Im Rahmen eines kurzen Festaktes wurde am Pfingstsonntag am Veranstaltungsgelände des Pfingstfestes im Beisein einiger Ehrengäste durch Pfarrer Monsignore Alois Rockenschaub die Fahrzeug- und Drohnensegnung vorgenommen. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von der Feuerwehrmusikkapelle Langwies.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde die gemeinsam von der Feuerwehr Roith und der Bergrettung Ebensee betriebene Einsatzdrohne (DJI Matrice M30T) gesegnet. Die mit Wärmebildkamera, leistungsstarkem Zoom, Scheinwerfer und Lautsprecher ausgestattete Drohne erweitert die Möglichkeiten beider Organisationen insbesondere bei Suchaktionen, Bränden und Einsätzen in unwegsamem Gelände. Mit der Segnung wurde sie symbolisch unter besonderen Schutz für ihre zukünftigen Einsätze gestellt. Mehr Informationen zur Einsatzdrohne können hier nachgelesen werden.
Hard facts (Drohne):
- Wärmebildkamera
- leistungsstarker Zoom
- Scheinwerfer
- Lautsprecher
Im Zuge des Festaktes wurde auch das neue Mannschaftstransportfahrzeug mit Allrad (MTF-A) der Freiwilligen Feuerwehr Roith gesegnet. Der MAN TGE 3.160 dient künftig vor allem dem sicheren Mannschafts- und Materialtransport und ist zugleich speziell für die Unterstützung und Koordination von Drohneneinsätzen ausgestattet. Mit seiner modernen Kommunikations-, Stromversorgungs- und Beleuchtungstechnik steht der Feuerwehr damit ein vielseitig einsetzbares Fahrzeug für Übungen und Einsätze zur Verfügung. Mehr Informationen zum neuen MTF-A können hier nachgelesen werden.
Hard facts (MTF-A):
- MAN TGE 3.160
- Allradantrieb
- neun Sitzplätze
- Kommunikations- und EDV-Arbeitsplatz
- Ausstattung für Drohneneinsätze
Bürgermeisterin Sabine Promberger betonte den großen Mehrwert einer eigenen Einsatzdrohne im Gemeindegebiet. Neben klassischen Einsatzszenarien wie Waldbränden oder Personensuchen kann die Drohne beispielsweise auch die Lawinenwarnkommission unterstützen und durch rasche Luftaufnahmen sowie Wärmebilddaten wertvolle Informationen für die Beurteilung der jeweiligen Lage liefern. Dadurch können Einsatzentscheidungen schneller, gezielter und vor allem sicherer getroffen werden.
Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Thomas Dreiblmair unterstrich die große Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren des Bezirks Gmunden und den örtlichen Dienststellen der Bergrettung. Da im Bezirk kein eigener Höhenretter-Stützpunkt der Feuerwehr besteht, sind die Einsatzkräfte insbesondere bei Personenrettungen und Waldbränden in schwer zugänglichem Gelände häufig auf die fachkundige Unterstützung der Bergrettung angewiesen. Die enge organisationsübergreifende Zusammenarbeit leistet daher einen wesentlichen Beitrag zu einer sicheren und erfolgreichen Einsatzabwicklung.
Mit der Segnung der Einsatzdrohne und des neuen MTF-A wurden zwei wichtige Investitionen offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Beide Einsatzmittel stärken nicht nur die Schlagkraft der Feuerwehr Roith und der Bergrettung Ebensee, sondern stehen zugleich sinnbildlich für eine moderne, verlässliche und organisationsübergreifende Zusammenarbeit zum Wohl und zur Sicherheit der Bevölkerung. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die durch ihre Unterstützung, Planung und Mitarbeit zur erfolgreichen Umsetzung dieser Projekte beigetragen haben.















