Das Projekt „Seeviertel Gmunden“ auf dem ehemaligen Areal des Seebahnhofs kann in die nächste Phase gehen. Nachdem die erforderlichen Genehmigungen vorliegen, fasste der Gemeinderat am 6. Juli mehrheitlich einen Grundsatzbeschluss zur Adaptierung der Verträge mit der Gemeinde. Damit sind die Voraussetzungen für die weitere Umsetzung geschaffen.
Auf dem Areal plant SORAVIA ein gemischt genutztes Quartier. Vorgesehen sind ein Vier-Sterne-Plus-Hotel mit 110 Zimmern, Gastronomie, Seminarflächen und Spa-Bereich, rund 90 Wohnungen sowie Flächen für Nahversorgung, Büros sowie Gesundheits- und Freizeitangebote. Als Hotelmarke ist Marriott vorgesehen. Das Investitionsvolumen beträgt laut SORAVIA rund 170 Millionen Euro. Die Finanzierung des Hochbaus erfolgt gemeinsam mit der Oberbank.

Nach Angaben des Projektentwicklers wurde die Planung in den vergangenen Monaten überarbeitet. Die Anpassungen betreffen unter anderem die Einbindung des Quartiers in das Orts- und Landschaftsbild, die Gestaltung der öffentlichen Freiräume sowie ökologische Aspekte. Herzstück des Projekts ist eine öffentliche Verbindung zwischen der Schiffslände und dem Park am Seebahnhof. Entlang dieser Achse sind Gastronomie, Geschäftsflächen und frei zugängliche Aufenthaltsbereiche vorgesehen. Auch die Seepromenade soll dauerhaft öffentlich zugänglich bleiben.
Die Bauvorbereitungen laufen bereits. Der Baustart ist für den Frühsommer 2027 vorgesehen. Mit dem Verkauf der Wohnungen soll im Sommer 2026 begonnen werden.
Nach Angaben von SORAVIA sollen durch das Projekt rund 1.700 Jahresarbeitsplätze gesichert werden, ein Großteil davon in der Region. Das Unternehmen beziffert die zu erwartenden Steuern und Abgaben mit rund 50 Millionen Euro.















