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Bedrohte Ärztin tot in ihrer Praxis aufgefunden

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In See­wal­chen am Atter­see ist am Frei­tag jene Ärz­tin tot in ihrer Pra­xis auf­ge­fun­den wor­den, die seit Mona­ten von Impf­geg­nern bedroht wur­de. Vor Kur­zem hat­te sie ihre Pra­xis  auf Grund der mas­si­ven Dro­hun­gen vor­über­ge­hend geschlos­sen. Fremd­ver­schul­den wird der­zeit ausgeschlossen.

Die Ärz­tin war im Rah­men der Covid-19-Pan­de­mie immer wie­der in Inter­views zu sehen und mach­te auch ihre Ein­stel­lung zur Lage via Twit­ter immer wie­der öffent­lich. Sie wur­de immer wie­der von Impf­geg­nern bedroht, was auch zu Ermitt­lun­gen der Poli­zei geführt hat­te. Am Frei­tag wur­de die Medi­zi­ne­rin tot in ihrer Pra­xis auf­ge­fun­den. Ers­ten Anga­ben nach dürf­te sie sich das Leben genom­men haben. Ermitt­lun­gen lau­fen, eine Obduk­ti­on sei ange­ord­net wor­den, heißt es.

Anmerkung zur Berichterstattung über Ereignisse mit Suizidhintergrund

Bei der Bericht­erstat­tung über Vor­fäl­le mit Sui­zid­hin­ter­grund wird im Pres­se­ko­dex um Zurück­hal­tung ersucht, außer wenn es sich um ein Ereig­nis mit grö­ße­ren Aus­wir­kun­gen auf ande­re Per­so­nen oder einen Vor­fall von zeit­ge­schicht­li­cher Bedeu­tung bezie­hungs­wei­se von grö­ße­rem öffent­li­chen Inter­es­se han­delt. Ein wei­te­rer Grund für die Zurück­hal­tung ist die even­tu­ell erhöh­te Nach­ah­mer­quo­te nach einer Berichterstattung.

Manch­mal kann es auch vor­kom­men, dass es zum Zeit­punkt der Bericht­erstat­tung noch nicht geklärt wer­den konn­te, ob es sich um einen Vor­fall mit Suiz­di­hin­ter­grund han­delt, oder um ein Unfallgeschehen.

Soll­ten Sie selbst von Sui­zid­ge­dan­ken betrof­fen sein, las­sen Sie sich bit­te umge­hend hel­fen. Neben Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt fin­den Sie bei­spiels­wei­se auch bei der Tele­fon­seel­sor­ge rund um die Uhr Ansprech­part­ner, die Ihnen ger­ne hel­fen, bezie­hungs­wei­se Hil­fe zukom­men lassen.

Not­ruf­num­mer Tele­fon­seel­sor­ge Öster­reich: 142 | www.telefonseelsorge.at
Quel­le: laumat.at

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Sehr geehr­ter Herr Bergriese!
    Ich gebe Ihnen recht, eine sehr trau­ri­ge Geschichte.
    Ich bin erzürnt über die Art wie heu­te mit­ein­an­der über sozia­le Medi­en umge­gan­gen wird.
    Sie bezie­hen sich auf unter­las­se­ne Hilfe,welche mei­ner Mei­nung nach der Eska­la­ti­on schwie­rig bis unmög­lich war. 

    Die wah­ren Täter sind mei­ner Mei­nung nach Leu­te mit gros­ser Klap­pe und klei­nem Gehirn bzw oft mani­pu­lier­te Grup­pen die sehr gut aus dem popu­lis­ti­schen Krei­sen orga­ni­siert sind. 

    Das sind die Men­schen die unser sozia­les Mit­ein­an­der zer­stö­ren. Die gehö­ren gesucht und mit vol­ler Här­te des Geset­zes bestraft. Jedes Hass­pos­ting ist eine Ver­let­zung von Menschen.
    Wor­te ver­let­zen die Seele!

  2. Eine sehr sehr trau­ri­ge Sache! Wie ver­zwei­felt muss da ein Mensch sein!
    Ich weiß auch von einem Fall, die wur­den auch mit einem Schick­sal allein gelas­sen, von Behör­den, Politiker.….!
    Es stimmt nicht immer, was in den Medien.…angeboten wird! Wenn es soweit ist, haben Behörden.….…viele Aus­re­den! ( Hier gilt die Unschultsvermutung)!
    Nur eines konn­te man lesen der neue GM mel­de­te sich nicht!, als sie an das Gesundheitsm.
    sich wandte!!👎😪

    • Wie gut sie über die Kon­tak­te der Frau infor­miert sind!
      Tele­gram vielleicht?
      PS :
      Ich kenn auch jemand der jemand kennt und der aus siche­rer Quel­le weiß, dass.…. wie der UNSCHUL­DI­GE Herr Berg­rie­se ja auch bestätigt.
      Nen­nen Sie Ihre Infor­ma­ti­on und Quel­le oder hal­ten Sie den Mund.