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Zwei Jazzgenerationen an einem Abend in Bad Ischl

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Die Stu­den­ten-Pro­fes­so­ren-Kon­zert­rei­he des Kul­tur­ver­eins „Jazz­freun­de“ hat­te am 10. Mai eine Fort­set­zung in Bad Ischl. Das Pro­jekt setzt sich zum Ziel jun­gen Künst­lern eine Chan­ce zu geben und ihnen pro­fes­sio­nel­le Auf­trit­te zu ermög­li­chen. Die Ver­an­stal­ter wol­len damit jün­ge­res Publi­kum anzie­hen und die­ses für die Jazz­kunst begeis­tern. Heu­er gas­tier­te die Gra­zer Kunst­uni­ver­si­tät im Inne­ren Salz­kam­mer­gut. Begon­nen haben die Stu­den­ten mit ihrer Band „Robert Kucera´s Moons­ha­dow“. Zwei sehr star­ke Künst­ler zogen eine inten­si­ve und cha­rak­ter­vol­le Linie durch. Gitar­rist Vilk­ka Wahl und Saxo­pho­nist und Kom­po­nist Robert Kuce­ra führ­ten selbst­si­cher im ers­ten Teil des Kon­zerts.

Der mensch­li­chen Stim­me gab Robert  Kuce­ra eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Fast über­all dub­lier­te Ursu­la Rei­cher das Saxo­phon: eine zu sekun­dä­re Auf­ga­be für ihre schö­ne Stim­me. Pia­nist Tomas Balasz, Bas­sist Flo­ri­an Mur­al­ter und Drum­mer Mathi­as Rupp­nig beglei­te­ten gekonnt. Der zwei­te Teil des Kon­zerts war den gro­ßen Namen gewid­met.

Uni­ver­sal Code“ ist ein inter­na­tio­na­les Quin­tett, deren Solis­ten Jim Roton­di (Trom­pe­te) und Hein­rich von Kal­nein (Saxo­phons) sich mit Vir­tuo­si­tät durch­setz­ten. Bei­de Musi­ker wech­sel­ten zwi­schen zwei Instru­men­ten: Trom­pe­te und Flü­gel­horn und Tenor- und Sopran­sa­xo­phon. Oft trenn­ten sie sich in expres­si­ver  Zwei­stim­mig­keit oder ver­zau­ber­ten das Publi­kum mit lyri­schen Momen­ten und lang­sa­men Tem­pi. Der abso­lu­te Meis­ter des Schlag­zeu­ges, Tho­mas Howard Cur­tis, gab sein Bes­tes in „Like cra­zy“.

Gitar­rist Gui­do Jes­zensz­ky und Bas­sist Way­ne Dar­ling begeis­ter­ten in ihren Soli. Gespielt wur­den eige­ne Kom­po­si­tio­nen. Der Abend ende­te mit einem impro­vi­sier­ten Zusam­men­spiel bei­der Bands.

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