Wie die Polizei jetzt berichtet, hat am 6. Februar 2019 gegen 18:30 Uhr ein Anrainer telefonisch bei der Polizei wegen einer offensichtlichen Schlägerei Anzeige erstattet. Als die Polizei eintraf, lag ein 18-jähriger Kosovare im Schnee und wirkte äußerst benommen. Obwohl Spuren einer Auseinandersetzung zu sehen waren, gaben die Jugendlichen den Beamten gegenüber an, dass nichts passiert sei.
Auf Nachfragen der Beamten reagierten die Jugendlichen beleidigend und beschimpften die Polizisten wüst. Daraufhin wurde der 18-Jährige nach mehrmaligen Abmahnungen vorläufig festgenommen und auf die Polizeiinspektion gebracht. Zeitgleich kamen zwei weitere Jugendliche zur Polizeiinspektion, die angaben, bei dem Raufhandel verletzt worden zu sein.
Da einer der beiden eine stark blutende Kopfwunde aufwies, wurde die Rettung verständigt. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Festgenommenen um den eigentlichen Haupttäter zu handeln schien.
Der 15-jährige Bruder des Festgenommenen, der sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls auf der Polizeiinspektion aufhielt, bedrohte daraufhin den verletzten Jugendlichen mit dem Umbringen. Auch er wurde festgenommen.
Es stellte sich heraus, dass auch die beiden vermeintlichen Opfer aktiv am Raufhandel beteiligt waren und mitunter beschuldigt wurden, den Haupttäter mit acht Stichen durch einen Spitzbohrer am Körper verletzt zu haben. Grund der Auseinandersetzung dürfte eine vom Haupttäter behauptete fehlende Loyalität der beiden Verletzten ihm gegenüber gewesen sein.
Nachdem der 18-Jährige im Verwahrungsraum seinen Rivalen mit dem Umbringen bedrohte, wurde dieser in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Allen aktiv Beteiligten wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Die am Tatort aufgefundenen Tatmittel, Kantholz, Schneeschaufeln und Schlagring, wurden sichergestellt. Den Spitzbohrer, sowie einen Schalungshammer, der ebenfalls in Verwendung gewesen sein soll, haben die vermeintlichen Opfer laut eigenen Angaben im nahegelegenen Bach versenkt. Alle Beteiligten wurden der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.












huhu, ein vorläufiges waffenverbot ausgesprochen.. da werden sie aber angst haben bei so viel zeigenfinger. was ist mit der justiz in ö los? ab in die herkules und baba