Am Samstagabend ist am Pinsdorfberg eine Suchaktion nach einem 17-Jährigen gestartet worden. Der Jugendliche hatte im unwegsamen Gelände die Orientierung verloren. Mehrere Einsatzkräfte standen im Einsatz, der Vermisste konnte schließlich wohlauf aufgefunden werden.
Gemeinsame Wanderung endet getrennt
Am 18. April 2026 gegen 17:00 Uhr unternahmen drei Kinder im Alter von neun, zehn und elf Jahren eine Wanderung auf den Pinsdorfberg. Ziel war eine alte Ruine in der Nähe eines Steinbruchs, wobei sich die Gruppe durch wegloses, alpines Gelände bewegte. Ein 17-jähriger Jugendlicher aus der Nachbarschaft schloss sich der Gruppe spontan an.
Jugendlicher trennt sich von der Gruppe
Nach dem Eintreffen bei der Ruine trennte sich der 17-Jährige aus ungeklärten Gründen von der Gruppe, um selbstständig einen Weg zu suchen. Die drei Kinder traten daraufhin den Rückweg an und erreichten ihre Wohnorte sicher.
Orientierung verloren
Gegen 19:20 Uhr verlor der Jugendliche bei einsetzender Dämmerung die Orientierung. Trotz fehlender SIM-Karte setzte er einen Notruf ab, da der Akku seines Mobiltelefons zur Neige ging. Aufgrund ungenauer Ortsangaben und fehlender Rückrufmöglichkeit gestaltete sich die Lokalisierung zunächst schwierig.
Große Suchaktion gestartet
An der Suche beteiligten sich Einsatzkräfte der Bergrettung sowie mehrere Polizeistreifen. Zusätzlich wurde der Polizeihubschrauber Libelle Salzburg FLIR eingesetzt.
Ein an der ursprünglichen Wanderung beteiligtes Kind führte gemeinsam mit der Mutter des Jugendlichen die Einsatzkräfte zu jener Stelle, an der sich die Gruppe getrennt hatte.
Jugendlicher unverletzt gefunden
Der 17-Jährige konnte schließlich in unmittelbarer Nähe dieses Bereichs wohlauf aufgefunden werden. Gegen 21:30 Uhr wurden alle Beteiligten sicher durch das steile Waldgelände ins Tal begleitet.
Quelle: LPD OÖ












