl in der Par­tei beson­ders her­vor, nennt die VP als Fami­lie und merkt kri­tisch an, dass die Arbeit eines Bür­ger­meis­ters nicht ein­fa­cher gewor­den ist. Die Anzei­ge bei der Kor­rup­ti­ons­staats­an­walt­schaft habe ihn per­sön­lich und sei­ne Fami­lie stark belas­tet, eben­so so man­che Ent­schei­dung als Bau­be­hör­de ers­ter Instanz. Trotz allem ste­he er zu sei­nen Entscheidungen
und auch zu den Beschlüs­sen im Gemein­de­rat, er wol­le sich auch nicht aus tak­ti­schen Grün­den „ver­bie­gen“ las­sen und gehe sei­nen gerad­li­ni­gen Weg zusam­men mit sei­nen Man­da­ta­ren auch in Zukunft wei­ter. Für den am 26. Sep­tem­ber die­ses Jah­res bevor­ste­hen­den Urnen­gang ersucht Bür­ger­meis­ter Krapf um eine kon­zen­trier­te, lösungs­ori­en­tier­te und star­ke Mit­ar­beit, damit das Ergeb­nis der letz­ten Gemein­de­rats­wahl zum Woh­le Gmun­dens wie­der erreicht wer­den kann.

Foto: ÖVP Gmunden

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