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Ärger mit parkenden Autos in Vöcklabruck

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Fahr­zeu­ge, die aus Bequem­lich­keit oder Gedan­ken­lo­sig­keit so abge­stellt wur­den, dass sie den Ver­kehr behin­dern, sor­gen in Vöck­la­bruck immer wie­der für Missmut. 

Die­ses Ver­hal­ten berei­tet den Mit­ar­bei­tern der Abfall­ent­sor­gung, aber auch den Ein­satz­fahr­zeu­gen immer wie­der gro­ße Pro­ble­me. Müll­be­häl­ter kön­nen nicht ent­leert oder die Gel­ben Säcke nicht abge­holt wer­den und die Behin­de­rung der Ret­tung oder der Feu­er­wehr bringt im Ernst­fall sogar Men­schen­le­ben in Gefahr.

Foto: Stadt­ge­mein­de Vöcklabruck

Dabei sagt die Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung (StVO) Klar­text: „Der Len­ker hat das Fahr­zeug zum Hal­ten oder Par­ken … so auf­zu­stel­len, dass kein Stra­ßen­be­nüt­zer gefähr­det und kein Len­ker eines ande­ren Fahr­zeu­ges am Vor­bei­fah­ren oder am Weg­fah­ren gehin­dert wird.“ 

Und wei­ter heißt es: „In Wohn­stra­ßen und Begeg­nungs­zo­nen ist das Par­ken von Kraft­fahr­zeu­gen nur an den dafür gekenn­zeich­ne­ten Stel­len erlaubt.“

Außer­dem: „Parkt man auf Fahr­bah­nen mit Gegen­ver­kehr, so müs­sen min­des­tens zwei Fahr­strei­fen für den Fließ­ver­kehr frei­blei­ben, in Ein­bah­nen muss ein Fahr­strei­fen frei­blei­ben. Nach der Recht­spre­chung bemisst sich die Rest­fahr­bahn­brei­te mit ca. 2,6m pro Fahr­strei­fen, bei Fahr­bah­nen mit Gegen­ver­kehr müs­sen somit ca. 5,2m frei­blei­ben. Ist die erfor­der­li­che Rest­fahr­bahn­brei­te nicht gege­ben, so ist das Par­ken verboten.“

Gerald Kle­ment, Kom­man­dant der Stadt­po­li­zei, sagt dazu: „Es wäre ganz wich­tig, dass Auto­len­ker nicht nur in PKW-Dimen­sio­nen den­ken, son­dern auch dar­an, dass grö­ße­re Fahr­zeu­ge – LKW, Ein­satz­fahr­zeu­ge – Platz haben! Von unse­rer Sei­te gibt es in der­ar­ti­gen Fäl­len Null Toleranz.“

Quel­le und Foto: Stadt­ge­mein­de Vöcklabruck

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1 Kommentar

  1. Sol­che Wiff­za­cken ster­ben nichts aus. Ich, ich, Rück­sicht, was ist das?