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WKO begrüßt “Parken am Rathausplatz” in den Wintermonaten

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Gra­tu­la­ti­on an die Gmund­ner Stadt­po­li­tik

Eine Ver­kehrs­po­li­tik mit der Brech­stan­ge ist bes­tens dazu geeig­net die Han­dels- und Dienst­leis­tungs­be­trie­be aus den Stadt­zen­tren zu ver­trei­ben“, ist Mar­tin Ettin­ger, Obmann der WKO Gmun­den, über­zeugt. Des­halb for­dert er ein behut­sa­mes Vor­ge­hen bei der Ver­kehrs­be­ru­hi­gung des Zen­trums von Gmun­den. Alle Bewoh­ner von Gmun­den wün­schen sich ein pul­sie­ren­des Zen­trum, ins­be­son­de­re jene, die am Stadt­rand bzw. im Grü­nen woh­nen. Dass die­se mit­tels Bür­ger­be­tei­li­gung über die wei­te­re Ver­wen­dung der Ver­kehrs­flä­chen abstim­men, ver­steht Ettin­ger nicht.

Alle Mit­ar­bei­ter in den Han­dels- und Dienst­leis­tungs­be­trie­ben sowie die Unter­neh­mer benö­ti­gen eine fre­quen­tier­te Innen­stadt, um auch ihr Ange­bot auf­recht hal­ten zu kön­nen“, stellt der WKO-Obmann fest. Lang­fris­tig und nach­hal­tig lebt eine Stadt von enga­gier­ten und moti­vier­ten Kauf­leu­ten und Han­dels­ge­schäf­te leben aus­schließ­lich von ihren Kun­den. „Es hilft nichts, wenn den Rat­haus­platz zu einer „EVEN­TARE­NA“ umfunk­tio­niert wird. Das bringt uns für die nach­hal­ti­ge  Ent­wick­lung von Gmun­den nichts!“, bringt es Ettin­ger auf den Punkt.

Auch die WKO tritt für eine maß­vol­le Beru­hi­gung des Stadt­zen­trums ein. Die Ein­füh­rung der Begeg­nungs­zo­ne war ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung. „Auch eine Ver­kehrs­frei­ma­chung des Rat­haus­plat­zes kann lang­fris­tig ein Ziel von Gmun­den sein, aller­dings müs­sen dazu die Rah­men­be­din­gun­gen vor­be­rei­tet wer­den“, schließt sich Robert Ober­frank, Bezirks­stel­len­lei­ter der WKO Gmun­den, der Mei­nung von Ettin­ger an.

Nach Auf­fas­sung der WKO sind vor der gänz­li­chen Ver­kehrs­frei­ma­chung des Rat­haus­plat­zes (auch in den Win­ter­mo­na­ten) fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen zu erfül­len:

  • Die Gestal­tung des Rat­haus­plat­zes und der Espla­na­de muss abge­schlos­sen sein, wobei durch die Neu­ge­stal­tung die Besu­cher und die Bewoh­ner der Stadt zum län­ge­ren Ver­blei­ben in der Innen­stadt ani­miert wer­den soll­ten. Allein durch die Gestal­tung soll deut­lich wer­den, dass die­ser Platz nicht für par­ken­de Autos geschaf­fen ist.
  • Für feh­len­de Park­plät­ze müss­te Ersatz geschaf­fen wer­den. Hier hilft die Attrak­ti­vie­rung der Zugän­ge von den bestehen­den gro­ßen Park­plät­zen sowie der Aus­bau durch Park­decks. Die Erreich­bar­keit der Park­plät­ze auf den Michlgrün­den ist Frau­en in den Abend­stun­den nicht zumut­bar.
  • Für Mit­ar­bei­ter in der Innen­stadt sind funk­tio­nie­ren­de Park&Ride Stell­flä­chen anzu­bie­ten.
  • Events und Ver­an­stal­tun­gen sind ein wich­ti­ger Bestand­teil für eine akti­ve Stadt. Aller­dings darf das Ange­bot nicht über­trie­ben wer­den. Es ist ein guter Ein­klang mit der Wohn­be­völ­ke­rung und den Geschäf­ten im Zen­trum her­zu­stel­len. Ansons­ten wirkt die Ver­an­stal­tungs­flut als kon­tra­pro­duk­tiv.

Abschlie­ßend wün­schen sich die Ver­tre­ter der WKO ein sen­si­bles Vor­ge­hen bei der Ände­rung der Ver­kehrs­lei­tung des flie­ßen­den und ruhen­den Ver­kehrs von Gmun­den. Es darf nicht ver­ges­sen wer­den, dass damit die Rah­men­be­din­gun­gen für das Wirt­schaf­ten in der Stadt nach­hal­tig beein­flusst wer­den. Zu der muti­gen Ent­schei­dung des Bür­ger­meis­ters und des Gemein­de­ra­tes den Rat­haus­platz in den Win­ter­mo­na­ten für par­ken­de Autos zu öff­nen, spre­chen Ettin­ger und Ober­frank den Ver­ant­wort­li­chen Hoch­ach­tung aus.

Quel­le: WKO 

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1 Kommentar

  1. Gmun­den war einst pul­sie­rend, dann begann ab 1989-ern der schlei­chen­de Tod, seit 10 Jah­ren geht es steil berg­ab , va mit Abriss von “Park­ho­tel” > Eigen­ver­schul­den von Gmun­dens hpts Bevöl­ke­rung, deren poli­ti­sche Ver­tre­ter auf iden­tem Niveau sind. Kein Blick über Traun­stein!
    Orts­zen­trum völ­lig abge­sandtl & unat­trak­tiv! Ach ja, eini­ge ver­such­ten es in letz­ten 20 Jah­ren mit Shops, die in einer leben­di­gen Gemein­de stim­mig wären, in Hin­ter­tup­fing Gmun­den zum Tod geweiht!
    SEP& “GM-Fach­markt­zen­tren” auf Toten­sta­tus!
    Die Nai­vi­tät der GM-Poli­ti­ker bzw Syn­onym der GM-Bevol­ke­rung, dass GM-Haupt­wohn­sitz­ler neben den auf­ge­drück­ten Gebüh­ren auch schon brav hier Lebens­mit­tel
    oder Klei­dung ein­kau­fen, ist welt­fremd! Wert­schöp­fung gering. Gros der Gmund­ner zuge­zo­ge­nen Haupt­wohn­sitz­let scheint schon mit ihren Out­fits auf die Welt gekom­men zu sein.
    Ich/Wir “ech­te” Gmund­ner mit Blick über Traun­stein kau­fen auch wenig bis (eher) Nichts in Gmun­den. Vöck­la­bruck, Wels, Salz­burg & Pasching jubi­lie­ren dank uns!
    Ach ja, was ist mit Ant­wort auf “Ama­zon” — ” stilvoll-shoppen-in-Gmunden.at -> nächs­te Null­num­mer!