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FPÖ — Kaniak übernimmt wichtige Parteifunktionen

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Kani­ak über­nimmt wei­te­re wich­ti­ge Par­tei­funk­tio­nen
In der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung des Natio­nal­ra­tes am 23. Okto­ber wur­de nun als ein­zi­ger Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­ter des Bezirk Vöck­la­bruck Mag. Ger­hard Kani­ak aus Schörf­ling am Atter­see ange­lobt. In der frei­heit­li­chen Par­la­ments­frak­ti­on wird Kani­ak unter ande­rem zwei beson­ders wich­ti­ge Auf­ga­ben über­neh­men. Er ist nun Gesund­heits­spre­cher der Bun­des-FPÖ. Wei­ters wur­de er in das Prä­si­di­um des Par­la­ments­klubs als Finanz­re­fe­rent gewählt. Eine Funk­ti­on die LHStv. Man­fred Haim­buch­ner für die FPÖ Ober­ös­ter­reich ein­for­der­te.

Einen ers­ten Schwer­punkt sei­ner Arbeit sieht Kani­ak in der Ver­sor­gungs­si­cher­heit mit Arz­nei­mit­tel. Den vor­lie­gen­den Minis­te­ri­al­ent­wurf sieht er sehr kri­tisch. Laut Kani­ak beinhal­te die­ser kei­ne kon­kre­ten Lösun­gen, wie die Ver­füg­bar­keit von Medi­ka­men­ten für die Pati­en­ten tat­säch­lich ver­bes­sert wer­den kön­ne. Der Ent­wurf sehe nur vor, das Arz­nei­mit­tel, die ohne­hin nicht mehr (aus­rei­chend) in Öster­reich vor­han­den sind, nicht mehr expor­tiert wer­den dür­fen, sowie eine etwas umständ­li­che Füh­rung einer „Man­gel­lis­te“.

Wir benö­ti­gen die schon öfter ange­spro­che­ne Erwei­te­rung des Not­fall­pa­ra­gra­fen im Rezept­pflicht­ge­setz, damit die Pati­en­ten durch die Apo­the­ken mit den vor­han­de­nen Alter­na­ti­ven unmit­tel­bar ver­sorgt wer­den kön­nen. Die Han­dels­ein­schrän­kun­gen sind kon­tra­pro­duk­tiv, da eine Abschot­tung der Märk­te (inner­halb der EU!) letzt­end­lich beid­sei­tig die Mög­lich­keit nimmt, auf Ver­sor­gungs­eng­päs­se mit Waren­im­por­ten zu reagie­ren“, so der neue frei­heit­li­che Gesund­heits­spre­cher.

Foto: Maritsch

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