Das Arbeitsübereinkommen zwischen der ÖVP Gmunden und den Grünen Gmunden ist beendet. Beide Parteien bestätigten das Ende der Zusammenarbeit nach einem gemeinsamen Gespräch.
Die ÖVP betont, dass die Kooperation „über weite Strecken konstruktiv“ gewesen sei und auch „gemeinsame Erfolge für unsere Stadt“ gebracht habe. Gleichzeitig habe sich das Arbeitsklima zuletzt „spürbar verändert“. Als Wendepunkt wird die Diskussion um das Tempolimit genannt. Bürgermeister Stefan Krapf unterstreicht: „Für uns ist die Unterstützung von Vereinen und ehrenamtlichem Engagement nicht verhandelbar.“
Die Grünen sprechen von einer „notwendigen Entscheidung“, die „nicht leicht gefallen“ sei. Zu Beginn habe es einen „gemeinsamen Willen zur verantwortungsvollen Gestaltung“ gegeben, mit Erfolgen etwa bei Budget, Kinderbetreuung und Feuerwehrprojekt. In den vergangenen Monaten habe jedoch der Reformwille des Partners „spürbar nachgelassen“. Zudem verweisen die Grünen auf wachsende inhaltliche Differenzen, etwa bei Mobilität, Klimaschutz und Stadtentwicklung.
Beide Seiten signalisieren Gesprächsbereitschaft für die Zukunft. Die ÖVP hält fest, man werde „weiterhin verantwortungsvoll im Sinne der Bevölkerung arbeiten“. Die Grünen kündigen an, im Gemeinderat künftig „jede Entscheidung danach zu beurteilen, ob sie langfristig gut für Gmunden ist“.












