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Railjet-Halt in Vöcklabruck ist gesichert

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10.000 Unter­schrif­ten und der Druck der ober­ös­ter­rei­chi­schen Poli­tik brach­ten die ÖBB zum Ein­len­ken. Ein Urteil der Schie­nen-Con­trol Kom­mis­si­on bestä­tigt, dass der Vöck­la­bru­cker Halt auf der West­bahn­stre­cke erhal­ten bleibt. 

Kli­ma­freund­li­ches Pen­deln wird auch wei­ter­hin mög­lich sein in Vöck­la­bruck“, freut sich OÖVP-Ver­kehrs­spre­cher Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Rudolf Raf­fels­ber­ger und ist erleich­tert über die nach­hal­ti­ge Vor­ge­hens­wei­se der ÖBB. Vöck­la­bruck als Schul­stadt und als wich­ti­ger Schnitt­punkt für die Pend­le­rin­nen und Pend­ler nach Linz und Salz­burg braucht die­se Hal­te­stel­le unbe­dingt. „Es wäre ein Nach­teil für die gesam­te Regi­on gewe­sen, wenn die Hal­te­stel­le vor­über­ge­hend still­ge­legt wor­den wäre“, sagt Raf­fels­ber­ger abschließend.

Auch für Lan­des­rat Mag. Gün­ther Stein­kell­ner sind dies erfreu­li­che Nach­rich­ten und bestä­ti­gen den Erfolg des Ein­len­kens: „Die Bezirks­haupt­stadt Vöck­la­bruck ist somit wei­ter­hin direkt mit Salz­burg, Linz und Wien ver­bun­den. Beson­ders aber auch, die am über­ge­ord­ne­ten Fern­ver­kehr ori­en­tier­ten Regio­nal­bahn­ver­bin­dun­gen kön­nen somit in ein gesamt­heit­li­ches Mobi­li­täts­pa­ket ein­ge­bet­tet wer­den“, so Lan­des­rat für Infra­struk­tur Mag. Gün­ther Steinkellner.

2023 wer­den somit auch wei­ter­hin bis zu drei schnel­le Züge stünd­lich die Bezirks­haupt­stadt Vöck­la­bruck bedie­nen. Der Rail­jet-Halt war ein fixes Ele­ment für die Pla­nung der regio­na­len Schie­nen und Bus­ver­keh­re der Regi­on Vöck­la­bruck. Dadurch, dass die­ser wich­ti­ge Bau­stein des Rail­jet-Halts nun zemen­tiert ist, pro­fi­tie­ren Schüler/innen und Pendler/innen.

Der Rail­jet mit Halt in Vöck­la­bruck bil­det das Rück­grat des Nah­ver­kehrs in der Regi­on. Für die zahl­rei­chen Fahr­gäs­te ist die heu­ti­ge Nach­richt eine gute. Ver­schie­dens­te Ver­bin­dun­gen und Anschlüs­se durch den Rail­jet in Rich­tung Atter­see, Vöck­la­markt, Regau, Timel­kam und ins Inn­vier­tel blei­ben auf­recht“, so Stein­kell­ner abschließend. 

Foto: pixabay

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8 Kommentare

  1. Allei­ne, dass es die­se fach­lich pre­kä­re Situa­ti­on gege­ben hat, das kann man doch jedem halb­wegs nor­ma­len Men­schen leicht erklä­ren, ergibt schon die Fra­ge, wer sitzt da an wel­chen fach­lich über­for­der­ten Stel­len und braucht so lan­ge, bis er sei­nen Ver­kehrs­pla­nung Feh­ler end­lich erkennt und kor­ri­giert. Übri­gens The­ma Tos­ka­na­park in Gmun­den, hier müss­ten genau die immer so gelob­ten Poli­ti­ker schon lan­ge Klar­text spre­chen und Posi­ti­on bezie­hen und han­deln für die Bür­ger! Ein im öffent­li­chen Besitz und öffent­lich genutz­ter Park am See muss für Alle offen blei­ben und die­se Hal­tung soll­te man den Poli­ti­kern und den Beam­ten mit kla­ren Ver­trä­gen doch schon längst abver­lan­gen kön­nen! Immer, wenn alle so ver­wun­dert sind und der Ball zum Bei­spiel hier vom Land an den Bür­ger­meis­ter gespielt wird, fragt sich halt der klei­ne Mann, oder die klei­ne Frau dann, was wird da hin­ten her­um ermög­licht und ist das im Sin­ne der All­ge­mein­heit und mit dem über­ein­stim­mend, was in Sonn­tags­re­den vor Wah­len alles als selbst­ver­ständ­lich und erstre­bens­wert gese­hen wird, dann tat­säch­lich noch vor­han­den? Tos­ka­na­park Gmun­den, bit­te lie­be wert­zu­schät­zen­de Poli­ti­ker und Par­tei­en in , macht Nägel mit Köp­fen und tut tat­kräf­tig das, was ihr immer ver­sprecht und schaut, dass das der schö­ne Tos­ka­na­park am Traun­see für die All­ge­mein­heit in gesi­cher­ter ver­trag­li­cher Form für min­des­tens 50 Jah­re frei zugäng­lich erhal­ten bleibt. Es gilt für Alle die Unschuldsvermutung.

      • hof­fent­lich lesen das Leu­te, und ver­ste­hen dann auch, dass so wie in Vöck­la­bruck, wenn der Rail Jet nicht mehr gehal­ten hät­te, auch für vie­le Men­schen das Risi­ko besteht, dass der wun­der­ba­re Tos­ka­na Park am See in Gmun­den, wenn man nichts aktiv unter­nimmt, unter Umstän­den halt dann nicht mehr der­art frei zugäng­lich sein könn­te. und es wäre an der Zeit, dass betrof­fe­ne Poli­ti­ker Klar­text spre­chen und sich klar posi­tio­nie­ren und damit die Inter­es­sen der Bür­ger ver­tre­ten. mit gutem Wil­len, könn­te bei einem im öffent­li­chen Besitz befind­li­chen Park, das doch kein so gro­ßes Pro­blem sein.

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