Austrofred macht Kunst über kulturelle Identität: Wie bleibt man authentisch österreichisch, während man internationale Popkultur liebt? Seine Antwort: Queen-Songs mit österreichischem Zugang, kombiniert mit sieben Büchern voller heimischer Beobachtungen. Das Ergebnis ist weder reine Musik noch klassische Lesung – sondern etwas dazwischen. Der Künstler aus Oberösterreich ist seit 2002 als Freddie Mercury-Interpret aktiv. Parallel schreibt er Bücher und Kolumnen über das Leben zwischen internationaler Popkultur und österreichischer Realität. Seine Texte gelten laut Veranstaltern als „Pflichtlektüre für jeden Geistesmenschen“ – eine Behauptung, die sich am Abend überprüfen lässt. Im OKH präsentiert Austrofred bewusst keine durchkomponierte Show. „Locker vom Hocker quer durch den Gemüsegarten“, verspricht die Ankündigung. Das Publikum soll „einem genialen Künstlerhirn quasi bei der Kreation zuschauen“ – Queen-Nuggets wechseln sich ab mit aktuellen Texten vom Schreibtisch.
Für Fans von Queen ist es eine österreichische Neuentdeckung bekannter Songs. Für Austropop-Liebhaber eine ungewohnte internationale Dimension. Literatur-Interessierte erleben, wie Texte live entstehen. Der Abend richtet sich an alle, die neugierig auf Experimente zwischen den Kunstformen sind. Die Mischung aus spontaner Performance und jahrelanger Erfahrung verspricht einen Einblick in die Kreationsprozesse eines Künstlers, der seit zwei Jahrzehnten an der Schnittstelle zwischen global und lokal arbeitet. Das OKH wird zum Laboratorium für österreichische Popkultur-Identität.
Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr, Einlass ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 18 Euro im Vorverkauf, 20 Euro an der Abendkassa. Tickets: Kulturticket oder an der Abendkasse.
Weitere Infos: www.okh.or.at/programm












