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Gmundner Nikolaus mit der Feuerwehr on Tour

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Nikolaus besucht Feuerwehr Gmunden

Mit unge­fähr die­sem Wort­laut began­nen die Berich­te aus der Feu­er­wehr Gmun­den in den ver­gan­ge­nen Jah­ren. Der Besuch des Hl. Niko­lau­ses hat bei der FF Gmun­den eine lan­ge Tra­di­ti­on. Jedes Jahr um den 6. Dezem­ber ver­sam­meln sich die Fami­li­en der Feu­er­wehr­ka­me­ra­din­nen und ‑kame­ra­den im Feu­er­wehr­haus, um den hei­li­gen Mann gemein­sam zu emp­fan­gen. Die Kin­der­au­gen wer­den groß, wenn Niko­laus aus dem Feu­er­wehr­au­to steigt, die Stu­fen ins Ober­ge­schoß empor­schrei­tet, über jedes Kind eini­ges aus dem ver­gan­ge­nen Jahr zu berich­ten weiß.

Natür­lich darf auch ein klei­nes Mit­bring­sel als Beloh­nung für beson­ders gute Taten oder Moti­va­ti­on fürs nächs­te Jahr nicht feh­len. Zum Abschluss darf auch eine gemein­sa­me Jau­se aller Kin­der und Erwach­se­nen nicht feh­len. So ver­lief die­ser Abend zumin­dest bis vor zwei Jah­re. Die Ent­täu­schung bei den Kin­dern war groß, als die Ver­an­stal­tung im letz­ten Jahr abge­sagt wer­den musste…

So ent­stand im „Niko­laus Team“ der FF Gmun­den die Idee, den Niko­laus 2021 „coro­na­kon­form“ abzu­hal­ten, und die Fami­li­en zu Hau­se zu besu­chen – natür­lich in einem Feu­er­wehr­au­to als Kut­scher, mit dem Kom­man­dan­ten Gerald Kah­rer selbst als Chauf­feur und unse­rer Feu­er­wehr­ka­me­ra­din Bri­git­te als Helferin.

Punkt 16 Uhr mach­te sich das Team auf den Weg, ins­ge­samt wur­den 21 Kin­der besucht, nach einer tele­fo­ni­schen Vor­ankün­di­gung emp­fin­gen die Kin­der mit ihren Eltern den Niko­laus vor der Haus­tür, nach ein paar Wor­ten des Lobs über­reich­te der hei­li­ge Mann noch ein Sackerl, bevor er sich mit der Kut­sche wie­der auf den Weg machte.

Foto: pri­vat

Die Feu­er­wehr Gmun­den ist mehr als Ein­satz- und Übungs­dienst und Kame­rad­schaft – Feu­er­wehr ist ein Stück weit Fami­lie. Bereits seit lan­gem ver­su­chen wir, unse­re Fami­li­en in die Feu­er­wehr­fa­mi­lie ein­zu­bin­den – sei es durch gemein­sa­me Fei­ern, Aus­flü­ge oder sons­ti­ge Akti­vi­tä­ten. Dadurch ler­nen sich nicht nur die Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den son­dern auch deren Fami­li­en, bes­ser ken­nen, es ent­ste­hen Bekannt- und auch Freund­schaf­ten. Und wir kön­nen ein Stück davon zurück­ge­ben, wenn die Fami­li­en unse­re Mit­glie­der für Ein­sät­ze ent­beh­ren müs­sen und Dan­ke sagen. In der letz­ten Zeit konn­ten wir das lei­der nicht so leben, wie wir ger­ne möch­ten. Wir hof­fen, auf die­sem Weg den Kin­dern ein beson­de­res Erleb­nis in die­ser Zeit berei­tet zu haben“, so Kom­man­dant Gerald Kahrer.

Ich möch­te mich bei all denen bedan­ken, die an die­ser Idee mit­ge­wirkt haben – bei der Vor­be­rei­tung, mit der Idee, am Abend und natür­lich beim Hei­li­gen Niko­laus auch.“

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