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Trefferreiche erste Spielhälfte

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Nach dem Ehrenanstoß durch die Vertreterin der Sponsor-Firma Gaigg, Schildertechnik Altmünster, begann die Heimelf auf dem „schwierigen Geläuf“ sehr druckvoll und schien entschlossen, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, obwohl Standard- Torhüterin Sarah Jocher berufsbedingt fehlte. Mittelfeldregisseurin Mariana Pilic sprang statt ihr „in die Bresche“ und bewältigte diese Herausforderung bravourös. Altmünsters Kapitänin Steffi Wallinger prüfte in der 6. Minute mit einem platzierten Schuss Richtung rechte Kreuzecke Pettenbachs Keeperin Sophie Pöll, die aber die Kugel bravourös über die Latte drehen konnte. In der 8. Minute kam Abwehrchefin Kathi Hrouda (FCA) am gegnerischen Sechzehner nach einem Getümmel zum Schuß, der noch abgeblockt wurde, den Abpraller setzt die routinierte Allrounderin aber zum 1:0 für die Gastgeberinnen in die Maschen. Auch beim 2. Treffer Altmünsters war Hrouda beteiligt, als sie mit einem herrlichen Longpass Wallinger auf die Reise schickte, die mit ihrem Schrägschuss diesmal Sophie Pöll kein Chance ließ. „Ersatz-Torfrau“ Pilic zeigte sich in der 30. Minute bei einem gefährlichen Gegenangriff von Sarah Nowak voll auf dem Posten, ehe Sylvia Leithinger in der 35. Minute einer Gegenspielerin den Ball „abluchste“ und nach einem Sprint zum 3:0 für Altmünster einschoss. Nur 1 Minute später bewies Nowak ihre Extraklasse: Nach einem Sololauf über das halbe Spielfeld, bei dem sie 5 Gegenspielerinnen düpierte, schloss sie überlegt zum Anschlusstreffer ab, Pilic war chancenlos.

Trauriger Höhepunkt in der 2. Spielhälfte

Im zweiten Spielabschnitt drängte Pettenbach auf die Anschlusstreffer, die Heimischen verwalteten aber ihren Vorsprung erfolgreich. In der 71. Minute kassierte Sarah Nowak nach einem Frust-Foul die „Gelbe Karte“, einige Minuten später wurde die Torjägerin bei einem Torschuss in letzter Minute vom Ball getrennt, überstreckte dabei aber im Angriffsschwung das Knie und musste mit schwerer Knieverletzung ausscheiden. Leider musste das große Talent noch in der Nacht im Krankenhaus Kirchdorf operiert werden. Nach aktuellem Wissenstand droht eine Spielpause von mehreren Monaten.

 

„Wir wünschen Sarah auch auf diesem Weg, dass die Verletzung nicht so gravierend ist, wie befürchtet und dass sie bald wieder in die Genesungsphase kommt. Wir möchte aber auch drauf hinweisen, dass die schwere Verletzung nicht durch ein Foulspiel einer unserer Spielerinnen verursacht wurde“, erklärte Altmünster-Trainer Jürgen Wabitsch. „Auf Grund der ersten Spielhälfte meine ich, dass wir den „Dreier“ verdient haben“. Jede hat für jede in jeder Phase gekämpft und gespielt.
Pettenbach-Trainer Florian Rauch: „ Das Ergebnis ist nebensächlich angesichts des Schocks um die Verletzung Sarah Nowaks, der wir alle nur das Allerbeste wünschen. Vor einer Woche hatten wir schon einen Nasenbeinbruch zu beklagen, auch angesichts weiterer Verletzungen und unseres immer größer werdenden „Lazaretts“ ist für mich auch erklärlich, dass unsere Spielerinnen etwas gehemmt in die Spiele gehen.“

Fotos: H. Pichler, Klaus Stelzhammer

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