salzi.at - Aktuelles aus dem Salzkammergut

Gmundens Straßenbahn ist kein Museumsbetrieb

3
StadtRegioTram: Von der City ins Grüne, von der Region in die Stadt
Stadt­Re­gio­Tram: Von der City ins Grü­ne, von der Regi­on in die Stadt

Die Wei­ter­füh­rung der Traun­see­bahn ins Gmund­ner Stadt­zen­trum und der Zusam­men­schluss mit der Stra­ßen­bahn bräch­ten einen bedeu­ten­den Ent­wick­lungs­im­puls für die gesam­te Regi­on. Gemein­sam wer­den wir die Finan­zie­rung für das enorm wich­ti­ge Pro­jekt auf­brin­gen“, lau­te­te der ein­heit­li­che Tenor aller Bür­ger­meis­ter von Gmun­den bis Vorch­dorf anläss­lich einer Gesprächs­run­de beim Jubi­lä­ums­fest am 14. Febru­ar 2012 in der Straßenbahnremise.

Dar­auf kön­nen sich alle Bewoh­ne­rIn­nen von Vorch­dorf, Kirch­ham, Gschwandt, Baum­gar­ten, Engel­hof und Wey­er freu­en: Ein­stei­gen in ihrer Hei­mat­ge­mein­de und umstei­ge­frei ins Zen­trum von Gmun­den zu kom­men. Pend­ler an ihre Arbeits­plät­ze, Kin­der und Jugend­li­che in die Schu­len, in der Frei­zeit zu den Sport­stät­ten, Gmund­ner und Gäs­te der Stadt ins Grüne.

Immer mit der Mög­lich­keit, einen Zwi­schen­stopp ein­zu­le­gen, etwa um eines im Vor­bei­fah­ren in den Schau­fens­tern der Gmund­ner Innen­stadt­ge­schäf­te erblick­tes Pro­dukt zu kau­fen. Oder in einem der Cafés das zurück­ge­won­ne­ne städ­ti­sche Flair im Zen­trum des Gesche­hens zu genießen.

Die moder­nen und kom­for­ta­blen Fahr­zeu­ge wer­den auch die Aus­flüg­ler und Tou­ris­ten zu schät­zen wis­sen, gelan­gen sie doch dann nicht mehr nur direkt vom Bahn­hof zur Kera­mik, son­dern auch zu den Aus­flugs­schif­fen am Rat­haus­platz. Oder direkt vom Rat­haus­platz zur Grün­berg-Seil­bahn, zur Braue­rei Eggen­berg und zum Bratl­wirt in Kirch­ham. Als neue Direkt­ver­bin­dung kann die „Stadt­Re­gio­Tram“ in vie­ler­lei Hin­sicht punkten.

Sie bringt Beschäf­ti­gungs­wir­kung und setzt Maß­stä­be für Gmun­den: Als siche­res, pünkt­li­ches und sau­be­res Ver­kehrs­mit­tel, das voll im Trend liegt. Bar­rie­re­frei­heit wird eine Selbst­ver­ständ­lich­keit sein, und es wird zum guten Ton der Gmund­ne­rIn­nen gehö­ren, die eige­nen Stra­ßen von wei­te­rem Auto­ver­kehr zu ent­las­ten und den Park­platz­man­gel im Stadt­zen­trum zu ver­min­dern. Vor­bild­wir­kung vor der Haus­tü­re wird damit leicht gemacht!

Eine infor­ma­ti­ve Bro­schü­re stellt alle Zusam­men­hän­ge dar und infor­miert aus­führ­lich über die Chan­cen die­ses zukunfts­ori­en­tier­ten Pro­jek­tes. Sie ist ab sofort auch bei allen Stra­ßen­bahn- und Lokal­bahn­schaff­nern erhältlich.

Dass loka­le Schie­nen­bah­nen bes­tens ange­nom­men wer­den, zeigt etwa die nur 10.500 Ein­woh­ner zäh­len­de Kur­stadt Bad Wild­bad im nörd­li­chen Schwarz­wald. Dort wur­de erst vor weni­gen Jah­ren die Bahn quer durch die Innen­stadt über die Ufer­pro­me­na­de zum Kur­park verlängert.

Und genau die­se 800 Meter neu­es Gleis machen den über­ra­gen­den Erfolg der neu­en Stadt­Re­gio­Tram aus. Zahl­rei­che tou­ris­ti­sche Zie­le wer­den nun von der Stadt­Re­gio­Tram direkt erschlos­sen, die Wege zu den Wohn­häu­sern, Geschäf­ten, Cafés, Restau­rants und zu den öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen wur­den deut­lich ver­kürzt. Die Fahr­gast­zah­len ver­dop­pel­ten sich bereits nach weni­gen Wochen, und sie stei­gen weiter.

Auch Gmun­dens Stra­ßen­bahn ist kein Museumsbetrieb.
In ihr steckt weit mehr Poten­ti­al als auf den ers­ten Blick zu ver­mu­ten ist. Schon beim Bau Ende des 19. Jahr­hun­derts war vor­ge­se­hen, eine Lokal­bahn vom Bahn­hof Gmun­den durch die Stadt hin­aus ins Alpen­vor­land zu schaf­fen. Letzt­lich wur­den aller­dings zwei Stre­cken­ab­schnit­te errich­tet: Einer von Vorch­dorf an den Stadt­rand der Bezirks­haupt­stadt und die Stra­ßen­bahn. Eine Lücke von 700 Metern zwi­schen den zwei Bah­nen klafft bis heu­te, nun soll sie geschlos­sen werden.

Als Stadt­Re­gio­Tram wür­de die Linie Vorch­dorf — Gmun­den Haupt­bahn­hof end­lich ihrer ursprüng­li­chen Bestim­mung gerecht und als leis­tungs­fä­hi­ges Ver­kehrs­mit­tel die Attrak­ti­vi­tät der Stadt und der gesam­ten Regi­on enorm stei­gern. Neue Arbeits­plät­ze ent­ste­hen nur da, wo attrak­ti­ve Mobi­li­täts­be­din­gun­gen rea­li­siert sind. Die damit zusam­men­hän­gen­den Inves­ti­tio­nen schaf­fen und sichern nach­hal­ti­ge Arbeits­plät­ze in der Regi­on. Bes­te Aus­sich­ten also!

www.gmundner-strassenbahn.at

Teilen.

3 Kommentare

  1. die genann­ten Bür­ger­meis­ter von Gmun­den bis Vorch­dorf ste­cken doch alle unter einen schwar­zen Zylinder.…..
    den Rest bit­te dazudenken

  2. Aber HAL­LO das geht doch in Kirch­ham nicht.
    Andre­as wo denkst du hin!!!
    das fällt doch alles unter Stim­men­fang, nur so wird dass Fuß­volk weichgeklopft,die Wahr­heit steckt ja ganz woanders
    wir armes Fuß­volk und vie­le glau­ben es.

    gruß vom Beichtstuhl