salzi.at - Aktuelles aus dem Salzkammergut

Gipfelkreuz am kleinen Sonnstein verunstaltet

7

Das Gip­fel­kreuz des klei­nen Sonn­steins in Traun­kir­chen wur­de von Unbe­kann­ten bunt bemalt. Das sorg­te in den ver­gan­ge­nen Tagen für Auf­re­gung in den sozia­len Netzwerken. 

Wer kommt auf die Idee, dass man ein Gip­fel­kreuz so ver­un­stal­tet? Ich ärge­re mich gera­de so mas­siv. Nicht nur, dass man kein Gip­fel­kreuz beschmiert, es ist ja nicht ein­mal son­der­lich schön gemacht. Ganz egal, wofür der Regen­bo­gen steht, ob es sich um eine Ver­ei­ni­gung oder Sons­ti­ges han­delt, ob es nett gemeint war oder nicht, das hat damit nichts zu tun. Es han­delt sich hier um Sach­be­schä­di­gung und ist eigent­lich anzei­ge­pflich­tig. Den­je­ni­gen, die das gemacht haben, wür­de ich das Kreuz mit Schleif­pa­pier abschlei­fen und neu strei­chen las­sen”, so eine empör­te Wanderin.

Sach­dien­li­che Hin­wei­se zur Täter­aus­for­schung bit­te an die Poli­zei­in­spek­ti­on Gmun­den (059133/4100) oder Poli­zei­in­spek­ti­on Alt­müns­ter (059133/4101). Die­se wer­den ver­trau­lich behandelt.

Quel­le: face­book / privat

 

 

Teilen.

7 Kommentare

  1. mir gefällt das wirk­lich gut, nicht nur, weil da ist ja auch kein inzwi­schen ver­pön­tes tür­kis oder altes blaun dabei ist. die Natur wird sich die Far­be wie­der zurück holen, der künst­le­ri­sche und sym­bo­li­sche Akt hat sei­ne blei­ben­de posi­ti­ve Wir­kung gebo­ren und ist durch das Kreuz mit der Auf­for­de­rung zu wah­rer Mensch­lich­keit umge­ben. Mein Gott, wie nie­der­träch­tig dage­gen sau­be­re, blitz­blan­ke Lügen in der Poli­tik sind, oder Vor­ur­tei­le für Wahl­zwe­cke oder gegen Min­der­hei­ten, oder fak­ti­sche Ehr­ab­schnei­dung oder ein­sei­ti­ge for­ma­le Anwen­dung der Para­gra­phen ohne Ein­be­zie­hung der gan­zen Fak­ten. Ein Sym­bol für “rich­ti­ge” Tole­ranz, dar­an soll­te jeder Christ sowie­so immer wie­der erin­nert wer­den oder mehr mit­brin­gen oder ler­nen, aber genau­so den Mut, gegen Schwin­del und Betrug aller Art nach christ­li­cher Leh­re mit Tat­kraft auf­zu­tre­ten und die Stim­me ehr­lich zu erheben.

    • Auf den Punkt gebracht. Ist sicher eine kin­di­sche Akti­on, aber in kei­nem Ver­hält­nis auf die wirk­li­chen Pro­ble­me, mit denen wir heu­te umge­ben sind. Pickts halt ein­fach was drü­ber, dann sieht man das eh nicht mehr.

  2. Fred vom Jupiter am

    Die­se “tole­ran­ten” Mit­bür­ger, die aller­dings nur ihre eige­ne Mei­nung tole­rie­ren, haben vor nichts mehr Respekt. Hof­fent­lich hat den Täter jemand beob­ach­tet. Ich wür­de ihm die Far­be eigen­hän­dig abschlei­fen lassen.

  3. War­um steht auf einem Gip­fel über­haupt ein Kreuz? Ist für mich genau­so eine Ver­un­stal­tung. Wan­dern, Berg­stei­gen und die Natur sind was schö­nes, Jesus am Kreuz jedoch nicht. Man soll­te die Kenn­zeich­nung eines Gip­fels, sofern das über­haupt not­wen­dig ist, reli­gi­ons- und poli­tik­frei gestalten!