Mit gemischten Gefühlen reagiert FPÖ-Bezirksparteiobmann NAbg. Gerhard Kaniak auf die Entscheidung des Verkehrsministeriums zu den von der ÖBB geplanten Instandhaltungsfenstern. Zwar werden die Sperrtage auf mehreren Regionalstrecken reduziert, die Belastung für die Pendler im Bezirk bleibt jedoch weiterhin hoch.
„Ja, unser Druck hat etwas bewegt. Weniger Sperrtage auf unserer wichtigen Hausruckbahn sind ein Teilerfolg für unsere Pendler“, erklärt FPÖ-Bezirksparteiobmann Kaniak. „Aber klar ist auch: Von einer echten Entlastung kann keine Rede sein. Der große Wurf bleibt aus.“
Kernkritik der Freiheitlichen ist die Weigerung des Ministeriums, die Instandhaltungsarbeiten – wie jahrzehntelang üblich – in die Nachtstunden zu verlegen. „Unsere zentrale Forderung war und ist einfach: Wenn schon Baustellen, dann in der Nacht. So schützt man Pendler, Schüler, Lehrlinge und Familien“, betont Kaniak. „Stattdessen werden die Menschen tagsüber mit Sperren, Schienenersatzverkehr und massiven Zeitverlusten belastet. Das ist eine Politik vorbei an den Bedürfnissen der arbeitenden Bevölkerung.“
Besonders stößt der FPÖ die Argumentation mit „Kosteneffizienz“ auf. „Was in Wien als Sparmaßnahme verkauft wird, ist in Wahrheit eine versteckte Kostenabwälzung auf unsere Leute. Die ÖBB spart Geld, die Menschen in Vöcklabruck zahlen mit Zeit, Nerven und Lebensqualität. Das akzeptieren wir nicht.“
Für die FPÖ im Bezirk ist eine verlässliche Hausruckbahn Teil der Grundversorgung und ein Bekenntnis zur Heimat. „Wer will, dass unsere Regionen lebendig bleiben, dass junge Menschen hier eine Zukunft sehen und Betriebe gesichert sind, der muss den öffentlichen Verkehr stärken – und nicht mutwillig schwächen“, so Kaniak. „Pendler sind keine Störfaktoren, sondern das Rückgrat unserer Wirtschaft.“
Die Freiheitlichen im Bezirk Vöcklabruck sehen sich deshalb als Anwalt der Bürger: „Wir hören zu, wir kennen die täglichen Probleme auf den Bahnstrecken und wir bringen diese Anliegen in die Politik ein. Das ist unser Verständnis von Bürgernähe und Verantwortung gegenüber den Menschen in Oberösterreich.“
Abschließend stellt Kaniak klar: „Wir werden uns mit diesem halben Erfolg nicht zufriedengeben. Wir fordern einen klaren Kurswechsel: so wenig Sperrtage wie möglich, wo immer machbar Nachtarbeiten statt Tagesbaustellen und eine verbindliche, frühzeitige Abstimmung mit Land, Gemeinden und Verkehrsverbünden.“
Die FPÖ kündigt an, das Thema in den betroffenen Gemeinden weiter hochzuhalten. „Wir bleiben dran – für unsere Pendler, für unsere Familien und für eine Verkehrspolitik, die die Menschen in unserer Heimat ernst nimmt.“











